Eifelarea Film

Hinter den Kulissen deutscher NoBudget-Filmer

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Einfach Filme machen ist erschienen

Verfasst von Thomas Michalski am September 17, 2009

Guten Morgen zusammen!

Thomas Michalski: Einfach Filme machen

Thomas Michalski: Einfach Filme machen

Wie versprochen folgt heute hier eine ganz besondere Leseempfehlung: Mein zweites Buch ist nämlich erschienen. Der Titel: Einfach Filme machen.
Einfach Filme machen ist eine 260 Seiten lange Fibel für jeden, der Lust hat, sich in die Gefilde des NoBudget-Films zu wagen. Das Buch behandelt mit den drei traditionellen Produktionsphasen Vorproduktion, Produktion und Postproduktion sowie dem Themenfeld ‘Vermarktung’ wirklich alle Schritte, die ein Film von der allerersten Idee bis zur fertigen DVD, dem Upload bei Youtube und was auch immer durchlaufen wird.
Die Kapitel sind dabei alle so geschrieben, dass man sie gut für sich lesen kann. Allerdings ist es mit dem Buch genauso möglich, es von Deckel zu Deckel zu lesen und einfach 260 Seiten durch die Welt des Films zu wandern.

Das Buch greift zwar auf einige wenige Illustrationen und vereinzelte Texte aus diesem Blog hier zurück, geht aber deutlich über eine reine Reproduktion hinaus. Jedes Thema wird so umfangreich wie nötig behandelt und zahlreiche Testleser mit großer Erfahrung in den einzelnen Gebieten haben geholfen, das Buch so nah wie möglich an die Praxis zu bringen.

Einfach Filme machen ist im Softcover erschienen und umfasst, wie gesagt, 260 Seiten, sieben davon in Farbe. Zahlreiche Abbildungen illustrieren überall dort, wo es relevant ist, noch weiter die Konzeptionen, die im Text erläutert werden und/oder dienen als Beispiele aus unserem Filmfundus bei Eifelarea für allgemeine Prinzipien.
Zusätzlich zu den Inhalten im Buch wird es auf meiner privaten Webseite noch einige ergänzende Downloads geben, die sicherlich auch abseits des Buches ganz spannend sein dürften.
Das Buch wandert für 18,95 Euro über die Ladentheke – nicht geschenkt, aber ich persönlich halte es für einen sehr fairen Preis. Auch, aber nicht nur, gemessen am reinen, inhaltlichen Umfang des Buches.

Wen ich überzeugen konnte, der kann jetzt direkt bei Amazon zuschlagen.
Wer noch unsicher ist, den überzeugt vielleicht ein Blick ins Buch auf der selben Seite.

Ich habe über drei Jahre an diesem Buch gearbeitet. Ich hoffe, ihr kommt wie ich zu dem Ergebnis, dass es das wert war!

Viele Grüße,
Thomas

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Zwei Surftipps für lange Abende

Verfasst von Thomas Michalski am September 10, 2009

Hallo zusammen!

Heute noch mal zwei nette Lektüretipps, direkt aus den kostenlosen Weiten des Datennetzes.

The Art of the Title
Unter http://www.artofthetitle.com findet man eine ganz wundervolle Seite. Dort werden die Vorspannsequenzen von Filmen und TV-Serien schematisch dargestellt, mir reichlich Screenshots illustriert und bisweilen sogar analysiert. Besonders spannend sind die Beiträge, in denen die so selten gehörten Schöpfer der Sequenz selbst das Wort ergreifen, beispielsweise im Bezug auf Batman oder die Hulk-Filme.
Da kann man viele Stunden verbringen!

ImpsAwards
Ähnlich spannend ist auch diese Seite, die es im Netz unter http://impawards.com/ gibt. Es ist die größte mir bekannte Datenbank mit Filmpostern: Nahezu tagesaktuell, auch über die Jahrzehnte zurück umfangreich, mit hervorragender Auflösung und einer effizienten Suchmaske.
Wann immer ich Poster designen muss und mal wieder auf der Suche nach Ideen bin: Hier findet man mehr Inspiration, als eine einzelne Person verbrauchen kann!

Und wem das noch nicht reicht, für den habe ich nächstes Mal noch einen gaaaaaanz besonderen Lektürehinweis parat; schätze so innerhalb der nächsten fünf Tage.

Viele Grüße,
Thomas

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Ein Lehrstück in Sachen Trailer

Verfasst von Thomas Michalski am August 12, 2009

Hallo zusammen!

Das hat hier ja mal wieder lange genug gedauert, aber hier ist er, der versprochene Artikel zur Wirkungsweise von Trailern.

Wie ich schon das letzte Mal andeutete, operieren Trailer vor allem auf Basis von Annahmen und suggerierten Vermutungen. Das erreichen sie durch ausdrucksstarke Bilder – manchmal sogar gerade deshalb ausdrucksstark, weil sie aus ihrem Kontext gerissen wurden – und Musik.

Wie mächtig das ist, zeigt ein Trailer, der mittlerweile auch ohne dieses Blog viel die Runde gemacht hat, aber dennoch sehenswert ist:

Schauen wir einmal: Warum funktioniert das so gut? Am Ausgangsmaterial kann es ja nicht liegen, denn „The Shining“ ist einfach nicht so ein Film, wie der Trailer es nahe legt.
Zum Einen ist da die Musik, die nicht nur bestimmte Genre-Klischees bedient, sondern auch einfach einfach Gefühl von Frieden und Sicherheit bietet, das schon richtiggehend ein Gegensatz zu dem steht, was man im Film wirklich vorfindet.
Eine ganz zentrale Bedeutung haben aber natürlich auch die Slogans des Trailers. Die Art wie er vertont ist – unbeschwert, nicht zu dramatisch, gar nicht düster – transportieren ebenfalls ganz stark eine Erwartungshaltung an den Film. Mit sehr wenigen Worten werden Figuren charakterisiert und damit ebenfalls in ein ganz bestimmtes Licht gerückt. Seinfeld hat die Off-Kommentare amerikanischer Trailer mal wundervoll auf die Schippe genommen, aber damit auch viel Wahres gesagt.

Spannend daran ist: Echte Trailer operieren ganz exakt genauso.
Wenn man sich mal den Trailer zu einem aktuellen Familien-/Komödien-/Liebesfilm anschaut, da ist der Aufbau im Grunde genau identisch. Und am Ende glaubt man, eine Idee zu haben, wie der Film funktioniert und was einen erwartet, wenn man ins Kino geht. Würde man den Film schon kennen, würden die meisten Leute vermutlich nicht ins Kino gehen. Aber da sie glauben erkennen zu können, dass der Filme die eine oder andere Erwartungshaltung erfüllen wird, gehen sie dann. Es ist unbekannt, aber es ist nicht undurchschaubar.

Und mehr werde ich heute dich nicht lehren, junger Padawan.

Viele Grüße,
Thomas

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Pars pro toto in der Erzählung: Die Montage

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 25, 2009

Hallo zusammen!

Willkommen zur letzten Runde von „pars pro toto“. Wir hatten es in der Bild- und der Szenengestaltung – doch man kann noch einen Schritt weiter gehen und es komplett als erzählendes Mittel nehmen.
Reden wir nicht lange um den heißen Brei, ein Beispiel: Stellen wir uns einen Film vor, der irgendeinen Regime-Umsturz inszeniert. Wir sehen marschierende Truppen, sehen vielleicht ein, zwei bekannte Gesichter aus dem Widerstand fallen, dunkle Musik und vermutlich viel sinnbildliche Eindrücke. Es wird nicht erzählt, oder erklärt, was genau passiert, aber die Zusammenstellung der Bilder und ihr Arrangement transportieren dem Zuschauer alle Informationen, die er braucht, um trotzdem die richtige Idee zu bekommen.

Bemerkt? Im Endeffekt ist das, wovon ich hier rede, eine Montage. Also eine sinngebende Zusammenstellung von Sinneseindrücken, die aus ihrem größeren Kontext herausgenommen worden sind – und damit eben auch „pars pro toto“ sind.

Eine klassische Form der Montage findet man oft in Action-Filmen, wo sie entweder Reise- oder Vorbereitungsszenen darstellen. Ganz klassisch ist da etwa die wundervolle Sequenz in Rocky 4, in der neben der Kernbotschaft „Beide Boxer trainieren wie die Blöden“ auch noch ganz klar ein Statement gemacht wird, wer hier der Gute ist. Rocky trainiert „down to earth“, am Boden der Tatsachen, der böse Russe dagegen wird mit Drogen und einer Art Trainingsindustrie in Form gebracht. Achtet auch mal auf die Jesus-Symbolik, wenn Rocky im Schnee einsinkt – unbezahlbar!

Ebenfalls klassisch ist die „Jetzt sind sie verliebt“-Sequenz, in der turtelnde Leute zu schnulziger Popmusik in Zeitlupe an Stränden entlang laufen. Ich erspare mir jetzt mal, dafür bei YouTube ein Beispiel zu suchen – phantastisch parodiert wurde das Mittel übrigens in einem der „Nackte Kanone“-Filme.

Wichtiger zu illustrieren allerdings ist mir noch, dass solche Kollagen auch durchaus komplexere Abläufe illustrieren können. „V for Vendetta“, die Verfilmung des gleichnamigen Comics von Alan Moore, bietet beispielsweise eine wundervolle Montage-Sequenz, die in diesem Kontext mehr sagt als tausend Worte.

Eine Sonderform dieser Kollagen ist übrigens der Trailer, der streng genommen auch nach dem gleichen Prinzip operiert. Grund genug, kommendes Mal einfach mal ganz unbefangen einen Blick auf die Manipulationswirkung von Trailer-Montagen zu werfen. Da habe ich ein sehr schönes Beispiel für.

Viele Grüße,
Thomas

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Pars pro Toto in der Szenengestaltung

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 19, 2009

Morgen zusammen!

Nicht nur innerhalb einer Bildfolge, sondern auch innerhalb einer Szene (im Sinne einer geschlossenen, erzählerischen Einheit) kann man das vergangenes Mal schon vorgestellte „pars pro toto“ nutzen.
Zur Erinnerung: Ein „pars pro toto“ ist ein Gestaltungselement, dass ein Teil zeigt, um sein Ganzes zu suggerieren und den Zuschauer so besser einzufangen, da er eben selber nachdenken muss.

Traditionelle Beispiele für szenische Verwendungen der Methode findet man beispielsweise oft da, wo Leute in Stadien sitzen. Zwei Leute unterhalten sich auf der Tribüne, was die eigentliche Szene bildet, aber immer wieder werden kurze, kaum Sekunden umfassende Einspieler gemacht. Füße, die Bälle treten, etwa. Oder aber galoppierende Pferde, rasende Autos. Der Zuschauer folgt dem Spiel nicht aktiv, es hat auch am Set nie ein wirkliches Match gegeben. Aber diese Variationen von Impressionen direkt aus dem Spiel erzeugen dennoch den Eindruck, dass dort ein Sport-Event parallel stattfindet.

Eine andere, mögliche Nutzart ist weniger realistisch, sondern strikt erzählend. Beispiel „Spaced“: In der britischen Sitcom mit „Shaun of the Dead“-Star Simon Pegg (Pflichtserie, meiner Meinung nach, gerade auch, was gute Kameraarbeit betrifft) werden immer mal wieder Bilder von Playstation-Spielen eingespielt. Ein Streitgespräch mit seiner Mitbewohnerin Daisy wird von einem Tekken-Match illustriert und als er einmal frustriert ist, zieht er los, Lara Croft zu ertränken.
Immer wieder werden kurze Schnipsel aus dem Spiel in die Bildfolge geworfen und unterstreichen so weiter die erzählerische Absicht der ganzen Szene.

Doch es gibt noch eine dritte Variante, etwas mit einem „pars pro toto“ anzufangen – und auf die komme ich dann wieder in fünf Tagen zu sprechen.

Viele Grüße,
Thomas

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Pars pro Toto in der Bildgestaltung

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 14, 2009

Hallo zusammen!

Dies ist der erste von insgesamt drei Beiträgen, die sich mit dem Thema „pars pro toto“ befassen. Das rührt in dieser Form einfach daher, dass dieser Begriff, der vor allem aus der Literaturwissenschaft stammt, im Grunde für drei verwandte, aber doch unterschiedliche Themenfelder bei Film verwendet wird.

„pars pro toto“, das ist Latein und meint, frei übersetzt, „einen Teil für das Ganze“. Es geht also darum, nur ein bestimmtes Element zu inszenieren und damit dem Zuschauer den Rest zu suggerieren. Das funktioniert deshalb so gut, weil der selber nachdenken muss, weil sein Verstand beginnt, Lücken zu füllen. Das Tolle daran, wenn der Verstand das übernimmt, ist nicht zuletzt, dass er das immer wohlmeinend tut. Das heißt: Was wir uns denken ist in der Regel besser als alles, was man uns zeigen könnte.
Darum sind Bücher beispielsweise auch oftmals besser darin, den Leser in die Handlung zu ziehen – die Optik ist dabei dann ganz ihm überlassen.

Wie aber nun nutzt man so ein „pars pro toto“?
Eine Möglichkeit ist die Verwendung in der Bildsprache, in der Bildgestaltung. Ein Beispiel dazu kennt jeder: Am Anfang von „Rückkehr der Jedi-Ritter“ tritt Darth Vader theatralisch die Rampe des Shuttles herunter, doch sieht man zunächst nur seine Füße. Jeder, der die ersten beiden Filme gesehen hatte, wusste, wer das ist. Die Szenerie, die Musik und nicht zuletzt einfach die „Kleidung“ machten das sofort klar. Aber man sah es eben nicht direkt. Man ahnte es zuerst.

Natürlich ist es eigentlich nicht das beste Beispiel, das man finden kann, immerhin schwenkt die Kamera noch in der selben Einstellung nach oben – aber es ist griffig und vermittelt die Idee durchaus recht gut.

Abzugrenzen ist dies übrigens von einer generischen Detailaufnahme. Wenn eine Figur ein Foto betrachtet und dann eine sehr nahe Aufnahme des Fotos erfolgt, ist dies kein „pars pro toto“. Wirf die Person aber einen Stapel Fotos ins Feuer und man sieht danach die Ecke eines einzelnen Fotos Blasen werfen und vergehen, dann schon.
Warum? Weil bei der einfach Betrachtung kein Akt der Suggestion vorliegt, bei dem zweiten aber schon – das eine Foto steht sinnbildlich für alle geworfenen Fotos und man muss nicht alle schwelen und vergehen sehen, um zu wissen, dass sie nun nicht mehr sind.

Kommendes Mal, in fünf Tagen denke ich, erweitern wir dann den Fokus etwas und schauen, wie ein „pars pro toto“ auf eine ganze Szene gesehen aussehen kann.

Viele Grüße,
Thomas

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Die Feencon, die Bücher und wir

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 10, 2009

Hallo zusammen!

Kurz und gut: Wir werden ab morgen das Wochenende über in Bonn auf dem „Feencon“ anzutreffen sein, eine Pen&Paper-Con der GfR. Dort sind wir mit der Mutterorganisation DORP, aber auch mit vollem Eifelarea-Paket. Wir haben Xoro-DVDs im Gepäck, bringen Soundtracks mit, zeigen Trailer von unserem Tun und Schaffen; aber noch mehr.
„Xoro“-Hauptdarsteller Michael „Scorpio“ Mingers, „Morold“ und „Dr. Fu Man Chu“ Markus Heinen und meine Wenigkeit werden an beiden Tagen da sein, doch auch Regisseur Matthias Schaffrath, Kamerameister Ralf Murk sowie weitere DORP-/Eifelarea-Nasen werden vor Ort sein.

Wie wir berichteten, haben wir Moritz Mehlem das Okay gegeben, unser Barbarenepos in ein Abenteuer für das von ihm auf Deutsch verlegte „Labyrinth Lord“ zu adaptieren und genau das ist nun fertig, gedruckt und wird ebenfalls auf der Feencon zu erstehen sein. Für acht Euro vermacht Moritz eines der 100 limitierten und signierten Abenteuer an die Käufer.

Doch auch mein eigenes Schreibtum wird auf der Feencon erläutert: Erste offizielle Previews meines Buches „Einfach Filme machen“, dem auf Papier gedruckten Pendant zu diesem Blog hier, werden ausliegen. Das Buch ist für eine Veröffentlichung im Juli oder August vorgesehen und vor Ort gewähre ich erste Einblicke in Inhalt und Layout.
Die Auszüge wird es aber auch online geben – ein Link folgt hier, sowie es soweit ist.

Natürlich rollen wir auch sonst mit dem ganzen Repertoire auf, also Rollenspielmaterial, unsere Artbooks, einen Ausblick auf Julia Osterbrinks Buch „Living Fantasy – An Ethnography of Roleplaying Games“, eine große, DORP-bezogene Ankündigung und vieles mehr.

Es wird sich lohnen, bei uns vorbei zu schauen, denke ich. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen!

Viele Grüße,
Thomas

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Eine Produktionssitzung später

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 5, 2009

Schönen Vormittag zusammen!

Ich hatte ja angekündigt, dass ich noch auf unsere letzte Planungssitzung kurz eingehen würde.
Einer der Schwerpunkte war dabei eine rechtliche Frage, die ich hier aber gar nicht auswalzen muss. Das Fazit ist jedenfalls, das „Heuler Pictures“ jetzt eine Sub-Marke von „Eifelarea Film“ ist und die wiederum eine der DORP GbR, unserer großen Mutter-Firma, sozusagen. Die Personen sind eh überall die gleichen und der einzige Unterschied für euch ist, dass zukünftig unter den Logos immer kleine Hinweise auf die Mutter stehen werden. Für uns macht es aber das Quernutzen von Rechten, etwa die Verwendung vom Xoro-OST in einem DORP TV-Beitrag o.ä., sehr, sehr viel einfacher. Insofern ein Erfolg für uns und keine Auswirkungen auf euch.

Besprochen haben wir vor allem die Heuler-Planung für nächstes Jahr. Wir gehen davon aus, die ersten beiden Teile unserer Kurzfilm-Trilogie um den bösen Dr. Fu Man Chu noch dieses Jahr fertig zu stellen; geplant ist derzeit eine Premiere von Teil 2 im November; das kann sich aber natürlich noch ändern. Mal schauen.
Die Spezialeffekte für Teil 1 und 2 sind fertig, der Feinschnitt von Teil 1 auch, der von Teil 2 fast. Markus arbeitet derweil am Drehbuch zum dritten Teil, während an anderen Stellen sowohl weitere Effekte und der epische Endkampf schon mal vorbereitet werden.

Noch diesen Sommer werden wir ebenfalls unsere Reshoots zu „Texas Tom und die Truhe des Todes“ drehen können. Viel ist es eigentlich nicht, aber der Film wird davon sicherlich produzieren. Eine Szene wird zum besseren Verständnis und mit einem echt schönen Gag erweitert, das Finale neu gedreht, damit das Bild diesmal dem Film gerecht wird und der Abschluss des Films wird erweitert, um damit direkt dem zweiten Teil die Türe zu öffnen. Ob wir unseren Teil 3 – „Apollo Tom“ – so umsetzen können, wie wir es gerne würden, wie es geplant ist, vermögen wir dabei noch nicht zu sagen. Der Film ist echt eine schöne Idee, aber vom Produktionsaufwand sehr gigantisch. Doch gehen wir einfach mal davon aus, dass wir es irgendwie gestemmt bekommen…

Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu soll im Idealfall Quartalsweise erscheinen, irgendwann im Spätsommer beginnend. Im Anschluss dann, ebenfalls im Quartal, Texas Tom 1 bis 3. Das war aber ja auch bei den letzten Treffen so geplant. Neu ist, dass wir vermutlich noch einen sehr ulkigen Fake-Trailer als Vorfilm für die Filme um den bösen Chinesen drehen werden, der noch mal ein Genre parodiert, an das wir uns noch nicht gewagt haben. Planungen laufen bereits.

Und „Das Kreuz“? Das ruht weiterhin auf einem Thron, auf dessen Sockel jemand „Echt schöne Idee“ gemalt hat und den wir erst mal bis zur zweiten Hälfte 2010 weggeschlossen haben. Wir wollen das Dingen drehen, aber auf absehbare Zeit sind wir mit den Heuler-Trilogien einfach mehr als ausgelastet.
Gleiches gilt für unseren Western-Heuler „Pflaster laichen seinen Weg“ vulgo „Die Westernpfanne der schmutzigen Stiefel“. Der kommt, ganz sicher sogar. Aber wann, das lässt sich nur erahnen.

Zwei weitere Themenfelder gibt es, bei denen Neues zu berichten ist, doch die haben noch mal einen eigenen Eintrag verdient: Unser Auftritt auf der FeenCon und unsere Buchprojekte. Das ist teils recht verwoben, wie ihr sehen werdet. Details dazu folgen demnach in den kommenden zwei, drei Tagen, denke ich.
Und danach, ganz ehrlich, folgen mal wieder zumindest eine Hand voll Beiträge mit Tipps und Tricks zur eigenen Filmproduktion. Ideen habe ich ja noch genug, aber derzeit ist es die Zeit, an der es mangelt. Aber noch diesen Monat werden wir uns den Terminus „pars pro toto“ mal aus dem Regal nehmen und von allen Seiten lange betrachten.

Bis dahin viele Grüße,
Thomas

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Zwischenstände unserer Druckerzeugnisse: Juni 2009

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 16, 2009

Hallo zusammen!

Wie versprochen hier der kurze und unbürokratische Überblick über alles, wo „Eifelarea“ drauf steht und das im Druck erscheinen wird.
Da wäre zunächst mal, quasi in direkter geistiger Verbindung zu diesem Blog, „Einfach Filme machen“. Mein Buch, das als Ratgeber junge No-Budget-Filmer mit Tipps und Hilfestellung von der Ideenfindung bis zur Distribution begleiten soll, naht der Fertigstellung. Ein letztes Kapitel wird noch Korrektur gelesen, ein großer anderer Teil ist sogar bereits gesetzt. Das Buch wird irgendwo zwischen 200 und 300 Seiten liegen, mit Tendenz zur größeren Zahl, und soll dann noch diesen Sommer im Druck erscheinen. Derzeit plane ich, im Juli die fertigen Dateien zum Verlag zwecks Druck zu geben, aber es kann da natürlich immer mal was dazwischen kommen.
Leseproben werden folgen.

An zweiter Stelle wäre „Verfluchte Eifel“ zu nennen, die Verarbeitung gleich zweier, nicht umgesetzter Filmprojekte von uns als Novellen. „Verfluchte Eifel“, das ist ja soweit klar, dazu gibt es auch allerlei Material hier, um zu erahnen, wie schrecklich weit wir waren, als das Projekt scheiterte. Die andere Novelle greift das Konzept auf, das bei uns unter dem Arbeitstitel „Xulu“ lief und eben auch eine Horrorgeschichte in der Eifel geworden wäre, wenn auch mit anderem Grundton.
Beide zusammen kommen jetzt als Novellen in einem kleinen Büchlein zum Sparpreis unter zehn Euro, dessen finale Seitenzahl ich jetzt allerdings auch noch nicht einschätzen kann. Die „Xulu“-Novelle liegt seit gestern Nacht allerdings auch in einer zweiten Werkfassung vor, was mich dann direkt wieder zur Überarbeitung von „Verfluchte Eifel“ weiterführt. Ich gehe fest davon aus, dass das dieses Jahr noch was wird, vermutlich im Herbst.

Und zuletzt ein Projekt, das quasi komplett „außer Haus“ entsteht. Ich habe jetzt ein komplettes Script zur Rollenspiel-Auswertung von „Xoro: the Eifelarean“ ins Haus bekommen. Es erscheint für das Rollenspiel „Labyrinth Lord“ und ist dabei kurioserweise nicht von uns, sondern vom deutschen Herrn der Labyrinthe, Moritz Mehlem, geschrieben worden, der das Ganze als „Labyrinth Lord Compatible Product“ produziert.
Erscheinen wird es im Druck, wenn alles glatt geht, zur FeenCon, also im Juli dieses Jahres. Man darf gespannt sein, denn das, was ich bekommen habe, ist schon mal eine richtig schöne Adaption geworden, die wir auch u.a. durch die Bereitstellung des Original-Drehbuchs und alter Hintergrundinformationen, die so gar nicht im Film auftauchen, ihm aber zugrunde liegen, unterstützt haben. Mal ganz davon zu schweigen, dass es eh sehr cool ist, wenn das eigene Material in dritter Hand neu interpretiert wird.

Das sind damit also schon mal drei Produkte, auf man sich abseits unserer Filme dieses Jahr noch freuen kann. Auch wenn es derzeit hier etwas still ist, man sieht, untätig sind wir nun wirklich nicht gewesen!

Viele Grüße für heute,
Thomas

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Das nächste, große Planungstreffen naht

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 13, 2009

Hallo zusammen!

Derzeit ist es hier einmal mehr etwas zu still für meinen Geschmack, aber nach wie vor ist die Zeit leider etwas zu rar gesät derzeit. Damit man uns aber auch morgen noch kraftvoll zuschauen kann, werden wir uns diesen Sonntag mal wieder zu einer Planungsrunde treffen.
Da besprechen wir dann, unter anderem, die Zukunft unserer Heuler-Projekte. Aber keine Sorge, da ist keines auf der Kippe und es geht bei keinem um ein „Ob?“, sondern allenfalls um „Wann?“- und „Wie?“-Fragen. Wir wollen nach wie vor dieses Jahr die „Trilogie des Dr. Fu Man Chu“ in jedem Fall beginnen und im Idealfall auch bereits abschließen, was zumindest bei den ersten beiden Teilen sehr gut vorstellbar und realistisch ist. Über Teil 3 werden wir dagegen länger reden, damit da endlich mal wieder Fahrt aufkommen kann.
Gleiches gilt, in allen Facetten, auch für die „Texas Tom“-Reihe, die wir danach aufmachen wollen. Teil 1 liegt super auf Kurs und sollte binnen ein, zwei Tagen Drehaufwand zu vollenden zu sein. Texas Tom 2 hat bisher, außer einer Art fiktiven Trailer, nur eine fünf Sekunden lange Full-CGI-Sequenz. Aber das ist ja schon mal beeindruckend genug.

Wir werden dann irgendwann nach Sonntag, wie eh und je, die Ergebnisse das Planungsrunde hier zumindest kurz anreißen, damit jeder ahnen kann, worauf es hinausläuft.

Abseits dessen arbeiten wir, auf verschiedenen Ebenen, ja nach wie vor an Druckerzeugnissen zu Zweigen unseres Schaffens. Auf die werde ich ganz konkret im nächsten Posting noch einmal eingehen und auch da die aktuellen Stände übermitteln.

Für heute viele Grüße und noch einen schönen Tag,
Thomas

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