Eifelarea Film

Hinter den Kulissen deutscher NoBudget-Filmer

Archiv für die Kategorie ‘Beim Dreh’

Das nächste, große Planungstreffen naht

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 13, 2009

Hallo zusammen!

Derzeit ist es hier einmal mehr etwas zu still für meinen Geschmack, aber nach wie vor ist die Zeit leider etwas zu rar gesät derzeit. Damit man uns aber auch morgen noch kraftvoll zuschauen kann, werden wir uns diesen Sonntag mal wieder zu einer Planungsrunde treffen.
Da besprechen wir dann, unter anderem, die Zukunft unserer Heuler-Projekte. Aber keine Sorge, da ist keines auf der Kippe und es geht bei keinem um ein „Ob?“, sondern allenfalls um „Wann?“- und „Wie?“-Fragen. Wir wollen nach wie vor dieses Jahr die „Trilogie des Dr. Fu Man Chu“ in jedem Fall beginnen und im Idealfall auch bereits abschließen, was zumindest bei den ersten beiden Teilen sehr gut vorstellbar und realistisch ist. Über Teil 3 werden wir dagegen länger reden, damit da endlich mal wieder Fahrt aufkommen kann.
Gleiches gilt, in allen Facetten, auch für die „Texas Tom“-Reihe, die wir danach aufmachen wollen. Teil 1 liegt super auf Kurs und sollte binnen ein, zwei Tagen Drehaufwand zu vollenden zu sein. Texas Tom 2 hat bisher, außer einer Art fiktiven Trailer, nur eine fünf Sekunden lange Full-CGI-Sequenz. Aber das ist ja schon mal beeindruckend genug.

Wir werden dann irgendwann nach Sonntag, wie eh und je, die Ergebnisse das Planungsrunde hier zumindest kurz anreißen, damit jeder ahnen kann, worauf es hinausläuft.

Abseits dessen arbeiten wir, auf verschiedenen Ebenen, ja nach wie vor an Druckerzeugnissen zu Zweigen unseres Schaffens. Auf die werde ich ganz konkret im nächsten Posting noch einmal eingehen und auch da die aktuellen Stände übermitteln.

Für heute viele Grüße und noch einen schönen Tag,
Thomas

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HD vs. SD: Unser Fazit

Verfasst von Thomas Michalski am April 10, 2009

Moin Moin!

Vergangene Woche habe ich tatsächlich das erste Mal auch selbst mit HDV gearbeitet. Nur indirekt, da ich als Tonassistent am Set von Matthias’ Abschlussfilm war, aber man kriegt ja doch das eine oder andere mit. Da sind, zunächst mal, einige Nachteile zu beobachten. So zeichnet HDV zwar im Grunde auf das gleiche Medium auf wie das normale DV-Material, doch aufgrund der Beschaffenheit des Materials wird dringend zu expliziten HDV-Bändern geraten, da die ungünstigere Körnung der normalen Bändern zu Problemen führen kann. Und HDV-Bänder sind teurer. Ebenso war halt zu bemerken, was ich jüngst schon schrieb: Man muss weitaus mehr auf jedes noch so kleine Detail achten, denn die Kamera sieht alles.

Vorteile sind natürlich, wie schon gesagt, das gute, groß aufgelöste Bild, das weit freudiger jedes Detail abbildet. Wobei auch die Kamera, die wir dort zur Verfügung hatten, keine vollen 1080p, sondern allenfalls 1080i aufzeichnen konnte.

Insofern muss ich, gerade im Hinblick auf unser Zielmedium „DVD und Internet“ klar sagen, dass ich nach wie vor derzeit dem DV-Format dem Vorzug geben würde. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die eine gute Kamera ausmachen, etwa gut zugängliche Bedienelemente, eine stabile Verarbeitung, eine möglichst immense Lichtausbeute, mehrere CCDs und ein nicht zu niedriges Eigengewicht. Da ist HD eher sekundär.
Die Kamera, mit der wir gefilmt haben, liegt so in der Preisklasse zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Das ist mehr als man mal eben entlang des Weges ausgeben kann. Aber vermutlich findet man dort einen ganz guten Kompromiss, denn die meisten guten HDV-Kameras können auch DV aufzeichnen und greift man dort dann zu einer ansonsten guten Kamera, so hat man ein exzellentes Aufnahmegerät, das man zumindest zur Not auch immer mal auf das höher aufgelöste Bild umschalten kann, wenn es sinnvoll erscheint.

Aber gerade wer weniger Geld ausgeben möchte, der kriegt für kleinere Summen mittlerweile auch exzellente DV-Kameras, mit denen man vermutlich insgesamt besser fährt, als mit einer günstigen HD-Kamera.
Wir werden jedenfalls sowohl die Trilogie des Fu Man Chu als auch unser darauf folgendes Projekt wohl noch in SD drehen. Wenn wir dann Ende 2010 vielleicht an Das Kreuz gehen, dann können wir ja mal schauen, wie der Markt bis dahin aussieht. Anderthalb Jahre sind viel Zeit.

Aber bis dahin schwören wir erst mal weiter auf SD.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Rückkehr des Dr. Fu Man Chu

Verfasst von Thomas Michalski am August 30, 2008

Moin zusammen!
Also dann, lassen wir die Katze doch mal aus dem Sack:
Zum ersten Mal in der Geschichte von Eifelarea Film stecken wir derzeit unsere Energien in die Produktion von gleich einer Reihe von Heulern – mit dem Ziel der Veröffentlichung!

VE macht halt derzeit seine kreative Gesamtpause und wer wären wir, wenn wir nicht unsererseits uns anschicken würden, die Zeit wenigstens anderweitig zu nutzen.
Das Produkt dieser Bestrebungen ist „Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu“.
Das Gesamtwerk wird aus drei Heulern (ihr erinnert euch: Filme, schnell produziert, zu Lachen gedacht) bestehen, deren zweiter Teil kurioserweise in Form von „Die zweite Teufelei des Dr. Fu Man Chu“ sogar schon mal kurzfristig online war.
Der erste Teil war einst „Das Rollenspiel des Dr. Fu Man Chu“, wird das aber nicht bleiben – warum, das erzähle ich das nächste Mal – und der dritte Teil, na, der ist noch in Vorproduktion.

De facto haben wir jedenfalls einen Großteil des neuen ersten Teils bereits abgedreht. Einige schöne Eindrücke von dem epochalen Dreh, der aus vier Mann Crew bestand, von denen drei dann auch Schauspieler in mindestens fünf Rollen waren, findet ihr hier rund um diesen Artikel.

Wir planen, die Trilogie sobald wir können zu veröffentlichen. Sarah Steffens, die bereits den Soundtrack zu „Xoro“ komponiert und eingespielt hat, wird uns für die Filme neue Musik schreiben, damit wir dieses Mal die Heuler auch mal richtig offiziell und nicht nur hinter vorgehaltener Hand herumzeigen können.
Cool, oder?

Hier geht es wirklich alleine um das Drehen, der Freude am Drehen wegen.
Wir halten euch auf dem Laufenden wie es mit dem Projekt, das Federführend von Ralf, Markus, Thomas Bender und mir vorangetrieben wird, weitergeht.

Und kommendes Mal, wie gesagt, ein paar Worte zum alten „Das Rollenspiel des Dr. Fu Man Chu“.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Kamera (5 von 5): Kennen Sie Dunkelstrom?

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 28, 2008

Einen schönen guten Morgen!

Heute wird es noch mal technisch, legen wir also direkt los:
Bei normalen, klassischen Kameras ist es ja der Film selber, der als lichtsensitiver Aufnahmekörper für die Aufnahmen fungiert. Bei digitalen Kameras ist die Sachlage etwas anders, hier sind es Chipsätze, die so genannten CCDs, die das Licht in ein speicherbares Bild transportieren. Das funktioniert in der Regel auch durchaus gut und ermöglicht uns überhaupt erst unser Hobby, die kostengünstige Filmerei.
Aber CCDs haben auch so ihre Nachteile, und einer der größten davon soll heute unser Thema sein: Dunkelstrom.

Dunkelstrom ist, ich zitiere mal die Wiki: „ die spontane Bildung von freien Ladungsträgern durch Wärme in einem lichtempfindlichen Halbleiter, beispielsweise dem CCD-Bilddetektor oder der Fotodiode.“
Zu Deutsch: Die Wärme der Chips (die alleine schon durch die Stromversorgung für die Aufnahme vorhanden ist) versetzt die Atome und Moleküle, aus denen auch die CCDs bestehen, in Schwingung und erzeugt so minimale Spannungen. Diese werden in der Regel ohne Probleme von bei Tag gefilmten Bildern überlagert und fallen so unter den Tisch; filmt man aber bei Nacht, zeigt sich einem das ganze Elend und es „rauscht“ in den dunklen Flächen.

Nun könnte man gegenhalten, dass klassisches „Bildrauschen“ ja auch bei Filmmaterial vorkommt; das stimmt natürlich. Der Unterschied liegt im Detail. Im Gegensatz zum klassische „Filmkorn“, wie man es auch aus dem Kino kennt, tritt bei digitalen Aufzeichnungen ein so genanntes Chrominanzrauschen auf. Plötzlich schwirren dunkle Punkte durch das Bild, bevorzugt in Farben, die man so gar nicht gebrauchen kann, blau und violett etwa.
Dem steht bei klassischem Filmmaterial ein Luminanzrauschen gegenüber, das sich vor allem auf der eben der Helligkeit abspielt und insofern das Bild selber nicht modifiziert bzw. verzerrt.

Die nebenstehende Illustration sollte noch einmal helfen, das Problem zu verbildlichen.

Und was macht man jetzt?
Die besten Wege an Dunkelstrom vorbei sind bessere CCDs und größere, bessere Objektive, die mehr Licht an den Sensor lassen. Das Problem daran ist, dass das beides Dinge sind, die vermutlich auch auf absehbare Zeit felsenfest mit höheren Preisen verknüpft sein werden – und zwar nicht zu knapp.
Insofern ist der wichtigere Ratschlag vermutlich noch: Seid euch des Problems bewusst. Denkt dran, dass ihr nicht auf Film dreht, sondern arme CCDs belichten müsst. Dann klappt es auch mit den dunklen Aufnahmen!

Soviel erst mal wieder zur Kamera. Kommendes Update gibt es dann mal wieder News in eigener Sache, bevor wir uns weiteren Lehrthemen widmen.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Kamera (4 von 5): 16:9 versus 4:3

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 23, 2008

Morgen zusammen!

Sprechen wir (mal wieder) über 16:9. Das Thema hatten ganz zur Gründerzeit dieses Blogs schon mal auf dem Tisch, wer also generell Interesse am Thema Breitbild hat, fängt vielleicht einfach mal mit 16:9 – Ein schickes Format an.

Aber wir sind nach wie vor der perfekten Kamera auf der Spur und zumindest in dem Sinne ist die Antwort zu dem Themenkomplex einfach: Echtes 16:9 ist ein unglaublicher Vorteil.
„Echtes“ fragt ihr?

Ja, denn im Grunde gibt es zwei verschiedene Arten, 16:9-Bilder auf den Fernseher zu bannen – das so genannte Letterbox-Verfahren und ein anamorphes Bild. Bei einem Letterbox-Bild passiert das, was man noch vor Jahren im Volksmund allgemein hinter dem Breitbild vermutete: Es werden schwarze Balken auf die Aufzeichnung gelegt.
Ein anamorphes Bild funktioniert dagegen anders: Dort werden durchaus alle 576 horizontalen Bildzeilen der DV-Aufzeichnung verwendet, jedoch gestreckt. Dieses „hochgezogen“ aussehende Bild wird dann auf dem Fernseher (oder Beamer) wieder gestaucht, um in der ursprünglichen Form zu erscheinen.
Der Vorteil? Es sind de facto mehr Zeilen verfügbar. Anstelle der 720×432 Bildzeilen, die jenseits der schwarzen Balken bei einem entsprechenden Letterbox-Format Bild sichtbar wären, bringt es das anamorphe Bild dann dennoch auf 720×576 – und ist damit wesentlich schärfer und knackiger.

Es gibt da durchaus noch andere Glaubensfragen, die manchmal eine Entscheidung zwischen 4:3 und 16:9 beeinflussen können. Aber wer mit Anspruch filmen möchte, der sollte darauf achten, dass er zumindest immer die Option hat, anamorph zu drehen.

Damit sind eigentlich alle Kernfragen beantwortet, aber noch ein Artikel offen. Wir haben uns aber nicht verzählt, sondern ich habe mir noch ein Sonderthema aufgehoben. Kommendes Update geht es um einen der größten und unangenehmsten Unterschiede zwischen digitalen Aufnahmen und echtem Filmmaterial.

Bis dahin viele Grüße,
Thomas

//Nachtrag:
Unser Kameramann Ralf war so lieb mich auf einen Rechenfehler hinzuweisen – die Bildgrößenangabe zum Letterbox-Format weiter oben ist entsprechend angepasst worden. Es ist 720×432 anstelle der einst angegebenen 720×405 Pixel. Ich bitte um Entschuldigung :)

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Die Kamera (3 von 5): Einstellungsmöglichkeiten

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 18, 2008

Und einmal mehr: Moin Moin!

Die letzten beiden Einträge waren eher lang, versuchen wir das heute noch mal auf ein etwas entspannteres Maß zu reduzieren.
Manuelle Einstellungsmöglichkeiten sind also eine ganz feine Sache an jeder Kamera … doch was davon ist praktisch wirklich von Nutzen?

Weißabgleich
Der Weißabgleich, mal strengst vereinfacht ausgedrückt, sagt der Kamera, welche von diesen vielen Farben, die sie da sieht, wirklich Weiß ist. Anhand dessen nun kann sie dann die anderen Farben und Helligkeitswerte richtig zuordnen.
Ein automatischer Weißabgleich ist zwar an sich eine feine Sache, doch versagt aber auch gerne mal. Bei uns hat das mal dazu geführt, dass eine Aufnahme, bei bedecktem Tageslicht gefilmt, einen Blaustich hatte, wie man ihn sonst allenfalls noch aus der aktuellen Magnum-Kinowerbung kennt. Kann man manuell einstellen, reicht meist ein weißes Blatt Papier und schon kann man dies verhindern.

Schärfe
Hier gilt das gleiche: Autofokus (also automatische Schärfe) ist zwar eine feine Sache, aber auch nur unter einfachen Bedingungen. Dreht man etwa eine dynamische Kampfszene, will man ja auch nicht, dass die Kamera mittendrin einmal kurzzeitig das an ihr vorbeizischende Schwert fokussiert und die Kämpfenden unfreiwillig einige Sekunden Unschärfe genießen. Kann man ihn manuell festsetzen, lässt sich dieser kameraseitige Aktionismus vermeiden.
Aber es bedarf manchmal gar nicht so wilder Aufnahmen – wir hatten auch schon mal einen die Schärfe stehlenden Schmetterling auf einer Wiese.
Für das Spiel mit Tiefenschärfe (Schärfentiefe) braucht man den manuellen Fokus natürlich eh.

Übrigens, damit ihr mal wieder angeben könnt: Das Verb zum ganzen Gebiet ist „ziehen“; man „zieht die Schärfe“. Das kommt von den „Großen“ her, bei denen es einen eigenen Mitarbeiter gibt, der sich parallel zur Kamera bewegt und eben genau das an einem Hebel tut: Er zieht die Schärfe.

Der „Shutter“
Der Shutter ist ein recht komplexes und spannendes Teil Technik an einer Kamera, das viele Leute gar nicht kennen. Bis wir uns dem mal im Detail widmen will ich ihn mal als „Bildunterbrecher“ bezeichnen; ein Shutter unterbricht im ganz klassischen Sinne die Belichtung der Filmstreifen indem er den Eingang schließt (to shut) und trennt so Bild von Bild.
Ist diese Zeit zwischen Trennung und Trennung lang, entstehen sehr weiche Bilder, ist sie dagegen kurz, gibt es einen harten und ruckeligen Look; etwa das, was viele als den typischen Look der Kampfszenen aus „Gladiator“ kennen.

Bei den günstigen Heimkameras ist es in der Tat eher selten, aber bei manchen kann man auch den Shutter-Intervall regeln. Eine feine Sache, eben gerade um den oben genannten Look beeinflussen zu können.

Zum Zoom
Zuletzt: Nahezu jede Kamera hat eine Zoom-Funktion. Doch da gibt es zwei feine, beachtenswerte Unterschiede.
Einerseits gibt es einen analogen und einen digitalen Zoom. Der analoge Zoom ist dabei die ganz klassische Variante: die Linsen werden mechanisch verstellt und dadurch ein Bildbereich näher herangeholt. Fast wie ein Fernglas.
Digitaler Zoom dagegen vergrößert einfach Pixel von bereits gefilmten Aufnahmen, was das Bild grobkörnig und eigentlich direkt reif für den Müll macht. Doch hier muss man aufpassen, denn die gigantischen Zoom-Stufen aus den Prospekten sind zumeist eben genau dieser digitale Zoom … aber andererseits, es braucht wirklich niemand an einer Heimkamera einen 500fachen Zoom, man kann es also verschmerzen.

Die andere Variante ist die Art, wie man den Zoom einstellt. Macht man es ganz analog mit einem Rädchen, macht man es über Tasten oder gar nur über das Menü? Das ist bei eigentlich allen oberen Punkten sowieso noch eine Frage, doch meist eine der Präferenz. Der Zoom, soll er aber flexibel sein, sollte möglichst frei analog eingestellt werden können.

Soviel zu den zentralen Einstellungsmöglichkeiten der Kameras. Kommen wir kommende Woche doch noch mal zu einem unserer allerersten Themen zurück: der alten Frage, ob man nun 4:3 oder 16:9 filmen sollte.

Bis dahin viele Grüße,
eure Thomas

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Die Kamera (2 von 5): Wir kaufen uns eine Kamera.

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 13, 2008

Morgen zusammen!

Nachdem wir uns also das letzte Mal bereits dazu entschlossen haben, wohl doch vorerst noch in normal aufgelösten Gefilden zu bleiben, heute einige durchaus wichtige Informationen, die man im Hinterkopf haben sollte, wenn es darum geht, sich eine Kamera anzueignen.

MiniDV oder MiniDVD?
Eigentlich klingt das Konzept von MiniDVD ja super: Man nimmt direkt auf kleine, silberne Scheiben auf, kommt daheim an und kann sie, ohne Aufwand, daheim in den Player legen und gucken.
Das ist auch nicht falsch – der große Haken wird nur zumeist nicht genannt. Will man nämlich nachbearbeiten, so steht man plötzlich in mehrerlei Hinsicht bei den kleinen Scheiben sehr verloren da. Nicht nur, dass man sein frisches Video eigentlich nur unter großem Aufwand wieder von der Disc bekommt – man muss quasi seinen eigenen Film rippen – auch die Kompression schlägt dann voll zu. DVDs sind nach MPEG2 kodiert, einem zwar durchaus effektiven und für Fernseher genügenden, aber verlustreichen Format, das sich in der Nachbearbeitung zur Hölle verwandelt.

MiniDV ist auch nicht frei von Makel. Die kleinen Datenträger sind nach wie vor Magnetbänder, wenn auch digital bespielt, und unterliegen damit den ganzen Nachteilen, die man seit jeher von solchen Formaten kennt, sei es nun Bandverschleiß oder diverse Probleme rund um den Komplex Entmagnetisierung. Aber keiner dieser Nachteile wäre auch nur annähernd groß genug, um die Nachteile der MiniDVD aufzuwiegen.

Achtung Mikro
Der Ton ist bei einem Film essentiell, das haben wir schon festgehalten. Aber auch wenn natürlich eine Tonangel immer die beste Wahl ist, lohnt es sich immer, darauf zu achten, ein gutes Mikro an der Kamera zu haben. Das zu erkennen ist nicht immer leicht, aber es gibt da durchaus ein paar Indikatoren. Ragt es sehr weit nach vorne raus, ohne gut geschützt zu sein, dann wird es vermutlich das Heulen des Windes in fast jede Szene zaubern. Sehr unschön und immer ein klarer Indikator für Amateurfilm. Sitzt es dagegen zu tief in einem zu kleinen Gehäuse (s.u.), dann nimmt es eventuell die Geräusche der Mechanik der Kamera auf. Bei bandbasierten Systemen also das Rauschen der Bandrollen, aber auch bei anderen etwa den kleinen Motor, der den Zoom einstellt etc.
Sitzt es gar oben drauf, wie es bei unserer allerersten Kamera der Fall war, kann man es fast vergessen. Hier hat man in der Regel mehr vom schnaufenden Kameramann als von der Filmszene in der Tonspur und der Wind heult trotzdem. Ganz klar ein Zugeständnis an den Urlaubsfilmer, der „Tante Gerda an den Pyramiden“ direkt klar hörbar kommentieren will, aber nichts für den geplanten Einsatz.

Einige Kameras kommen mit Software-Filtern gegen Rauschen, Knacksen und den verflixten Wind daher: Die Güte derer muss man auch von Fall zu Fall versuchen zu ergründen. Das System einiger Panasonic-Kameras ist recht gut; das kann ich aus Erfahrung sagen. Mehr leider nicht.

Warum klein und leicht Nachteile sind
Neben dem akustischen Nachteil hat die Miniaturisierung vor allem den Effekt, dass die Kamera nichts mehr wiegt. Das haben wir schon mal mit mehr Detail in anderem Kontext besprochen, sei hier aber auch noch mal zur Erinnerung erwähnt.

Anschlüsse
Wer seine Aufnahmen direkt am Fernseher sichten können möchte, der sollte darauf achten, dass die Kamera einen so genannten Komponentenausgang, auch fachdeutsch Composite geheißen, besitzt. Das sind die kleinen, schmal und rundlich, die heutzutage fast immer gelb umrandet sind. Die kann man per Adapter auch auf Scart umbasteln, was dann auch an fast jeden Fernseher angeschlossen werden kann.
Für den Datentransfer auf den PC ist das Kabel der Wahl meiner Meinung nach Firewire. Ist ein bisschen ein Glaubenskrieg, aber es gibt durchaus ein paar Gründe, die einem bei der Wahl zwischen Firewire und USB zu ersterem greifen lassen sollten; neben Geschwindigkeit vor allem auch die Möglichkeit zu beidseitigem Datenaustausch. USB 2.0 relativiert das alles etwas und ist eine Alternative, aber meine Wahl stünde fest.
Definitiv zu vermeiden sind übrigens analoge Anschlussmethoden sowie ganz wilde, antiquierte Systeme via COM- oder LPT-Stecker. Aber ich denke, das findet man auch heute eigentlich nur noch mutwillig.

Einstellungsmöglichkeiten
Letztlich sollte man noch darauf achten, dass die Kamera einen möglichst viel auch selbst einstellen lässt. Auch, denn automatische Systeme können einem das Leben natürlich leichter machen, doch einige Dinge sollte man einfach manuell regeln können.
Was für welche?
Nun, dem widmen wir uns dann beim nächsten Update!

Bis dahin alles Gute,
euer Thomas

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Die Kamera (1 von 5): Eine erste, grundlegende Entscheidung

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 8, 2008

Einen schönen Sonntag Vormittag!

Heute, sowie in den kommenden vier Updates hier im Blog, werden wir einen Missstand zu beheben habe. Und damit meine ich nicht nur den, dass dies der erste Lehr-Eintrag seit Monaten ist, sondern auch, dass wir nun mehr als ein Jahr lang eine der wichtigsten Säulen jeder Filmproduktion noch gar nicht beachtet haben: Die Kamera.
Das wurde mir schmerzlich bewusst, als ein Freund mich die Tage fragte, ob die Angebotskamera im Media Markt wohl gut sei, ich mir dachte „Dazu hast du doch sicher mal was ins Blog geschrieben“ … und dann merkte, dass dem wohl nicht so ist. Greifen wir dieses Beispiel also einfach dankend auf und widmen uns genau dieser Frage: Woran sehe ich, ob eine Kamera etwas für mich ist?

Wer nun losziehen möchte, etwa, um eine Kamera zu erwerben oder auch nur, um sie zu leihen, sieht sich zunächst mit einer Grundsatzentscheidung konfrontiert. Eine, die gar nicht mal so einfach zu beantworten ist: Die Formatfrage.
Generell kriegen wir ja mittlerweile an allen Ecken und Enden die hohe Auflösung, High Definition, kurz HD, beworben. Filme laufen in HD, das Fernsehen ist HD, Fotoapparate können plötzlich kleine Videos in HD aufnehmen und ja, klar, Camcorder können das auch.
Neben der spannenden Frage, was genau HD eigentlich ist – ich markiere jetzt hier mal den Harald Lesch und rufe das meiner imaginären Crew an der Kamera vorbei für einen späteren Beitrag zu – stellt sich aber die Frage: Brauche ich das für meinen Film?

Fangen wir mal mit den Vorzügen von HD an: Mehr Details. Deutlich mehr Details. Man kann es ohne Probleme nahe am Monitor auf dem Computer gucken, man kann es bombastisch auf dem Fernseher gucken und ja, man kann wesentlich einfacher Filmmaterial damit nachbelichten lassen, damit der eigene Film auch auf die Leinwand könnte.
Wesentlich praxisnäher sind natürlich diverse Vorzüge bei der Nachbearbeitung, denn nicht zuletzt viele unserer Probleme beim Color Key-Verfahren resultieren (auch) aus der geringen Auflösung der SD-Formate; hier für „standard definition“ gebraucht, nicht für das Speicherkartenformat.
Doch gibt es natürlich auch nicht zu übersehende Nachteile, allen voran das Daten-Volumen. Mehr Informationen bedingen immer auch größere Dateien, das ist bekannt, doch oft unterschätzt. Aber wahlweise sitzt man nachher mit Datenpaketen da, die sehr gekonnt den eigentlichen Vorteil, heutzutage schnellere PCs zum Schnitt zu haben, wieder komplett ausgleichen, oder aber das verwandte Kompromissformat (beispielsweise HDV) gleicht dann den HD-Vorteil wieder mit Kompressionsnachteilen aus.
Wer also nicht wirklich Geld und Spitzenequipment daheim hat, sollte vorerst guten Gewissens noch bei SD bleiben – da ist auch die Kamera deutlich billiger.

Doch was schnappen wir uns da für eine Kamera?
Dazu dann beim kommenden Mal mehr!

Bis dahin alles Gute und viele Grüße,
Thomas

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Von Stunts und Set-Sicherheit

Verfasst von Thomas Michalski am März 10, 2008

Morgen zusammen!

Sprechen wir heute doch mal über ein besonders kritisches Thema: Setsicherheit.
Prinzipiell sind Stunts eine tolle Sache. Der Eindruck, dass da Leute wirklich einer körperlichen Gefahr ausgesetzt waren überträgt sich eigentlich mit gnadenloser Sicherheit auch auf den Zuschauer. Selbst eher mittelmäßige Filme können einen mit einem gut eingesetzten Stunt wieder wachrütteln und ins Geschehen werfen. So ist etwa Greg Yaitanes‘ „Hard Attack“ mit David Bradley kein Film, für den es sich lohnt, sich vor den Fernseher zu setzen … aber gerade der Shootout zu Beginn des Films ist trotzdem ungeheuer beeindruckend. Nicht zuletzt, weil man an einer Stelle einfach wirklich den Eindruck hat, dass man Bradley da beinahe gesprengt hätte. Das beeindruckt.
Ähnliches findet man in Greengrass‘ Bourne-Filmen. Der große Aufwand, Matt Damon möglichst intensiv und direkt in die Action einzubinden macht sich bezahlt und die Verfolgungsjagten wirken weitaus intensiver als das, was die Konkurrenz oft so bietet.

Doch kehrt man gedanklich mal wieder in die einfachere Realität der NoBudget-Filme zurück. Natürlich jagen wir keine Sprengsätze hoch, filmen keine blechreichen Verfolgungsjagten, aber es ist auch eine irrige Annahme, dass du das Stunts seien.
Irgendwo im Film hüpft einer der Darsteller elegant über einen Jägerzaun? Stunt.
Eine Treppe mit acht bis zehn Stufen wird mit zwei Sätzen genommen? Stunt.
Die betrogene Freundin ohrfeigt ihren Freund? Stunt.

Warum? All das sind Dinge, bei denen es zu Verletzungen kommen kann. Ja, selbst bei der Ohrfeige, denn wenn die gute Frau Ringe trägt, ist da schon relativ schnell etwas passiert. Und ihr wärt sicherlich nicht die ersten Amateurfilmer, die sich in diesem Moment schmerzlich feststellen, nicht vorbereitet zu sein.

Vorbereitung beginnt in diesem Falle aber eigentlich schon vor dem Dreh, bei der Prävention. Es ist nicht immer möglich, aber wo es geht, sollte man Stunts langsam und Stück für Stück durchgehen. Das haben wir bei Xoro auch etwa bei den Schwertkampfszenen so gemacht: Man beginnt wie in Zeitlupe und arbeitet sich dann langsam hoch.
Hier ist auch wichtig, dass auch die Darsteller ehrlich sind und anmerken, wenn ihnen etwas zu weit oder auch nur zu schnell geht. Nur wenn sie sich absolut sicher fühlen, kann das Unfallrisiko gering genug sein, dass ein Dreh wagbar ist. Und nur, wenn sie sich sicher genug fühlen, können sie nebenher auch noch die Konzentration aufbringen, ihre Rolle zu verkörpern, denn das sollte auch in den gewagteren Sequenzen konsistent sein.

Matt Damon nannte die Stunts der „Bourne“-Filme mal NAR, „no acting requiered“, aber auch hier sollte man Vorsicht walten lassen und seitens der Produktion auch einfach kritisch an die Sache herangehen: Geht keine unnötigen Risiken ein, sondern sucht lieber einen Tag länger nach einem Weg, das sicher über die Bühne zu bekommen. Wenn der Stunt so heftig ist, dass der Darsteller davon „mitgerissen“ wird, dann kratzt ihr vermutlich schon spürbar an der Grenze dessen, was sicher ist…

Und wenn dann doch mal etwas passiert?
Ein Auto-Rettungskasten kann hier schon mal wunder wirken. Natürlich ist es auch immer von Vorteil, jemanden am Set zu haben, der auch wirklich weiß, was er dann da tut, aber selbst der wäre ohne Kasten aufgeschmissen.
Fragt am Besten vorher mal nach, wer noch wie fit in lebensrettenden Sofortmaßnahmen ist, wer vielleicht sogar noch etwas mehr kann; der Zivildienst in Deutschland zahlt sich hier oft aus und man ist erstaunt, wieviele Leute im eigenen Bekanntenkreis zwar keinen Sanitäter ersetzen können, im Notfall aber wissen, was zu tun ist.

Film-Drehs sind auch immer eine Frage der Verantwortung. Die Kernbotschaft für heute ist aber einfach: Wenn ihr euch wissentlich entscheidet, euch über „Children, don‘t try this at home“ hinwegzusetzen, seid euch dessen bewusst und trefft alle nur erdenklichen Maßnahmen, damit nicht schiefgeht.
Denn hier geht es einmal mehr als nur um den Film, hier geht es um die Gesundheit von Cast und Crew. Und bei allem Spaß, den Stunts machen können (tun sie!): Obacht geben!

Nächstes Mal gibt es dann etwas in eigener Sache: Wir haben, wie unlängst geschrieben, Tobias Belter umbesetzen müssen, da Soeren weggezogen und daher nicht mehr verfügbar ist. Doch Ersatz ist gefunden … und genau den stelle ich euch kommendes Update dann mal vor.

Grüße,
Thomas

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Dein bester Freund: der Set-Koffer

Verfasst von Thomas Michalski am März 5, 2008

Morgen zusammen!
Bevor wir uns wie versprochen mit den Stunts beschäftigen, möchte ich euch heute einmal einen guten Freund von mir vorstellen: den Setkoffer.
Der Set-KofferSieht auf den ersten Blick eher unspektakulär aus, aber er verdient einige Worte. Eine der vielen Film-Binsenweisheiten dieser Welt lautet „Erfolg ist, wo Glück auf Vorbereitung trifft“, und genau darum geht es hier. Innerhalb dieser schwarzroten Verpackung aus dem Hause Black&Decker (12,99 Euro derzeit im Plus, falls jemand zugreifen möchte) habe ich im Rahmen der Vorproduktion von „Verfluchte Eifel“ mir einmal ein Kampfpaket geschnürt, damit im Zweifel ein spontaner Dreh auch wirklich mit einem Griff in den Schrank beginnen kann.
Da kommt dann die Erfahrung aus diversen Projekten, allen voran natürlich „Xoro“, ins Spiel und die Zusammenstellung ist natürlich von subjektiven Vorlieben geprägt, aber ich denke, sie kann dennoch als Inspiration dienen.
Schauen wir also mal in den Koffer hinein.

Der Set-Koffer: Seite 1Die nebenstehende Seite ist ziemlich vollgepackt, das sieht man ja bereits. Im Decken eingeschoben finden sich zwei 10er-Schraubenschlüssel (die brauchen wir, um die GhettoCam zu justieren), zwei Teppichmesser nebst Ersatzklingen und eine LED-Taschenlampe (extrem hell, aber sollte nicht ins Bild scheinen, wir sprachen über das blaue Grauen bereits unter dem Schlagfort Lichtfarbe). Was jetzt da gerade noch fehlt sind kleinere Kreuz-Schraubendreher, die man gerade bei üblichen Bauleuchten aus dem Supermarkt immer braucht, um eventuell die Halogenröhre auszuwechseln und die zum Zeitpunkt der Aufnahme schlicht auf meiner Fensterbank lagen.
Daran festgebunden ist meine weiße Kugel zum Festhalten vom Licht am Set, wie neulich noch erklärt.

An der Rückwand finden sich dann kleine und große Klebeetiketten (wir sprachen ja bereits über Marker), Stecknadeln in verschiedenen Größen (glaubt mir, die braucht man immer!), übliche AA-Batterien und eine kleine Markerleucht, selbstklebende Pads sowie, auch davon sprachen wir ja schon, unser getreuer ColorChecker.

Der Set-Koffer: Seite 2Drehen wir den Koffer um, so findet man in der Tasche im Deckel eine Wasserwaage (mit Laserpointer, auch zum exakten Justieren und Festhalten von Kameraeinstellungen bei SFX) sowie ein kleines Stapel selbstklebender Notizzettel, der Nutzen ebenfalls universell ist.
Im Koffer selber liegt dann erst mal Klebeband in allen möglichen Ausführungen. Extrastarkes Klebeband um Scheinwerfer zu montieren, normales Klebeband für alle möglichen Zwecke, Malerkrepp als Markierung und doppelseitiges Klebeband für Notfälle. Ebenfalls fast von universeller Bedeutung sind die beiden wasserfesten Stifte, die auf der linken Seite in dem Koffer liegen. Die sind im Notfall Gold wert!
WD-40 dagegen ist Sprühöl und als solches auch etwas, was man nie mehr missen möchte, wenn man es kennt. Man kann es zum schmieren nutzen, es bringt Türen dazu, nicht mehr zu quietschen, man kann es als Waffenöl verwenden (die Schwerter bei Xoro etwa), es bekämpft und schützt vor Rost, wenn man es ins Autotür-Schloss sprüht, friert das nicht mehr ein … ein tolles Zeug!
Die beiden Gurte sind derzeit tatsächlich vor allem Requisiten für „Verfluchte Eifel“, fallen aber ebenfalls in die Kategorie „schaden nie“. Die Sonnencreme dagegen ist etwas, für dessen Fehlen wir bei „Xoro“ hohes Lehrgeld zahlen mussten – steckt sie einfach ein. Man weiß nie, wann die Sonne mal herauskommt und beim Film kann man es sich halt auch nicht immer aussuchen, im Schatten zu arbeiten. Gerade die Darsteller nicht.

Das ist er also, mein derzeitiges Prototyp eines Set-Koffers.
Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen, denn die eingangs zitiert Binsenweisheit, sie ist einfach wahr.

Und kommendes Mal gibt es dann wirklich Stunts!

Grüße,
Thomas

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