Eifelarea Film

Hinter den Kulissen deutscher NoBudget-Filmer

Eine Produktionssitzung später

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 5, 2009

Schönen Vormittag zusammen!

Ich hatte ja angekündigt, dass ich noch auf unsere letzte Planungssitzung kurz eingehen würde.
Einer der Schwerpunkte war dabei eine rechtliche Frage, die ich hier aber gar nicht auswalzen muss. Das Fazit ist jedenfalls, das „Heuler Pictures“ jetzt eine Sub-Marke von „Eifelarea Film“ ist und die wiederum eine der DORP GbR, unserer großen Mutter-Firma, sozusagen. Die Personen sind eh überall die gleichen und der einzige Unterschied für euch ist, dass zukünftig unter den Logos immer kleine Hinweise auf die Mutter stehen werden. Für uns macht es aber das Quernutzen von Rechten, etwa die Verwendung vom Xoro-OST in einem DORP TV-Beitrag o.ä., sehr, sehr viel einfacher. Insofern ein Erfolg für uns und keine Auswirkungen auf euch.

Besprochen haben wir vor allem die Heuler-Planung für nächstes Jahr. Wir gehen davon aus, die ersten beiden Teile unserer Kurzfilm-Trilogie um den bösen Dr. Fu Man Chu noch dieses Jahr fertig zu stellen; geplant ist derzeit eine Premiere von Teil 2 im November; das kann sich aber natürlich noch ändern. Mal schauen.
Die Spezialeffekte für Teil 1 und 2 sind fertig, der Feinschnitt von Teil 1 auch, der von Teil 2 fast. Markus arbeitet derweil am Drehbuch zum dritten Teil, während an anderen Stellen sowohl weitere Effekte und der epische Endkampf schon mal vorbereitet werden.

Noch diesen Sommer werden wir ebenfalls unsere Reshoots zu „Texas Tom und die Truhe des Todes“ drehen können. Viel ist es eigentlich nicht, aber der Film wird davon sicherlich produzieren. Eine Szene wird zum besseren Verständnis und mit einem echt schönen Gag erweitert, das Finale neu gedreht, damit das Bild diesmal dem Film gerecht wird und der Abschluss des Films wird erweitert, um damit direkt dem zweiten Teil die Türe zu öffnen. Ob wir unseren Teil 3 – „Apollo Tom“ – so umsetzen können, wie wir es gerne würden, wie es geplant ist, vermögen wir dabei noch nicht zu sagen. Der Film ist echt eine schöne Idee, aber vom Produktionsaufwand sehr gigantisch. Doch gehen wir einfach mal davon aus, dass wir es irgendwie gestemmt bekommen…

Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu soll im Idealfall Quartalsweise erscheinen, irgendwann im Spätsommer beginnend. Im Anschluss dann, ebenfalls im Quartal, Texas Tom 1 bis 3. Das war aber ja auch bei den letzten Treffen so geplant. Neu ist, dass wir vermutlich noch einen sehr ulkigen Fake-Trailer als Vorfilm für die Filme um den bösen Chinesen drehen werden, der noch mal ein Genre parodiert, an das wir uns noch nicht gewagt haben. Planungen laufen bereits.

Und „Das Kreuz“? Das ruht weiterhin auf einem Thron, auf dessen Sockel jemand „Echt schöne Idee“ gemalt hat und den wir erst mal bis zur zweiten Hälfte 2010 weggeschlossen haben. Wir wollen das Dingen drehen, aber auf absehbare Zeit sind wir mit den Heuler-Trilogien einfach mehr als ausgelastet.
Gleiches gilt für unseren Western-Heuler „Pflaster laichen seinen Weg“ vulgo „Die Westernpfanne der schmutzigen Stiefel“. Der kommt, ganz sicher sogar. Aber wann, das lässt sich nur erahnen.

Zwei weitere Themenfelder gibt es, bei denen Neues zu berichten ist, doch die haben noch mal einen eigenen Eintrag verdient: Unser Auftritt auf der FeenCon und unsere Buchprojekte. Das ist teils recht verwoben, wie ihr sehen werdet. Details dazu folgen demnach in den kommenden zwei, drei Tagen, denke ich.
Und danach, ganz ehrlich, folgen mal wieder zumindest eine Hand voll Beiträge mit Tipps und Tricks zur eigenen Filmproduktion. Ideen habe ich ja noch genug, aber derzeit ist es die Zeit, an der es mangelt. Aber noch diesen Monat werden wir uns den Terminus „pars pro toto“ mal aus dem Regal nehmen und von allen Seiten lange betrachten.

Bis dahin viele Grüße,
Thomas

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Zwischenstände unserer Druckerzeugnisse: Juni 2009

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 16, 2009

Hallo zusammen!

Wie versprochen hier der kurze und unbürokratische Überblick über alles, wo „Eifelarea“ drauf steht und das im Druck erscheinen wird.
Da wäre zunächst mal, quasi in direkter geistiger Verbindung zu diesem Blog, „Einfach Filme machen“. Mein Buch, das als Ratgeber junge No-Budget-Filmer mit Tipps und Hilfestellung von der Ideenfindung bis zur Distribution begleiten soll, naht der Fertigstellung. Ein letztes Kapitel wird noch Korrektur gelesen, ein großer anderer Teil ist sogar bereits gesetzt. Das Buch wird irgendwo zwischen 200 und 300 Seiten liegen, mit Tendenz zur größeren Zahl, und soll dann noch diesen Sommer im Druck erscheinen. Derzeit plane ich, im Juli die fertigen Dateien zum Verlag zwecks Druck zu geben, aber es kann da natürlich immer mal was dazwischen kommen.
Leseproben werden folgen.

An zweiter Stelle wäre „Verfluchte Eifel“ zu nennen, die Verarbeitung gleich zweier, nicht umgesetzter Filmprojekte von uns als Novellen. „Verfluchte Eifel“, das ist ja soweit klar, dazu gibt es auch allerlei Material hier, um zu erahnen, wie schrecklich weit wir waren, als das Projekt scheiterte. Die andere Novelle greift das Konzept auf, das bei uns unter dem Arbeitstitel „Xulu“ lief und eben auch eine Horrorgeschichte in der Eifel geworden wäre, wenn auch mit anderem Grundton.
Beide zusammen kommen jetzt als Novellen in einem kleinen Büchlein zum Sparpreis unter zehn Euro, dessen finale Seitenzahl ich jetzt allerdings auch noch nicht einschätzen kann. Die „Xulu“-Novelle liegt seit gestern Nacht allerdings auch in einer zweiten Werkfassung vor, was mich dann direkt wieder zur Überarbeitung von „Verfluchte Eifel“ weiterführt. Ich gehe fest davon aus, dass das dieses Jahr noch was wird, vermutlich im Herbst.

Und zuletzt ein Projekt, das quasi komplett „außer Haus“ entsteht. Ich habe jetzt ein komplettes Script zur Rollenspiel-Auswertung von „Xoro: the Eifelarean“ ins Haus bekommen. Es erscheint für das Rollenspiel „Labyrinth Lord“ und ist dabei kurioserweise nicht von uns, sondern vom deutschen Herrn der Labyrinthe, Moritz Mehlem, geschrieben worden, der das Ganze als „Labyrinth Lord Compatible Product“ produziert.
Erscheinen wird es im Druck, wenn alles glatt geht, zur FeenCon, also im Juli dieses Jahres. Man darf gespannt sein, denn das, was ich bekommen habe, ist schon mal eine richtig schöne Adaption geworden, die wir auch u.a. durch die Bereitstellung des Original-Drehbuchs und alter Hintergrundinformationen, die so gar nicht im Film auftauchen, ihm aber zugrunde liegen, unterstützt haben. Mal ganz davon zu schweigen, dass es eh sehr cool ist, wenn das eigene Material in dritter Hand neu interpretiert wird.

Das sind damit also schon mal drei Produkte, auf man sich abseits unserer Filme dieses Jahr noch freuen kann. Auch wenn es derzeit hier etwas still ist, man sieht, untätig sind wir nun wirklich nicht gewesen!

Viele Grüße für heute,
Thomas

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Das nächste, große Planungstreffen naht

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 13, 2009

Hallo zusammen!

Derzeit ist es hier einmal mehr etwas zu still für meinen Geschmack, aber nach wie vor ist die Zeit leider etwas zu rar gesät derzeit. Damit man uns aber auch morgen noch kraftvoll zuschauen kann, werden wir uns diesen Sonntag mal wieder zu einer Planungsrunde treffen.
Da besprechen wir dann, unter anderem, die Zukunft unserer Heuler-Projekte. Aber keine Sorge, da ist keines auf der Kippe und es geht bei keinem um ein „Ob?“, sondern allenfalls um „Wann?“- und „Wie?“-Fragen. Wir wollen nach wie vor dieses Jahr die „Trilogie des Dr. Fu Man Chu“ in jedem Fall beginnen und im Idealfall auch bereits abschließen, was zumindest bei den ersten beiden Teilen sehr gut vorstellbar und realistisch ist. Über Teil 3 werden wir dagegen länger reden, damit da endlich mal wieder Fahrt aufkommen kann.
Gleiches gilt, in allen Facetten, auch für die „Texas Tom“-Reihe, die wir danach aufmachen wollen. Teil 1 liegt super auf Kurs und sollte binnen ein, zwei Tagen Drehaufwand zu vollenden zu sein. Texas Tom 2 hat bisher, außer einer Art fiktiven Trailer, nur eine fünf Sekunden lange Full-CGI-Sequenz. Aber das ist ja schon mal beeindruckend genug.

Wir werden dann irgendwann nach Sonntag, wie eh und je, die Ergebnisse das Planungsrunde hier zumindest kurz anreißen, damit jeder ahnen kann, worauf es hinausläuft.

Abseits dessen arbeiten wir, auf verschiedenen Ebenen, ja nach wie vor an Druckerzeugnissen zu Zweigen unseres Schaffens. Auf die werde ich ganz konkret im nächsten Posting noch einmal eingehen und auch da die aktuellen Stände übermitteln.

Für heute viele Grüße und noch einen schönen Tag,
Thomas

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Xoro via YouTube

Verfasst von Thomas Michalski am Mai 21, 2009

Hallo zusammen!

Lieber spät als nie:
Schon seit einer ganzen Weile ist unser “Xoro: the Eifelarean” jetzt auch bei YouTube zu haben; hier haben wir es aber mehr oder weniger verpeilt, darauf hinzuweisen.

Die YouTube-Schnittfassung ist in einigen Punkten etwas anders als die klassische Version. Neben einigen ziemlich auffälligen Änderungen in der Reihenfolge der ersten zwei Szenen und des Vorspanns besitzt jeder der vier YouTube-Teile nun einen eigenen Tiel sowie eine Title Card zum Epos insgesamt. Ralf, der hier federführend bei der Konzeption und dem Umschnitt war, hat sich dabei (wie ich meine sehr gelungen) an klassischen Fernseh-Mehrteilern orientiert, um der episodenhaften Natur der kurzen YouTube-Videos gerecht zu werden.

Die einzelnen Teile sind:
The Rebel
The Amazon
The Temple und
The Revelation

Anzumerken sei noch, dass dies nicht eine neue, endgültige Fassung oder so ist. “Xoro”, sowie Xoro sein soll, ist die Version, die man hier herunterladen kann. Das bei YouTube ist eher Xoro die Special Director of Photography Edition und sollte auch so verstanden sein.

Viele Grüße,
Thomas

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IMPS: the Relentless

Verfasst von Thomas Michalski am April 24, 2009

Hallo zusammen!

Nachdem wir vergangene Woche vor allem ein sehr spezielles Thema, Lichtschwerter, hatten, heute zwei Star Wars-Fanfilme mit konkreter Handlung. Auch hier sind es aufeinander folgende Projekte, wenn auch dieses Mal eher im Geiste.

Der erste Vertreter seiner Art war TROOPS, eine COPS-Parodie, die zwei Sturmtruppen auf Tatooine begleitet und dabei ein ganz neues, teils sehr unerwartetes Licht auf einige Begleitumstände von „A New Hope” wirft.
Der Film ist sehr gut gemacht, obschon technisch sehr simpel gehalten, fängt den COPS-Look und die Star Wars-Atmosphäre gleichermaßen ein. Das Wichtigste aber: Er macht einfach und unkompliziert Spaß.
TROOPS hat keine eigene Webseite, ist aber bei YouTube zu kriegen – wie schon das letzte Mal, so gibt es auch hier eine eingebettete Fassung jenseits des „More”-Buttons am Ende dieses Artikels.

Als Nachfolgeprojekt kam dann letztlich „IMPS – The Relentless” an den Start und der Film hat es echt in sich. Im Stile einer Militärdokumentation werden hier Sturmtruppen auf einer monatelangen Mission begleitet – der Titel steht für Imperial Military Personal Stories – und ihre unterschiedlichen Einsätze gezeigt. Als Sprecher fungiert dabei Peter Cullen, wohl am Besten bekannt als Optimus Prime aus Transformers (Film wie alte Serie gleichermaßen), doch auch die Ausstattung und die Effekte sind schon jenseits aller Amateur-Niveaus. Wäre IMPS Direct to DVD erschienen, man hätte vermutlich nicht nachgefragt.
Nur gibt es hier leider einen Haken und der schiere Umfang des Projektes droht nach wie vor, ein Erscheinen des auf mehrere Episoden ausgelegten Filmes zu verhindern. Bisher sind ein brillanter Trailer und eine unglaublich lustige, erste Episode erschienen. Die offizielle Seite, die auch nach wie vor Hoffnung macht, das die restlichen sieben Episoden auch einmal erscheinen werden, gibt es unter impstherelentless.com – das Videomaterial dort, oder via YouTube auch jenseits des „More”-Buttons.

Viel Spaß auch mit diesem Meisterwerk!

Viele Grüße,
Thomas

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Ryan vs. Dorkman

Verfasst von Thomas Michalski am April 17, 2009

Moin zusammen!

Dieses und das nächste Mal möchte ich euch zwei Filmprojekte aus dem Star Wars-Umfeld präsentieren, die mich nicht nur sehr beeindruckt, sondern auch durchaus sehr inspiriert haben.
Den Anfang macht ein kleiner Film namens „Ryan VS. Dorkman”. Die Idee dahinter ist simpel:
Zwei junge Kerle treffen in einer Lagerhalle aufeinander und liefern sich ein Lichtschwertduell. Das gibt es im Netz zuhauf und hier wurde auch noch auf passende Kostüme und dergleichen verzichtet – dennoch ist der Film absolut sehenswert. Das liegt zum einen an der Choreographie, zum anderen aber auch an dem sehr cleveren Einsatz simpler, aber guter Effekte.

Vor jetzt schon zwei Jahren kam dann auch das simpel benannte Sequel „Ryan VS. Dorkman 2″ heraus, das eine noch weitaus schönere Choreographie aufweist und im Bereich der Effekte noch ganz beträchtlich zugelegt hat. „RVD2″, wie er bisweilen auch genannt wird, ist mit das Beste, was ich im Bereich Kampfchoreographie im Amateurbereich kenne und geizt auch nicht mit Effekten, die nicht nur gut, sondern vor allem dem Sehgenuss förderlich sind.

Die offizielle Seite zu beiden Projekten ist ryanvsdorkman.com – aber die Filme selbst gibt es auch bei YouTube zu sehen. Eingebettete Fassungen der Videos verbergen sich jenseits des „More”-Buttons am Ende dieses Beitrags.

Viel Spaß damit und viele Grüße,
Thomas

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Kurz zwischendurch: Xoro für Rollenspieler

Verfasst von Thomas Michalski am April 12, 2009

N’Abend zusammen!

Nur ganz kurz zwischen den Ostertagen eingeworfen: Unser Xoro: the Eifelarean wird tatsächlich als spielbares Rollenspiel-Abenteuer erscheinen. Das System dazu ist Labyrinth Lord und nicht wir adaptieren es, sondern Moritz von der deutschen “Herr der Labyrinthe”-Manufaktur wird sich dem Thema annehmen.
Es ist keine Frage, wir bei Eifelarea Film fühlen uns massivst dadurch geehrt und freuen uns selber schon sehr auf die Adaption des Stoffes.

Weitere Details kann man wahlweise bei Moritz oder im Blog der DORP nachlesen.

Wir werden euch aber auch hier auf dem Laufenden halten!

Viele Grüße,
Thomas

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HD vs. SD: Unser Fazit

Verfasst von Thomas Michalski am April 10, 2009

Moin Moin!

Vergangene Woche habe ich tatsächlich das erste Mal auch selbst mit HDV gearbeitet. Nur indirekt, da ich als Tonassistent am Set von Matthias’ Abschlussfilm war, aber man kriegt ja doch das eine oder andere mit. Da sind, zunächst mal, einige Nachteile zu beobachten. So zeichnet HDV zwar im Grunde auf das gleiche Medium auf wie das normale DV-Material, doch aufgrund der Beschaffenheit des Materials wird dringend zu expliziten HDV-Bändern geraten, da die ungünstigere Körnung der normalen Bändern zu Problemen führen kann. Und HDV-Bänder sind teurer. Ebenso war halt zu bemerken, was ich jüngst schon schrieb: Man muss weitaus mehr auf jedes noch so kleine Detail achten, denn die Kamera sieht alles.

Vorteile sind natürlich, wie schon gesagt, das gute, groß aufgelöste Bild, das weit freudiger jedes Detail abbildet. Wobei auch die Kamera, die wir dort zur Verfügung hatten, keine vollen 1080p, sondern allenfalls 1080i aufzeichnen konnte.

Insofern muss ich, gerade im Hinblick auf unser Zielmedium „DVD und Internet” klar sagen, dass ich nach wie vor derzeit dem DV-Format dem Vorzug geben würde. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die eine gute Kamera ausmachen, etwa gut zugängliche Bedienelemente, eine stabile Verarbeitung, eine möglichst immense Lichtausbeute, mehrere CCDs und ein nicht zu niedriges Eigengewicht. Da ist HD eher sekundär.
Die Kamera, mit der wir gefilmt haben, liegt so in der Preisklasse zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Das ist mehr als man mal eben entlang des Weges ausgeben kann. Aber vermutlich findet man dort einen ganz guten Kompromiss, denn die meisten guten HDV-Kameras können auch DV aufzeichnen und greift man dort dann zu einer ansonsten guten Kamera, so hat man ein exzellentes Aufnahmegerät, das man zumindest zur Not auch immer mal auf das höher aufgelöste Bild umschalten kann, wenn es sinnvoll erscheint.

Aber gerade wer weniger Geld ausgeben möchte, der kriegt für kleinere Summen mittlerweile auch exzellente DV-Kameras, mit denen man vermutlich insgesamt besser fährt, als mit einer günstigen HD-Kamera.
Wir werden jedenfalls sowohl die Trilogie des Fu Man Chu als auch unser darauf folgendes Projekt wohl noch in SD drehen. Wenn wir dann Ende 2010 vielleicht an Das Kreuz gehen, dann können wir ja mal schauen, wie der Markt bis dahin aussieht. Anderthalb Jahre sind viel Zeit.

Aber bis dahin schwören wir erst mal weiter auf SD.

Viele Grüße,
Thomas

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HD ist voll doof, weil…

Verfasst von Thomas Michalski am April 5, 2009

Morgen zusammen!

Letztes Mal waren wir bei den Vorzügen von HD, heute kommen wir demnach dann zu den Nachteilen, denn derer gibt es auch eine ganze Menge.
Ganz zu Beginn steht der Dateiumfang. Wer fünf Mal mehr Bildinformationen möchte, der muss auch mit einem Vielfachen an Speicherbedarf rechnen. Ich sage bewusst nicht „einem Fünffachen an Speicherbedarf”, weil zusätzlich zu dem größeren Bild auch noch entsprechende Kompressionsverfahren zu Buche schlagen. Mit den rapide fallenden Preisen für Festplatten und neuen Techniklösungen wie eSATA ist das zwar ein schrumpfendes Problem, aber es bleibt eines.
Das gleiche Problem, was langfristig die Lagerung betrifft, betrifft aber auch kurzfristig die Bearbeitung. Mehr Bild bedeutet mehr Speicherbedarf, die Notwendigkeit von mehr RAM und mehr Prozessorleistung – kurzum, ein Rechner, der DV noch in Echtzeit verarbeiten kann, kommt gegebenenfalls bei HD-Material sehr schnell ordentlich ans Ächzen. Das relativiert auch den Vorteil bei den Spezialeffekten, den ich das letzte Mal erwähnte, schnell wieder – fünf Mal mehr Bild heißt auch fünf Mal mehr Fläche, auf die der Effekt berechnet werden muss. Und einmal mehr: Mehr Festplattenbedarf, mehr Arbeitsspeicher-Bedarf und insgesamt ein größerer Ressourcenhunger.

Aber damit sind wir schon einen Schritt weiter als nötig, die Probleme fangen schon beim Aufnahme-Equipment an. Der Preis einer guten HD-Kamera kann gut und gerne beim zehnfachen einer SD-Kamera liegen. Zwar kriegt man auch durchaus etwas für sein Geld geboten, aber es muss dennoch erst mal da sein.
Vor allem, da nicht jede Kamera, die HD verspricht, auch HD liefert. Entweder sie zeichnet nur HDReady-haft das Bild auf, oder aber sie kann die vollste Auflösung nicht progressiv oder durch Interpolation erreichen. Oder aber, es trägt noch skurrilere Blüten: Die Canon 500D, eine neu vorgestellte digitale Spiegelreflexkamera mit der Möglichkeit, auch in HD Film aufzuzeichnen, filmt zwar 720p bei 30 Bildern pro Sekunde (nicht perfekt, aber damit könnte man fast noch arbeiten) und 1080p bei – Obacht – 20 Bildern pro Sekunde! Das ist dann einfach nur Quatsch…

Hat man den Film gefilmt und bearbeitet, so muss man ihn auch noch auf etwas ausgeben. Die BluRay hat das Rennen um das Nachfolgeformat gegen die HD-DVD gewonnen (und muss jetzt „nur” noch gegen DVD das Rennen um die Wohnzimmer gewinnen), insofern ist wenigstens diese Wahl getroffen. Aber nicht nur, dass die BD im Laufe ihrer Zeit noch manchen Wandel durchmachen wird, auch der jetzige Preis pro Rohling und generelle Aufwand – wer hat schon einen BD-Brenner? – machen einem das Leben da schwer.
Ist die BD einmal gebrannt, dann steht nur noch eine letzte Hürde: Am anderen Ende muss auch noch ein BD-Player mit entsprechendem Fernseher stehen. Denn der ganze zuvor genannte Aufwand nützt nichts, wenn der Film entweder gar nicht erst läuft, oder aber dann doch nur auf einer PAL-Röhre flimmert.

Und unser persönliches Fazit aus den Argumenten heraus?
Das verrate ich euch das nächste Mal…

Viele Grüße,
Thomas

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Verfluchte Eifel: Das ist nicht tot…

Verfasst von Thomas Michalski am April 3, 2009

Hallo zusammen!

Obwohl Verfluchte Eifel auf Eis liegt und wir die schon gedrehten Szenen vermutlich in eine neue Handlung einbetten werden, habe ich ja da eine oder andere Mal durchblicken lassen, dass auch die grundlegende Geschichte noch nicht tot war, nur schlafend.
Heute nun kann ich die Katze aus dem Sack lassen:

verfluchte-eifel-web„Verfluchte Eifel” wird als Novelle aus meiner Feder vermutlich noch 2009 auf dem Buchmarkt erscheinen. Auf Basis des Drehbuchs von Markus Heinen und der anderweitigen Produktionsnotizen, soweit vorhanden sogar auf Basis der einzelnen Castings der Rollen erarbeite ich gerade eine Adaption der Geschichte um den geraubten Kirchenschatz, einen schrecklichen Geist und finstere Gesellen aus dieser Welt.
Aber mehr noch: Ebenfalls in dem Buch enthalten ist eine zweite Novelle, die eine Adaption unserer vorigen Idee darstellt: „Xulu”. Auch den Film hatten wir nicht wegen der Qualität der Handlung sondern wegen seiner Umsetzbarkeit verworfen und diese Geschichte ermöglicht es uns nun, doch noch zu erzählen, was für weitere Schrecken in der Eifel lauern.

Der Band mit beiden Geschichten wird vermutlich weniger als zehn Euro kosten und dann, wie schon „Einfach Filme machen” im Laufe des kommenden Sommers, via Amazon und der üblichen Verdächtigen zu beziehen sein.
„Verfluchte Eifel” ist dabei eher eine schaurige Abenteuergeschichte, „Xulu” dagegen relativ harter Tobak mit zusätzlichen Anleihen an die Erzählungen H.P. Lovecrafts. Regelmäßigere Infos zu dem Projekt wird es in nächster Zeit vor allem auf meiner privaten Webseite geben; ich werde euch auch hier auf dem Laufenden halten, auch wenn man vorerst vermutlich noch nichts von diesem sehr jungen Projekt hören wird.

Und noch mal zur Erinnerung:
Von heute an, bis einschließlich Sonntag, sind wir auf der RPC. Gemeinsam mit der DORP findet man uns inklusive kaufbarer Fassungen von Xoro auf DVD und dem zugehörigen Soundtrack als Audio-CD in Halle 2.2 an der Standnummer C23.
Sonntag, von 12 bis 13 Uhr, halte ich zudem einen Vortrag über „Einfach Filme machen”. Raum 1 zwischen den Hallen 3.2 und 2.2 ist der Ort, an dem das Ganze stattfindet – ich würde mich sehr über Besucher freuen.
Wir würden uns sehr über jeden Besucher bei uns freuen!

Viele Grüße,
Thomas

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