Eifelarea Film

Hinter den Kulissen deutscher NoBudget-Filmer

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Wir haben geplant: Unser 2009

Verfasst von Thomas Michalski am März 14, 2009

Hallo zusammen!

Wie neulich schon verheißen haben wir uns jüngst zusammen gehockt und Pläne geschmiedet, wie wir 2009 so als Filmgruppe begehen wollen. Natürlich will ich da jetzt auch nicht alle kleinen Details schon ausplaudern, nachher klappt dann was doch nicht und wir sind wieder die Bösen ;)

Aber nun wagen wir einmal eine kleine Tour durch die Themengebiete:

Xoro: the Eifelarean
Xoro
auf DVD und im Netz, da sollten alle Wünsche erfüllt sein, oder? Mitnichten, denn „einen haben wir noch“. Wir arbeiten derzeit noch an einer letzten Erscheinungsform unseres Barbaren. Geplant für ein Erscheinen nur und ausschließlich im Netz probiert Ralf gerade noch etwas sehr spannendes mit dem Film aus. Danach wird aber gut sein, denke ich.
Was man aber wohl sicher sagen kann, ist, dass wir in den nächsten zwei, drei Jahren vermutlich keine Zeit und Möglichkeit haben werden, „Xoro 2: The Mask of Xoro“ anzugehen. Denn ja, das Dingen hat seit jeher einen Titel; mehr wird der Film wohl aber mittelfristig auch nicht kriegen.

Verfluchte Eifel und Das Kreuz
VE
ist nun offiziell in seiner Filmform auf Eis gelegt worden. Wir werden seiner noch gedenken, aber als Filmprojekt ruht es jetzt sanft. Immerhin: Wir haben die Rohschnitte und Drehpannen abgesegnet und werden die beizeiten ins Netz werfen.
Das Nachfolgeprojekt Das Kreuz ist nun definitiv für einen vorläufigen Produktionsbeginn 2010 eingetragen. Mehr Details, wenn wir tatsächlich soweit sind.

Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu
Kommen wir zu den frischeren Infos. Wir haben gemeinsam zwei Mal den Rohschnitt von Die Rückkehr des Dr. Fu Man Chu (also Teil 1) geschaut und uns köstlichst amüsiert. Zwar war die Schnittfassung eiligst von Cutter Ralf zusammengesetzt worden, aber das Projekt macht bereits einen ungeheuer guten Eindruck. Insofern haben wir uns langsam auch getraut die Veröffentlichungsform zu besprechen und ich denke, die drei wichtigsten Erkenntnisse, die man da weiter übermitteln sollte sind „ab 2009″, „regelmäßig“ und „im Netz“. Somit kann man sich vermutlich ab dem Spätsommer auf ein Wiedersehen mit unseren überaus eigenartigen Heulercharakteren machen, wenn in einem als Quartalsrythmus konzipierten Takt Die Rückkehr, Die zweite Teufelei und Die letzte Schweinerei des Dr. Fu Man Chu erscheinen werden.
Ein kleines Gimmick dazu findet man am Ende dieser Seite.

Texas Tom
Die Texas Tom-Reihe wird direkt im Anschluss zum Leben erwachen bzw. erscheinen, denn produziert wird Material vermutlich bereits ab Mitte 2009. Der kurzzeitig mal im Netz veröffentlichte Texas Tom und die Truhe des Todes erhält einen komplett neuen Schluss mit unseren gewohnt übertriebenen Spezialeffekten und schlichtweg mehr Licht als der in der bisherigen Fassung, sowie – das ist neu als Idee – eine direkte Verbindung zu Texas Tom 2: Tom Raider.
Unglaublich, aber wahr: TT2 wird fast nahtlos an die Truhe anknüpfen und bildet somit gemeinsam mit der SEE von Teil 1 eine ganz neue Seherfahrung. Da werden wir ganz neue Charaktere einführen, vor allem eine Schurkin, wie es sie bisher bei uns auch noch nicht gegeben hat.
Auf meinem Block steht außerdem noch, eingekreist, Texas Tom 3: Apollo Tom. Aber ich verbuche das jetzt vorerst mal unter „Eines Tages…“

Unser Western
Es wird nun zudem ein erstes Exposé für unseren NRW-Western Pflaster laichen seinen Weg erarbeitet, von dem aus wir dann mal schauen werden, wie wir das im Endeffekt angehen.
Ideen haben wir eine Menge, gewohnt seltsame Charaktere voran. Wir werden sehen, was am Ende auf dem Papier steht.

Sonstige Pläne und die RPC 2009
Ein Nebenprojekt ist aus VE erwachsen, das ich hier noch nicht beim Namen nennen will. Das geben wir passend zur RPC bekannt, auf der ich am Sonntag ja auch dieses Mal wieder einen Vortrag zum Thema „Amateurfilm“ halten werde.

fmc1remake

Nayland und Petri sind wieder unterwegs

Unser Stand (also vor allem der der DORP, aber ist ja eh alles ein Konglomerat) ist übrigens in Halle 2.2 und trägt die Standnummer C23. Falls also jemand in Köln ist und gerne mal mit uns persönlich reden, Xoro oder seinen Soundtrack kaufen, mehr zu Fu Man Chu und Texas Tom erfahren oder sich wegen unseres Bildungsprogramms bei uns melden möchte – wir sind da.

So viel erst mal von uns für heute. Und weil ihr so tapfer durchgehalten habt, hier zum Abschied noch ein erster Screenshot direkt aus dem Rohschnitt von FMC1.

Viele Grüße,
Thomas

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Das Rollenspiel des Dr. Fu Man Chu

Verfasst von Thomas Michalski am September 4, 2008

Schöner guter Tagesanfang sei gewünscht!
Es ist Jahre her, ich persönlich kannte die ganze Bande zu der Zeit noch nicht mal, da hatte der spätere „Xoro“-Regisseur Matthias Schaffrath Geburtstag. Und besagte Bande beschloss, ihm ein Geschenk zu machen, dass er so schnell nicht vergessen würde: Den ersten Heuler der Menschheitsgeschichte.

Mit einem Drehbuch, das eher Drehblatt hätte heißen können, wurde in einer Hau-Ruck-Aktion der komplette Film heruntergekurbelt. Scotland Yard und andere Drehorte in vier Wänden waren schnell in heimischen Wohnungen gefunden, das Hauptquartier des Schurken dagegen fand sich in Form des alten Tempelchens in Schleiden.
Dort hatte Fu Man Chu seine Basis und dort gab es einen Showdown, den man vom ganzen Tal aus sehen konnte … nur leider auf der Kamera nur grob.
Dann wurde das ganze analog (!) geschnitten und mit echt mal leiernden Musikaufnahmen begleitet und fertig war der Film.

Er kam gut an, ist bis heute eigentlich der große Grundstein all unserer Filmaktivitäten, aber es gibt doch eine ganze Reihe Gründe, den Film neu zu drehen.
Zwei der Leute, die damals halfen, haben heute eigentlich gar nichts mehr zu tun und schon zu „Die zweite Teufelei des Dr. Fu Man Chu“ wurde Petri auf Thomas Bender umbesetzt – der damit jetzt in „Die Rückkehr des Fu Man Chu“ gleich drei Rollen spielt: Dr. Petri, Fu Man Chus Tochter und … alle Chinesen.

Schlimmer aber noch ist, dass es die Originalbänder nicht mehr gibt. Die Fassung, die wir intern bisweilen gucken, ist ein Recut der alten VHS-Aufnahme, aber das ist nun wirklich nichts, was man Außenstehenden zumuten müsste. Die meiste Zeit während des Finales erkennt man auch erst mal freilich einfach nichts.

„Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu“ wird sicherlich kein Meilenstein, aber das ist auch nicht angedacht. Es soll drei Mal rund zehn bis zwanzig Minuten gute Unterhaltung bieten, so dass am Ende eine nette Stunde Berieselung entsteht. Wir bleiben ganz bewusst vielen „Tugenden“ des ersten Teils treu. Seien es die kategorischen Doppel- und Dreifachbesetzungen, die wenigen Schnitte innerhalb einer Szene und durchaus auch das Tempelchen als Hauptquartier des Schurken im ersten Teil.
Nur dass wir den Showdown diesmal wohl eher digital arrangieren werden.

Wenn es eine DVD der neuen Filme geben wird, kann ich mir vorstellen, dass sich „Das Rollenspiel“ irgendwo in den Extras verstecken könnte. Abseits dessen aber bin ich froh, dass das Endprodukt durch das Remake im Endeffekt wesentlich mehr aus einem Guss wirken wird.

Kommendes Mal dann aber nichts zu FMC oder anderen Heulern, kommendes Mal erzähle ich euch vielmehr von einem anderen Projekt, an dem ich schon lange dran bin und das mir sehr, sehr wichtig ist.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Rückkehr des Dr. Fu Man Chu

Verfasst von Thomas Michalski am August 30, 2008

Moin zusammen!
Also dann, lassen wir die Katze doch mal aus dem Sack:
Zum ersten Mal in der Geschichte von Eifelarea Film stecken wir derzeit unsere Energien in die Produktion von gleich einer Reihe von Heulern – mit dem Ziel der Veröffentlichung!

VE macht halt derzeit seine kreative Gesamtpause und wer wären wir, wenn wir nicht unsererseits uns anschicken würden, die Zeit wenigstens anderweitig zu nutzen.
Das Produkt dieser Bestrebungen ist „Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu“.
Das Gesamtwerk wird aus drei Heulern (ihr erinnert euch: Filme, schnell produziert, zu Lachen gedacht) bestehen, deren zweiter Teil kurioserweise in Form von „Die zweite Teufelei des Dr. Fu Man Chu“ sogar schon mal kurzfristig online war.
Der erste Teil war einst „Das Rollenspiel des Dr. Fu Man Chu“, wird das aber nicht bleiben – warum, das erzähle ich das nächste Mal – und der dritte Teil, na, der ist noch in Vorproduktion.

De facto haben wir jedenfalls einen Großteil des neuen ersten Teils bereits abgedreht. Einige schöne Eindrücke von dem epochalen Dreh, der aus vier Mann Crew bestand, von denen drei dann auch Schauspieler in mindestens fünf Rollen waren, findet ihr hier rund um diesen Artikel.

Wir planen, die Trilogie sobald wir können zu veröffentlichen. Sarah Steffens, die bereits den Soundtrack zu „Xoro“ komponiert und eingespielt hat, wird uns für die Filme neue Musik schreiben, damit wir dieses Mal die Heuler auch mal richtig offiziell und nicht nur hinter vorgehaltener Hand herumzeigen können.
Cool, oder?

Hier geht es wirklich alleine um das Drehen, der Freude am Drehen wegen.
Wir halten euch auf dem Laufenden wie es mit dem Projekt, das Federführend von Ralf, Markus, Thomas Bender und mir vorangetrieben wird, weitergeht.

Und kommendes Mal, wie gesagt, ein paar Worte zum alten „Das Rollenspiel des Dr. Fu Man Chu“.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Rückkehr des Dr. Fu Man Chu

Verfasst von Thomas Michalski am August 25, 2008

Morgen zusammen!
Da es mit VE ja derzeit leider so gar nicht voran geht, haben wir beschlossen, unsere Energien mal etwas anderweitig zu verteilen und kehren zu unseren Wurzeln zurück: Kurz produzierte, alberne, aber dafür auch unterhaltsame Kurzfilme.
Was genau das wird, das erzähle ich kommendes Mal, und warum das unsere Wurzeln sind das Update darauf, für heute aber will ich ein Bild sprechen lassen.

Viele Grüße,
Thomas

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Noch mal zu „The Crucible“

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 12, 2008

Morgen zusammen!

Heute und morgen noch finden Aufführungen der Theatergruppe des anglistischen Instituts, Actor’s Nausea, von Arthur Millers „The Crucible“ im Ludwig Forum in Aachen statt. Die ersten beiden Aufführungen vorgestern und gestern waren extrem gut besucht und haben viel positive Resonanz nach sich gezogen – sowohl vom Publikum aus wie auch in der Lokalpresse [1], [2].

Wer also noch vorbeikommen möchte – Anna Ravenstein und Tim Claahsen aus unserem Verfluchte Eifel und Néomi Havinga aus unserem Xoro stehen auf der Bühne, sind aber in illustrer Gesellschaft denn auch der Rest der Gruppe spielt besser auf, als je zuvor.

Wer mehr Informationen sucht, der findet sie auf der Webseite der Theatergruppe.
Wir sehen uns an der Abendkasse :)

Viele Grüße,
Thomas

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Arthur Miller’s „The Crucible“

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 3, 2008

Hallo zusammen!

Wie versprochen geht es heute (und übrigens auch nächstes Mal) mal wieder um etwas in eigener Sache.
Vom 10. bis 13. 7. führt die Theatergruppe „Actor’s Nausea“ vom Anglistischen Institut der RWTH Aachen im Ludwig Forum auf der Bühne „The Space“ ihr neues Theaterstück auf.
Nachdem sie das letzte Mal, als wir hier darauf verwiesen haben, „Maskerade“ von Terry Pratchett vorgeführt haben, ist dieses Mal ein ernster Stoff gefragt: Arthur Millers „The Crucible“.

The CrucibleIhr fragt euch vielleicht, was das hier macht.
Auf der Bühne stehen unter anderem Néomi Havinga als Deputy Governor Danforth (gab die Amazone Hilde in unserem „Xoro“) sowie Anna Ravenstein als Elizabeth Proctor und Tim Claahsen als Ezekiel Cheever (beides Hauptrollen in „Verfluchte Eifel“). Insofern also eine ganze Menge Leute, die eng mit uns verbunden sind.
Und mich trefft ihr, wie schon seit Jahren, dann an der Abendkasse.

Aber auch sonst lohnt sich das, was da auf dem Wege ist. Die Proben, denen ich seit Anfang an beiwohne, versprechen wirklich tolle Unterhaltung, das Stück ist gut und die Schauspieler wachsen mit jedem Tag mehr über sich hinaus.
Der Eintritt liegt bei günstigen 4 Euro für ermäßigte und 6 Euro für normale Besucher; wer also aus dem Raum Aachen kommt, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Weitere Informationen und Kontakt gibt es unter www.actorsnausea.de

Wie dagegen die Sachlage derzeit im Eifelarea-Lager ist, erzähle ich euch dann kommendes Mal.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Kamera (5 von 5): Kennen Sie Dunkelstrom?

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 28, 2008

Einen schönen guten Morgen!

Heute wird es noch mal technisch, legen wir also direkt los:
Bei normalen, klassischen Kameras ist es ja der Film selber, der als lichtsensitiver Aufnahmekörper für die Aufnahmen fungiert. Bei digitalen Kameras ist die Sachlage etwas anders, hier sind es Chipsätze, die so genannten CCDs, die das Licht in ein speicherbares Bild transportieren. Das funktioniert in der Regel auch durchaus gut und ermöglicht uns überhaupt erst unser Hobby, die kostengünstige Filmerei.
Aber CCDs haben auch so ihre Nachteile, und einer der größten davon soll heute unser Thema sein: Dunkelstrom.

Dunkelstrom ist, ich zitiere mal die Wiki: „ die spontane Bildung von freien Ladungsträgern durch Wärme in einem lichtempfindlichen Halbleiter, beispielsweise dem CCD-Bilddetektor oder der Fotodiode.“
Zu Deutsch: Die Wärme der Chips (die alleine schon durch die Stromversorgung für die Aufnahme vorhanden ist) versetzt die Atome und Moleküle, aus denen auch die CCDs bestehen, in Schwingung und erzeugt so minimale Spannungen. Diese werden in der Regel ohne Probleme von bei Tag gefilmten Bildern überlagert und fallen so unter den Tisch; filmt man aber bei Nacht, zeigt sich einem das ganze Elend und es „rauscht“ in den dunklen Flächen.

Nun könnte man gegenhalten, dass klassisches „Bildrauschen“ ja auch bei Filmmaterial vorkommt; das stimmt natürlich. Der Unterschied liegt im Detail. Im Gegensatz zum klassische „Filmkorn“, wie man es auch aus dem Kino kennt, tritt bei digitalen Aufzeichnungen ein so genanntes Chrominanzrauschen auf. Plötzlich schwirren dunkle Punkte durch das Bild, bevorzugt in Farben, die man so gar nicht gebrauchen kann, blau und violett etwa.
Dem steht bei klassischem Filmmaterial ein Luminanzrauschen gegenüber, das sich vor allem auf der eben der Helligkeit abspielt und insofern das Bild selber nicht modifiziert bzw. verzerrt.

Die nebenstehende Illustration sollte noch einmal helfen, das Problem zu verbildlichen.

Und was macht man jetzt?
Die besten Wege an Dunkelstrom vorbei sind bessere CCDs und größere, bessere Objektive, die mehr Licht an den Sensor lassen. Das Problem daran ist, dass das beides Dinge sind, die vermutlich auch auf absehbare Zeit felsenfest mit höheren Preisen verknüpft sein werden – und zwar nicht zu knapp.
Insofern ist der wichtigere Ratschlag vermutlich noch: Seid euch des Problems bewusst. Denkt dran, dass ihr nicht auf Film dreht, sondern arme CCDs belichten müsst. Dann klappt es auch mit den dunklen Aufnahmen!

Soviel erst mal wieder zur Kamera. Kommendes Update gibt es dann mal wieder News in eigener Sache, bevor wir uns weiteren Lehrthemen widmen.

Viele Grüße,
Thomas

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Eifelarea Film: Gute Neuigkeiten

Verfasst von Thomas Michalski am Mai 6, 2008

Morgen zusammen!
Wie versprochen drehen sich dieses und das nächste Posting um gute und schlechte Neuigkeiten, die sich bei uns intern in den letzten, schweigenden Wochen so ergeben haben. Und nicht um euch zu schonen oder das Schlimmste für zum Schluss aufzuheben, sondern einfach, weil hier schon mehr Klarheit herrscht, beginnen wir heute mit den positiven Nachrichten.

Die ranken sich nahezu komplett um Xoro. Wer mit uns auf der RPC in Münster persönlich gesprochen hat oder aber vielleicht auch einen Blick in die Broschüre des DORP-Standes geworfen hat, die man u.a. im DORP-Blog herunterladen kann, der weiß vielleicht auch schon mehr: Xoro ist fertig.
Die limitiert 2er-DVD ist fertig produziert und bis auf ganz wenige Exemplare auch ausgeliefert (wer noch keine hat – das liegt in einem Mangel an Zeit begründet; wir kümmern uns darum), womit wir uns auch endlich der großen Vermarktung widmen können.

Xoro im Netz
Der Film soll nach wie vor kostenfrei im Netz verfügbar gemacht werden. Unsere eigene Deadline liegt dafür derzeit irgendwo binnen der nächsten zwei Monate (japp, das heißt „Ende Juni“ in diesem Falle) und ist wie immer mit Vorsicht zu genießen, ist aber derzeit so der Plan.
Wie genau wir das machen werden wird sich noch zeigen müssen da eines der vermutlich elegantesten Trägersysteme – stage6 – passend zum unserer Fertigstellung einfach mal zu gemacht hat. Aber wir finden da schon was und sowie wir es haben, öffnet das Netz seine Tore nach Eifelarea.

Xoro auf DVD
Xoro Single Disc Edition Wer den Film dennoch noch gerne auf DVD haben möchte, muss nicht verzagen, selber brennen oder gar raubkopieren. Eine Single-Disc-DVD des Films war ja schon öfter für möglich gehalten worden und wird wohl auch Wirklichkeit werden.
„Xoro: the Single Disc Edition“ enthält den Film mit seinen 35 Minuten Lauflänge sowie das primäre Making Of „The Making of Xoro“ mit rund einer Stunde Spielzeit. Die anderen Extras der 2er-Edition wird es dagegen wie angekündigt nie wieder geben.
Vielleicht schneidern wir zur Single Disc noch ein neues, bedeutend kürzeres Blooper Reel zusammen – wir werden sehen. Falls ja, wird es das aber auch frei im Netz geben.
Einige Modalitäten müssen wir noch klären, aber eine wichtige Kernbotschaft schon mal vorweg: Mit 5 Euro plus Porto wird man dabei sein, denke ich.

Xoro an der Uni
Xoro Sonderedition Bildung Das ist jetzt was richtig cooles – Eifelarea Film kooperiert und sucht die Kooperation mit Universtitäten!
Japp, richtig gelesen. Wir bringen die „Xoro: Educational Edition“ (oder so; ist noch ein Arbeitstitel), was im Herzen eine „Single Disc“ wird, allerdings in grüner Hülle, mit eigenem und exklusiven Design.
Der Clue? Universitäten, Institutsbilbiotheken etc. können sich bei uns bzw. mir melden und den grün ummantelten Film kostenlos anfordern. Kontakt zu zwei Kooperationspartnern haben wir schon, aber dazu dann in einigen Tagen (in dem Post nach dem Kommenden mit den weniger guten Nachrichten), wenn wir mehr zu unserer gesamten „Edu“-Offensive erzählen können.

Xoro auf die Ohren
Wer den Film schon sehen konnte, der war eigentlich auch immer sehr angetan von Sarah Steffens dynamischen, exklusiv komponierten Soundtrack unseres Barbarenfilms. Wir beugen uns dem Druck der Nachfrage und bringen, grob zeitgleich mit der „Single Disc“ nehme ich an, auch eine Soundtrack-CD.
Auch hier reden wir von rund 5 Euro plus Porto. Dafür erreicht einen dann mehr als eine halbe Stunde Barbarenfilm-Musik inklusive gleich mehrerer unverwendeter Tracks und Reprisen, die bisher noch niemand außerhalb des engstesn Kreises der Eifelarea Film je gehört hat.

Klingt doch alles endlich noch mal richtig positiv, oder?
Leider sieht es an der „Verfluchte Eifel“-Front wesentlich bockiger aus. Mehr dazu dann aber im kommenden Post, sobald wir intern da noch ein, zwei Entscheidungen getroffen haben. Gestorben ist noch nichts, aber Veränderungen stehen an…

Viele Grüße,
Thomas

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Eifelarea Update: Des Filmes neuer Belter

Verfasst von Thomas Michalski am März 15, 2008

Moin!

Wie wir vor einer Weile berichten mussten, wird uns Soeren Wellens für „Verfluchte Eifel“ leider nicht als Tobias Belter zur Verfügung stehen. Das ist bedauerlich, da wir alle sehr, sehr große Stücke auf Soeren halten. Unser Segen war es, dass wir noch nicht begonnen hatten, die Szenen mit Tobias zu drehen, so dass eine Umbesetzung prinzipiell noch kein Problem war.
Oliver Osterbrink ist Tobias BelterEinen passenden Schauspieler zu finden, das war dagegen nicht ganz ohne Tücke. Nun aber haben wir einen Ersatz gefunden und präsentieren, voller Stolz, unser neues Gesicht vor der Kamera: Oliver Osterbrink.

Die Dreharbeiten werden in wenigen Wochen spätestens auch fortgesetzt werden, wir warten derzeit nur noch darauf, dass der Schnee aus der Eifel endlich abtaut … denn ja, ungelogen, der liegt hier teilweise noch immer…

Zur Erinnerung:
„Verfluchte Eifel“ erzählt von fünf jungen Leuten, die aus der Stadt hinaus in die Eifel fahren. Einerseits, um dort Urlaub zu machen, andererseits aber auch, um einer lokalen Geschichte um einen Kirchenraub nachzugehen. Ende des ersten Weltkriegs ist ein Dieb dort seinen Verfolgern entkommen, aber vermutlich dabei tödlich verwundet worden. Der Schatz soll nun also irgendwo im Venn liegen, während seine Seele auf ewig für diesen Frevel verflucht keine Ruhe finden wird.
Problematisch wird es dann für die Studenten, als nicht nur eine lokale Bande Wind von dem Kirchenschatz bekommt und ihre große Chance wittert, sondern offenbar auch an der Geschichte des Fluchs mehr dran ist, als sie anfangs zu glauben bereit sind.

„Verfluchte Eifel“ wird vor Ort in der Eifel gedreht und peilt noch immer hoffnungsvoll einen Erscheinungstermin zum Jahresende an. Die Dreharbeiten sollen bis zum Sommer beendet werden.

Nächstes Mal verrate ich euch dann einmal, wo es ein paar Tipps eines echten Profis zu bestaunen gibt, bevor wir uns wieder praktischen Tipps zuwenden…

Viele Grüße,
Thomas

Kleiner Nachtrag: Nach einigen persönlichen Entwicklungen sind wir bei Eifelarea Film zu der Meinung gelangt, dass Oliver zu der Sorte von Menschen gehört, mit denen wir gerne zusammenarbeiten möchten.

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Dein bester Freund: der Set-Koffer

Verfasst von Thomas Michalski am März 5, 2008

Morgen zusammen!
Bevor wir uns wie versprochen mit den Stunts beschäftigen, möchte ich euch heute einmal einen guten Freund von mir vorstellen: den Setkoffer.
Der Set-KofferSieht auf den ersten Blick eher unspektakulär aus, aber er verdient einige Worte. Eine der vielen Film-Binsenweisheiten dieser Welt lautet „Erfolg ist, wo Glück auf Vorbereitung trifft“, und genau darum geht es hier. Innerhalb dieser schwarzroten Verpackung aus dem Hause Black&Decker (12,99 Euro derzeit im Plus, falls jemand zugreifen möchte) habe ich im Rahmen der Vorproduktion von „Verfluchte Eifel“ mir einmal ein Kampfpaket geschnürt, damit im Zweifel ein spontaner Dreh auch wirklich mit einem Griff in den Schrank beginnen kann.
Da kommt dann die Erfahrung aus diversen Projekten, allen voran natürlich „Xoro“, ins Spiel und die Zusammenstellung ist natürlich von subjektiven Vorlieben geprägt, aber ich denke, sie kann dennoch als Inspiration dienen.
Schauen wir also mal in den Koffer hinein.

Der Set-Koffer: Seite 1Die nebenstehende Seite ist ziemlich vollgepackt, das sieht man ja bereits. Im Decken eingeschoben finden sich zwei 10er-Schraubenschlüssel (die brauchen wir, um die GhettoCam zu justieren), zwei Teppichmesser nebst Ersatzklingen und eine LED-Taschenlampe (extrem hell, aber sollte nicht ins Bild scheinen, wir sprachen über das blaue Grauen bereits unter dem Schlagfort Lichtfarbe). Was jetzt da gerade noch fehlt sind kleinere Kreuz-Schraubendreher, die man gerade bei üblichen Bauleuchten aus dem Supermarkt immer braucht, um eventuell die Halogenröhre auszuwechseln und die zum Zeitpunkt der Aufnahme schlicht auf meiner Fensterbank lagen.
Daran festgebunden ist meine weiße Kugel zum Festhalten vom Licht am Set, wie neulich noch erklärt.

An der Rückwand finden sich dann kleine und große Klebeetiketten (wir sprachen ja bereits über Marker), Stecknadeln in verschiedenen Größen (glaubt mir, die braucht man immer!), übliche AA-Batterien und eine kleine Markerleucht, selbstklebende Pads sowie, auch davon sprachen wir ja schon, unser getreuer ColorChecker.

Der Set-Koffer: Seite 2Drehen wir den Koffer um, so findet man in der Tasche im Deckel eine Wasserwaage (mit Laserpointer, auch zum exakten Justieren und Festhalten von Kameraeinstellungen bei SFX) sowie ein kleines Stapel selbstklebender Notizzettel, der Nutzen ebenfalls universell ist.
Im Koffer selber liegt dann erst mal Klebeband in allen möglichen Ausführungen. Extrastarkes Klebeband um Scheinwerfer zu montieren, normales Klebeband für alle möglichen Zwecke, Malerkrepp als Markierung und doppelseitiges Klebeband für Notfälle. Ebenfalls fast von universeller Bedeutung sind die beiden wasserfesten Stifte, die auf der linken Seite in dem Koffer liegen. Die sind im Notfall Gold wert!
WD-40 dagegen ist Sprühöl und als solches auch etwas, was man nie mehr missen möchte, wenn man es kennt. Man kann es zum schmieren nutzen, es bringt Türen dazu, nicht mehr zu quietschen, man kann es als Waffenöl verwenden (die Schwerter bei Xoro etwa), es bekämpft und schützt vor Rost, wenn man es ins Autotür-Schloss sprüht, friert das nicht mehr ein … ein tolles Zeug!
Die beiden Gurte sind derzeit tatsächlich vor allem Requisiten für „Verfluchte Eifel“, fallen aber ebenfalls in die Kategorie „schaden nie“. Die Sonnencreme dagegen ist etwas, für dessen Fehlen wir bei „Xoro“ hohes Lehrgeld zahlen mussten – steckt sie einfach ein. Man weiß nie, wann die Sonne mal herauskommt und beim Film kann man es sich halt auch nicht immer aussuchen, im Schatten zu arbeiten. Gerade die Darsteller nicht.

Das ist er also, mein derzeitiges Prototyp eines Set-Koffers.
Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen, denn die eingangs zitiert Binsenweisheit, sie ist einfach wahr.

Und kommendes Mal gibt es dann wirklich Stunts!

Grüße,
Thomas

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