Ich hatte ja angekündigt, dass ich noch auf unsere letzte Planungssitzung kurz eingehen würde.
Einer der Schwerpunkte war dabei eine rechtliche Frage, die ich hier aber gar nicht auswalzen muss. Das Fazit ist jedenfalls, das „Heuler Pictures“ jetzt eine Sub-Marke von „Eifelarea Film“ ist und die wiederum eine der DORP GbR, unserer großen Mutter-Firma, sozusagen. Die Personen sind eh überall die gleichen und der einzige Unterschied für euch ist, dass zukünftig unter den Logos immer kleine Hinweise auf die Mutter stehen werden. Für uns macht es aber das Quernutzen von Rechten, etwa die Verwendung vom Xoro-OST in einem DORP TV-Beitrag o.ä., sehr, sehr viel einfacher. Insofern ein Erfolg für uns und keine Auswirkungen auf euch.
Besprochen haben wir vor allem die Heuler-Planung für nächstes Jahr. Wir gehen davon aus, die ersten beiden Teile unserer Kurzfilm-Trilogie um den bösen Dr. Fu Man Chu noch dieses Jahr fertig zu stellen; geplant ist derzeit eine Premiere von Teil 2 im November; das kann sich aber natürlich noch ändern. Mal schauen.
Die Spezialeffekte für Teil 1 und 2 sind fertig, der Feinschnitt von Teil 1 auch, der von Teil 2 fast. Markus arbeitet derweil am Drehbuch zum dritten Teil, während an anderen Stellen sowohl weitere Effekte und der epische Endkampf schon mal vorbereitet werden.
Noch diesen Sommer werden wir ebenfalls unsere Reshoots zu „Texas Tom und die Truhe des Todes“ drehen können. Viel ist es eigentlich nicht, aber der Film wird davon sicherlich produzieren. Eine Szene wird zum besseren Verständnis und mit einem echt schönen Gag erweitert, das Finale neu gedreht, damit das Bild diesmal dem Film gerecht wird und der Abschluss des Films wird erweitert, um damit direkt dem zweiten Teil die Türe zu öffnen. Ob wir unseren Teil 3 – „Apollo Tom“ – so umsetzen können, wie wir es gerne würden, wie es geplant ist, vermögen wir dabei noch nicht zu sagen. Der Film ist echt eine schöne Idee, aber vom Produktionsaufwand sehr gigantisch. Doch gehen wir einfach mal davon aus, dass wir es irgendwie gestemmt bekommen…
Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu soll im Idealfall Quartalsweise erscheinen, irgendwann im Spätsommer beginnend. Im Anschluss dann, ebenfalls im Quartal, Texas Tom 1 bis 3. Das war aber ja auch bei den letzten Treffen so geplant. Neu ist, dass wir vermutlich noch einen sehr ulkigen Fake-Trailer als Vorfilm für die Filme um den bösen Chinesen drehen werden, der noch mal ein Genre parodiert, an das wir uns noch nicht gewagt haben. Planungen laufen bereits.
Und „Das Kreuz“? Das ruht weiterhin auf einem Thron, auf dessen Sockel jemand „Echt schöne Idee“ gemalt hat und den wir erst mal bis zur zweiten Hälfte 2010 weggeschlossen haben. Wir wollen das Dingen drehen, aber auf absehbare Zeit sind wir mit den Heuler-Trilogien einfach mehr als ausgelastet.
Gleiches gilt für unseren Western-Heuler „Pflaster laichen seinen Weg“ vulgo „Die Westernpfanne der schmutzigen Stiefel“. Der kommt, ganz sicher sogar. Aber wann, das lässt sich nur erahnen.
Zwei weitere Themenfelder gibt es, bei denen Neues zu berichten ist, doch die haben noch mal einen eigenen Eintrag verdient: Unser Auftritt auf der FeenCon und unsere Buchprojekte. Das ist teils recht verwoben, wie ihr sehen werdet. Details dazu folgen demnach in den kommenden zwei, drei Tagen, denke ich.
Und danach, ganz ehrlich, folgen mal wieder zumindest eine Hand voll Beiträge mit Tipps und Tricks zur eigenen Filmproduktion. Ideen habe ich ja noch genug, aber derzeit ist es die Zeit, an der es mangelt. Aber noch diesen Monat werden wir uns den Terminus „pars pro toto“ mal aus dem Regal nehmen und von allen Seiten lange betrachten.
Derzeit ist es hier einmal mehr etwas zu still für meinen Geschmack, aber nach wie vor ist die Zeit leider etwas zu rar gesät derzeit. Damit man uns aber auch morgen noch kraftvoll zuschauen kann, werden wir uns diesen Sonntag mal wieder zu einer Planungsrunde treffen.
Da besprechen wir dann, unter anderem, die Zukunft unserer Heuler-Projekte. Aber keine Sorge, da ist keines auf der Kippe und es geht bei keinem um ein „Ob?“, sondern allenfalls um „Wann?“- und „Wie?“-Fragen. Wir wollen nach wie vor dieses Jahr die „Trilogie des Dr. Fu Man Chu“ in jedem Fall beginnen und im Idealfall auch bereits abschließen, was zumindest bei den ersten beiden Teilen sehr gut vorstellbar und realistisch ist. Über Teil 3 werden wir dagegen länger reden, damit da endlich mal wieder Fahrt aufkommen kann.
Gleiches gilt, in allen Facetten, auch für die „Texas Tom“-Reihe, die wir danach aufmachen wollen. Teil 1 liegt super auf Kurs und sollte binnen ein, zwei Tagen Drehaufwand zu vollenden zu sein. Texas Tom 2 hat bisher, außer einer Art fiktiven Trailer, nur eine fünf Sekunden lange Full-CGI-Sequenz. Aber das ist ja schon mal beeindruckend genug.
Wir werden dann irgendwann nach Sonntag, wie eh und je, die Ergebnisse das Planungsrunde hier zumindest kurz anreißen, damit jeder ahnen kann, worauf es hinausläuft.
Abseits dessen arbeiten wir, auf verschiedenen Ebenen, ja nach wie vor an Druckerzeugnissen zu Zweigen unseres Schaffens. Auf die werde ich ganz konkret im nächsten Posting noch einmal eingehen und auch da die aktuellen Stände übermitteln.
Für heute viele Grüße und noch einen schönen Tag,
Thomas
Vergangene Woche habe ich tatsächlich das erste Mal auch selbst mit HDV gearbeitet. Nur indirekt, da ich als Tonassistent am Set von Matthias’ Abschlussfilm war, aber man kriegt ja doch das eine oder andere mit. Da sind, zunächst mal, einige Nachteile zu beobachten. So zeichnet HDV zwar im Grunde auf das gleiche Medium auf wie das normale DV-Material, doch aufgrund der Beschaffenheit des Materials wird dringend zu expliziten HDV-Bändern geraten, da die ungünstigere Körnung der normalen Bändern zu Problemen führen kann. Und HDV-Bänder sind teurer. Ebenso war halt zu bemerken, was ich jüngst schon schrieb: Man muss weitaus mehr auf jedes noch so kleine Detail achten, denn die Kamera sieht alles.
Vorteile sind natürlich, wie schon gesagt, das gute, groß aufgelöste Bild, das weit freudiger jedes Detail abbildet. Wobei auch die Kamera, die wir dort zur Verfügung hatten, keine vollen 1080p, sondern allenfalls 1080i aufzeichnen konnte.
Insofern muss ich, gerade im Hinblick auf unser Zielmedium „DVD und Internet“ klar sagen, dass ich nach wie vor derzeit dem DV-Format dem Vorzug geben würde. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die eine gute Kamera ausmachen, etwa gut zugängliche Bedienelemente, eine stabile Verarbeitung, eine möglichst immense Lichtausbeute, mehrere CCDs und ein nicht zu niedriges Eigengewicht. Da ist HD eher sekundär.
Die Kamera, mit der wir gefilmt haben, liegt so in der Preisklasse zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Das ist mehr als man mal eben entlang des Weges ausgeben kann. Aber vermutlich findet man dort einen ganz guten Kompromiss, denn die meisten guten HDV-Kameras können auch DV aufzeichnen und greift man dort dann zu einer ansonsten guten Kamera, so hat man ein exzellentes Aufnahmegerät, das man zumindest zur Not auch immer mal auf das höher aufgelöste Bild umschalten kann, wenn es sinnvoll erscheint.
Aber gerade wer weniger Geld ausgeben möchte, der kriegt für kleinere Summen mittlerweile auch exzellente DV-Kameras, mit denen man vermutlich insgesamt besser fährt, als mit einer günstigen HD-Kamera.
Wir werden jedenfalls sowohl die Trilogie des Fu Man Chu als auch unser darauf folgendes Projekt wohl noch in SD drehen. Wenn wir dann Ende 2010 vielleicht an Das Kreuz gehen, dann können wir ja mal schauen, wie der Markt bis dahin aussieht. Anderthalb Jahre sind viel Zeit.
Aber bis dahin schwören wir erst mal weiter auf SD.
Zunächst einmal, man kommt nicht umhin das zu bemerkten, sieht ein HD-Bild einfach besser aus. Selbst wenn man ein ursprünglich in HD gefilmtes Bild letztlich doch für die Endauswertung wieder auf PAL herunter skaliert, sieht es unter Umständen besser aus, als das Bild einer durchschnittlichen DV-Kamera, obwohl die endgültige Auflösung gleich ist (wobei, das muss man ergänzen, eine wirklich gute SD-Kamera mindestens vergleichbare Bilder produziert).
Wer letztlich das Bild in HD verwenden möchte, der hat ohnehin keine Alternative, denn auch wenn es rein prinzipiell die Technik des ‘upscaling’ gibt, bei der das Bild quasi auf die neue Auflösung aufgepumpt wird, so ist das Ergebnis in der Regel doch mehr als bescheiden. Es greift, wie leider so oft bei derartigen Operationen, der unnachgiebige Grundsatz, dass da, wo nichts ist, auch nichts gefunden werden kann. Rein rechnerisch muss ein SD-Pixel, wird er auf FullHD hochgeschoben, für etwa fünf neue Pixel gerade stehen – dass das Ergebnis nicht sonderlich schön ist, ist klar.
Wer also HD will, muss schon HD filmen.
Aber es gibt noch einen anderen Grund: Wer mit Effekten arbeitet, wird die Arbeit mit einem anderen Format als DV sehr schnell zu schätzen wissen. Neben den hier bereits früher mal angerissenen Problemen mit der Farbkompression hat man bei einem größeren Bild auch einfach mehr Ansatzpunkte. Will man etwa Bewegungen verfolgen und braucht dafür einen visuellen Ankerpunkt („tracking marker“ sagt der Fachmann), so ist die Chance, dass der sich bei einem gestochen scharfen Bild mit fast zwei Millionen Bildpunkten sauber berechnen lässt, als bei der herkömmlichen Auflösung.
Aber in dem Kontext kann ich auch einfach andere Leute sprechen lassen. „RVD2″ ist ein Star Wars-Fanfilm, auf den ich, wenn mir mit HD durch sind, auch noch eingehen werde. Es gibt dazu eine käuflich zu erwerbende Making-Of-DVD und zu der wiederum einen Clip zu den Spezialeffekten gratis im Netz. Und der, um diese lange Kausalkette zu beenden, veranschaulicht auch sehr gekonnt, warum die Effekte, die sie gemacht haben, nur dank HD so schön wurden, wie man es dort sieht.
Den Clip gibt es ganz problemlos bei Youtube.
Lange herrschte jetzt hier Funkstille, gerade in den kreativen Fragen. Zumindest kurzfristig will ich das hier mal ändern. Kurzfristig deshalb, weil der geneigte Autor, also ich, Mitte April umziehen wird und ich in der Zeit vermutlich nicht viel zum schreiben komme. Aber bis dahin habe ich auf jeden Fall noch ein spannendes Thema dabei: HD-Auflösungen.
Fangen wir mal an und werfen ein paar ziellose Zahlen durch den Raum. Ein normales PAL-Bild hat eine Auflösung von 768×576, eines in NTSC liegt bei 720×480 Pixeln. HDReady liegt bei 1280×720 Pixeln, FullHD sogar bei monströsen 1920×1080 Pixeln.
Zum Vergleich: Sehr viele Monitore laufen nach wie vor in 1024×768, viele HD-Schirme auch in 1440×900. Das heißt, ganz klar, dass ein FullHD-Bild sogar mehr Informationen bietet als sehr viele handelsübliche PCs das tun werden. Mehr noch, ein FullHD-Bild hat insgesamt anderthalb Millionen (!) Bildpunkte mehr als das, was ein normaler Fernseher (oder etwa eine DVD) so darstellt.
Damit man sich das einmal vorstellen kann: In der Wikipedia gibt es ein schönes Schaubild, auf dem man den Vergleich sehr anschaulich dargeboten bekommt.
Toll!
Oder?
Es gibt eine Menge Gründe, die für HD sprechen könnten; andererseits gibt es auch einen ganzen Satz Gründe, die dagegen sprechen. Was läge also näher, das jetzt einmal in den kommenden Postings näher zu zerlegen.
Morgen geht es dann direkt los mit den Pro-Gründen…
Wie neulich schon verheißen haben wir uns jüngst zusammen gehockt und Pläne geschmiedet, wie wir 2009 so als Filmgruppe begehen wollen. Natürlich will ich da jetzt auch nicht alle kleinen Details schon ausplaudern, nachher klappt dann was doch nicht und wir sind wieder die Bösen
Aber nun wagen wir einmal eine kleine Tour durch die Themengebiete:
Xoro: the Eifelarean
Xoro auf DVD und im Netz, da sollten alle Wünsche erfüllt sein, oder? Mitnichten, denn „einen haben wir noch“. Wir arbeiten derzeit noch an einer letzten Erscheinungsform unseres Barbaren. Geplant für ein Erscheinen nur und ausschließlich im Netz probiert Ralf gerade noch etwas sehr spannendes mit dem Film aus. Danach wird aber gut sein, denke ich.
Was man aber wohl sicher sagen kann, ist, dass wir in den nächsten zwei, drei Jahren vermutlich keine Zeit und Möglichkeit haben werden, „Xoro 2: The Mask of Xoro“ anzugehen. Denn ja, das Dingen hat seit jeher einen Titel; mehr wird der Film wohl aber mittelfristig auch nicht kriegen.
Verfluchte Eifel und Das Kreuz
VE ist nun offiziell in seiner Filmform auf Eis gelegt worden. Wir werden seiner noch gedenken, aber als Filmprojekt ruht es jetzt sanft. Immerhin: Wir haben die Rohschnitte und Drehpannen abgesegnet und werden die beizeiten ins Netz werfen.
Das Nachfolgeprojekt Das Kreuz ist nun definitiv für einen vorläufigen Produktionsbeginn 2010 eingetragen. Mehr Details, wenn wir tatsächlich soweit sind.
Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu
Kommen wir zu den frischeren Infos. Wir haben gemeinsam zwei Mal den Rohschnitt von Die Rückkehr des Dr. Fu Man Chu (also Teil 1) geschaut und uns köstlichst amüsiert. Zwar war die Schnittfassung eiligst von Cutter Ralf zusammengesetzt worden, aber das Projekt macht bereits einen ungeheuer guten Eindruck. Insofern haben wir uns langsam auch getraut die Veröffentlichungsform zu besprechen und ich denke, die drei wichtigsten Erkenntnisse, die man da weiter übermitteln sollte sind „ab 2009″, „regelmäßig“ und „im Netz“. Somit kann man sich vermutlich ab dem Spätsommer auf ein Wiedersehen mit unseren überaus eigenartigen Heulercharakteren machen, wenn in einem als Quartalsrythmus konzipierten Takt Die Rückkehr, Die zweite Teufelei und Die letzte Schweinerei des Dr. Fu Man Chu erscheinen werden.
Ein kleines Gimmick dazu findet man am Ende dieser Seite.
Texas Tom
Die Texas Tom-Reihe wird direkt im Anschluss zum Leben erwachen bzw. erscheinen, denn produziert wird Material vermutlich bereits ab Mitte 2009. Der kurzzeitig mal im Netz veröffentlichte Texas Tom und die Truhe des Todes erhält einen komplett neuen Schluss mit unseren gewohnt übertriebenen Spezialeffekten und schlichtweg mehr Licht als der in der bisherigen Fassung, sowie – das ist neu als Idee – eine direkte Verbindung zu Texas Tom 2: Tom Raider.
Unglaublich, aber wahr: TT2 wird fast nahtlos an die Truhe anknüpfen und bildet somit gemeinsam mit der SEE von Teil 1 eine ganz neue Seherfahrung. Da werden wir ganz neue Charaktere einführen, vor allem eine Schurkin, wie es sie bisher bei uns auch noch nicht gegeben hat.
Auf meinem Block steht außerdem noch, eingekreist, Texas Tom 3: Apollo Tom. Aber ich verbuche das jetzt vorerst mal unter „Eines Tages…“
Unser Western
Es wird nun zudem ein erstes Exposé für unseren NRW-Western Pflaster laichen seinen Weg erarbeitet, von dem aus wir dann mal schauen werden, wie wir das im Endeffekt angehen.
Ideen haben wir eine Menge, gewohnt seltsame Charaktere voran. Wir werden sehen, was am Ende auf dem Papier steht.
Sonstige Pläne und die RPC 2009
Ein Nebenprojekt ist aus VE erwachsen, das ich hier noch nicht beim Namen nennen will. Das geben wir passend zur RPC bekannt, auf der ich am Sonntag ja auch dieses Mal wieder einen Vortrag zum Thema „Amateurfilm“ halten werde.
Nayland und Petri sind wieder unterwegs
Unser Stand (also vor allem der der DORP, aber ist ja eh alles ein Konglomerat) ist übrigens in Halle 2.2 und trägt die Standnummer C23. Falls also jemand in Köln ist und gerne mal mit uns persönlich reden, Xoro oder seinen Soundtrack kaufen, mehr zu Fu Man Chu und Texas Tom erfahren oder sich wegen unseres Bildungsprogramms bei uns melden möchte – wir sind da.
So viel erst mal von uns für heute. Und weil ihr so tapfer durchgehalten habt, hier zum Abschied noch ein erster Screenshot direkt aus dem Rohschnitt von FMC1.
Vor geraumer Zeit stellte ich hier mal die TED Talks vor – Videomitschnitte von Reden ausgewählter Persönlichkeiten zu Ideen, die es im Sinne der Mache wert sind, geteilt zu werden.
Damals verwies ich auf JJ Abrams wirklich spannenden Beitrag zum Thema Mystery, heute habe ich was sehr aktuelles, ebenfalls spannendes bei den TEDs gefunden.
Ed Ulbrich, the digital-effects guru from Digital Domain, explains the Oscar-winning technology that allowed his team to digitally create the older versions of Brad Pitt’s face for „The Curious Case of Benjamin Button.“
Klingt spannend, oder? Den Vortrag gibt es unter folgendem Link als Stream oder MP4-Download, oder aber ihr nutzt einfach den nachfolgenden YouTube-Stream:
Gesehen habe ich es selbst noch nicht, aber es wäre auch die erste TED Talk, die ich nicht generell spannend finden würde.
In diesem Sinne einen schönen Morgen weiterhin,
Thomas
Was vermutlich kaum noch jemand zu hoffen gewagt hat, ist doch noch wahr geworden – Xoro hat das Netz erreicht. Über den entsprechenden Link in der oberen Navigation oder direkt hier findet ihr den Film wahlweise als Stream oder aber als 200 MB große .mp4-Datei zum Download.
Eine Version in der originalen DV-Auflösung ist auch nach wie vor geplant, wird aber aufgrund des Datenvolumens von uns derzeit noch optimiert.
Vor exakt fünf Jahren haben wir den Startschuss zu diesem Projekt gegeben und nun, heute, endlich, erblickt der Film das Licht der Welt – jedenfalls der vernetzten Welt. Auf DVD ist er ja schon eine Weile zu haben.
Teilt uns doch mit, wie euch der Film gefällt. Ist ja jetzt auch schon wieder Jahre her, dass wir ihn fertig gestellt haben, aber das heißt ja nicht, dass uns Feedback nicht noch immer sehr interessiert.
Ich weiß, derzeit schreibe ich im Verhältnis mehr Zwischenberichte als irgendetwas anderes hier, aber ich bin voller Hoffnung – dies ist die letzte Vorlesungswoche, dann kommende Woche zwei Klausuren und danach sollte ich auch wieder Land in Sicht sein. Um über alles andere kurz gesprochen zu haben:
Xoro
Die Single Disc Edition ist weiterhin bei uns zu haben. Falls wir dürfen, werden wir am Stand der DORP auf der RPC 2009 welche hinterlegen; das ist aber noch nicht ganz raus. Gleiches gilt für den Soundtrack des Films.
Außerdem gehen die Arbeiten an der Online-Fassung gut voran. Ja, richtig, die Arbeiten, nicht wie bisher die Planungen. Ralf ist dran und arbeitet an verschiedenen Lösungen, die wir im Idealfall alle parallel anbieten werden. Und, wenn alles glatt geht, wird das noch im Frühjahr endlich Realität werden.
Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu
Teil 1 ist mehr oder weniger abgedreht, Teil 2 ja eh schon lange. Zu Teil 3 werden wir demnächst noch mal eine Planungsrunde einlegen (siehe auch weiter unten). Die Spezialeffekte zu den Teilen 1 und 3 sind soweit fertig, Teil 2 ist als Rohmaterial bereits bei mir und wartet quasi auch darauf, das ich mal wieder vorlesungsfrei habe.
Sieht derzeit alles gut aus und ich denke, irgendwann in den nächsten Wochen bringen wir da sicher auch noch mal einen Appetithappen.
Einfach Filme machen
Mein Buch zum Filmemachen, Geschwisterlein dieses Blogs sozusagen, kommt unglaublich gut voran. Meine erste Textarbeit ist abgeschlossen und die knapp 200 Manuskriptseiten sind jetzt an diverse Fachleute (Mediengestalter, Fernsehmitarbeiter, Theaterleute, Chorsänger, Germanisten, was ich halt so aufbringen kann) raus und werden inhaltlich noch mal abgeklopft. Wobei selbst das schon fast abgeschlossen ist.
Angepeilt war Sommer und, unglaublich genug, es dürfte dann auch Sommer werden.
Verfluchte Eifel
Auf Eis, as usual. DVDs mit dem, was wir gedreht haben, sind als Dankeschön an erste Mitarbeiter rausgegangen (wer Mitarbeiter war und auch eine will – einfach mal mailen). Was wir auch definitiv nicht mehr weiter verwerten werden, das kommt dann demnächst auch irgendwie ins Netz. Insbesondere drei roh geschnittene Szenen und eine Drehpannen-Montage, schätze ich mal.
Ist so für „in den kommenden Wochen“ angepeilt. Vage, ich weiß.
Texas Tom SEE und Texas Tom 2
Sind geplant. Machen wir ganz sicher. Irgendwann.
Das Kreuz und weitere Heuler
Das Nachfolgeprojekt zu „Verfluchte Eifel“ trägt nach wie vor den Titel „Das Kreuz“ und soll, im Idealfall, das Projekt nach der FMC-Trilogie werden. Damit ist die aktuelle Idee „Vorproduktion ab 2009″, was ungenau ist, aber besser als nichts. Wir haben eine Idee. Mal sehen, ob die als Film taugt.
Sicherlich als Film taugt dagegen unsere Idee, einen Western-Heuler zu drehen. Der könnte sich noch 2009 in die Sommermonate werfen, soll mal wieder ein echtes „quick and dirty“-Projekt werden. Arbeitstitel sind bisher von mir „Pflaster laichen seinen Weg“ und von Ralf „Die Westernpfanne der schmutzigen Stiefel“; schauen wir mal, was am Ende im Vorspann steht.
Vermutlich beides. Oder was ganz anderes.
Planungssitzung 2009
Außerdem planen jene, die derzeit bei uns noch wirklich aktiv und mit der nötigen Zeit gesegnet sind, sich demnächst mal wieder zu treffen und allgemein die Zukunft zu planen. Wir haben ja noch immer viel vor, machen die Schritte auf dem Weg nur kleiner.
Wenn die Sitzung stattgefunden hat, dann gebe ich hier auch noch mal Bescheid.
Als letztes Extra sei noch erwähnt, dass man oben unter „Heuler Pictures“ nun auch Bilder bei den Beschreibungen der beiden „Texas Tom“-Teile finden. Die geben einen ganz guten Eindruck, denke ich.
Viele Grüße,
Thomas
Im Grunde spricht kaum etwas gegen die Verwendung einer NLE-Software, also etwa Final Cut oder Premiere, um Effekte zu arrangieren und zu montieren. Kaum etwas – aber ein Gegenargument gibt es, und das ist ein sehr zentrales Problem.
Anders als wirkliche Bearbeitungsprogramme wie „After Effects“ arbeiten eigentlich alle NLE-Systeme in Echtzeit. Das erfordert eine Menge Vorberechnung, damit angewendete Effekt-Pakete auch immer souverän abgespielt werden können und das wiederum bedarf einer gewissen Auslagerung. Auslagerungen brauchen Festplattenplatz und da ist ein unkomprimiertes Format natürlich ein Problem, da dort die Datenmengen wahrhaft explodieren würden.
Die meisten Programme legen ihre Zwischenstände als DV-Dateien ab, ein Format, von dem ich bereits zuvor erklärt habe, warum es in Sachen Kompression mit Vorsicht zu genießen ist (vgl. S. xx) und auf das ich gerade im kommenden Kapitel noch mal zu sprechen kommen werde.
Lädt man also sein Video als DV-Datei in das Programm, dann ist erst mal alles gut. Dann aber legt man den ersten Effekt darauf, es wird eine neue Vorschau angelegt, der DV-Kompressor jagt noch mal über die Datei und dann hat man „Echtzeit“. Folgen noch zwei weitere Effekte, dann folgen auch noch mal zwei Touren durch den DV-Kompressor.
Und exportiert man das Gesamtpaket dann nachher, dann geht es nicht nur durch den Kompressor, um eine Datei zu erzeugen, sondern verwendet dazu je nach Programm auch noch die bereits erstellen Vorschau-Dateien.
Man hat also mit einer möglichst brillanten DV-Datei sein Werk begonnen, doch nun zum Zeitpunkt des Exports ist diese Datei noch vier (4!) weitere Male zusammen gestaucht worden. Das hinterlässt immer Spuren.
So viel von unseren kurzen Tipps am Wegesrand, kommendes Mal wird es dann noch mal umfassender.