Eifelarea Film

Hinter den Kulissen deutscher NoBudget-Filmer

Archiv für die Kategorie ‘Verfluchte Eifel’

Eine Produktionssitzung später

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 5, 2009

Schönen Vormittag zusammen!

Ich hatte ja angekündigt, dass ich noch auf unsere letzte Planungssitzung kurz eingehen würde.
Einer der Schwerpunkte war dabei eine rechtliche Frage, die ich hier aber gar nicht auswalzen muss. Das Fazit ist jedenfalls, das „Heuler Pictures“ jetzt eine Sub-Marke von „Eifelarea Film“ ist und die wiederum eine der DORP GbR, unserer großen Mutter-Firma, sozusagen. Die Personen sind eh überall die gleichen und der einzige Unterschied für euch ist, dass zukünftig unter den Logos immer kleine Hinweise auf die Mutter stehen werden. Für uns macht es aber das Quernutzen von Rechten, etwa die Verwendung vom Xoro-OST in einem DORP TV-Beitrag o.ä., sehr, sehr viel einfacher. Insofern ein Erfolg für uns und keine Auswirkungen auf euch.

Besprochen haben wir vor allem die Heuler-Planung für nächstes Jahr. Wir gehen davon aus, die ersten beiden Teile unserer Kurzfilm-Trilogie um den bösen Dr. Fu Man Chu noch dieses Jahr fertig zu stellen; geplant ist derzeit eine Premiere von Teil 2 im November; das kann sich aber natürlich noch ändern. Mal schauen.
Die Spezialeffekte für Teil 1 und 2 sind fertig, der Feinschnitt von Teil 1 auch, der von Teil 2 fast. Markus arbeitet derweil am Drehbuch zum dritten Teil, während an anderen Stellen sowohl weitere Effekte und der epische Endkampf schon mal vorbereitet werden.

Noch diesen Sommer werden wir ebenfalls unsere Reshoots zu „Texas Tom und die Truhe des Todes“ drehen können. Viel ist es eigentlich nicht, aber der Film wird davon sicherlich produzieren. Eine Szene wird zum besseren Verständnis und mit einem echt schönen Gag erweitert, das Finale neu gedreht, damit das Bild diesmal dem Film gerecht wird und der Abschluss des Films wird erweitert, um damit direkt dem zweiten Teil die Türe zu öffnen. Ob wir unseren Teil 3 – „Apollo Tom“ – so umsetzen können, wie wir es gerne würden, wie es geplant ist, vermögen wir dabei noch nicht zu sagen. Der Film ist echt eine schöne Idee, aber vom Produktionsaufwand sehr gigantisch. Doch gehen wir einfach mal davon aus, dass wir es irgendwie gestemmt bekommen…

Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu soll im Idealfall Quartalsweise erscheinen, irgendwann im Spätsommer beginnend. Im Anschluss dann, ebenfalls im Quartal, Texas Tom 1 bis 3. Das war aber ja auch bei den letzten Treffen so geplant. Neu ist, dass wir vermutlich noch einen sehr ulkigen Fake-Trailer als Vorfilm für die Filme um den bösen Chinesen drehen werden, der noch mal ein Genre parodiert, an das wir uns noch nicht gewagt haben. Planungen laufen bereits.

Und „Das Kreuz“? Das ruht weiterhin auf einem Thron, auf dessen Sockel jemand „Echt schöne Idee“ gemalt hat und den wir erst mal bis zur zweiten Hälfte 2010 weggeschlossen haben. Wir wollen das Dingen drehen, aber auf absehbare Zeit sind wir mit den Heuler-Trilogien einfach mehr als ausgelastet.
Gleiches gilt für unseren Western-Heuler „Pflaster laichen seinen Weg“ vulgo „Die Westernpfanne der schmutzigen Stiefel“. Der kommt, ganz sicher sogar. Aber wann, das lässt sich nur erahnen.

Zwei weitere Themenfelder gibt es, bei denen Neues zu berichten ist, doch die haben noch mal einen eigenen Eintrag verdient: Unser Auftritt auf der FeenCon und unsere Buchprojekte. Das ist teils recht verwoben, wie ihr sehen werdet. Details dazu folgen demnach in den kommenden zwei, drei Tagen, denke ich.
Und danach, ganz ehrlich, folgen mal wieder zumindest eine Hand voll Beiträge mit Tipps und Tricks zur eigenen Filmproduktion. Ideen habe ich ja noch genug, aber derzeit ist es die Zeit, an der es mangelt. Aber noch diesen Monat werden wir uns den Terminus „pars pro toto“ mal aus dem Regal nehmen und von allen Seiten lange betrachten.

Bis dahin viele Grüße,
Thomas

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Zwischenstände unserer Druckerzeugnisse: Juni 2009

Verfasst von Thomas Michalski am Juni 16, 2009

Hallo zusammen!

Wie versprochen hier der kurze und unbürokratische Überblick über alles, wo „Eifelarea“ drauf steht und das im Druck erscheinen wird.
Da wäre zunächst mal, quasi in direkter geistiger Verbindung zu diesem Blog, „Einfach Filme machen“. Mein Buch, das als Ratgeber junge No-Budget-Filmer mit Tipps und Hilfestellung von der Ideenfindung bis zur Distribution begleiten soll, naht der Fertigstellung. Ein letztes Kapitel wird noch Korrektur gelesen, ein großer anderer Teil ist sogar bereits gesetzt. Das Buch wird irgendwo zwischen 200 und 300 Seiten liegen, mit Tendenz zur größeren Zahl, und soll dann noch diesen Sommer im Druck erscheinen. Derzeit plane ich, im Juli die fertigen Dateien zum Verlag zwecks Druck zu geben, aber es kann da natürlich immer mal was dazwischen kommen.
Leseproben werden folgen.

An zweiter Stelle wäre „Verfluchte Eifel“ zu nennen, die Verarbeitung gleich zweier, nicht umgesetzter Filmprojekte von uns als Novellen. „Verfluchte Eifel“, das ist ja soweit klar, dazu gibt es auch allerlei Material hier, um zu erahnen, wie schrecklich weit wir waren, als das Projekt scheiterte. Die andere Novelle greift das Konzept auf, das bei uns unter dem Arbeitstitel „Xulu“ lief und eben auch eine Horrorgeschichte in der Eifel geworden wäre, wenn auch mit anderem Grundton.
Beide zusammen kommen jetzt als Novellen in einem kleinen Büchlein zum Sparpreis unter zehn Euro, dessen finale Seitenzahl ich jetzt allerdings auch noch nicht einschätzen kann. Die „Xulu“-Novelle liegt seit gestern Nacht allerdings auch in einer zweiten Werkfassung vor, was mich dann direkt wieder zur Überarbeitung von „Verfluchte Eifel“ weiterführt. Ich gehe fest davon aus, dass das dieses Jahr noch was wird, vermutlich im Herbst.

Und zuletzt ein Projekt, das quasi komplett „außer Haus“ entsteht. Ich habe jetzt ein komplettes Script zur Rollenspiel-Auswertung von „Xoro: the Eifelarean“ ins Haus bekommen. Es erscheint für das Rollenspiel „Labyrinth Lord“ und ist dabei kurioserweise nicht von uns, sondern vom deutschen Herrn der Labyrinthe, Moritz Mehlem, geschrieben worden, der das Ganze als „Labyrinth Lord Compatible Product“ produziert.
Erscheinen wird es im Druck, wenn alles glatt geht, zur FeenCon, also im Juli dieses Jahres. Man darf gespannt sein, denn das, was ich bekommen habe, ist schon mal eine richtig schöne Adaption geworden, die wir auch u.a. durch die Bereitstellung des Original-Drehbuchs und alter Hintergrundinformationen, die so gar nicht im Film auftauchen, ihm aber zugrunde liegen, unterstützt haben. Mal ganz davon zu schweigen, dass es eh sehr cool ist, wenn das eigene Material in dritter Hand neu interpretiert wird.

Das sind damit also schon mal drei Produkte, auf man sich abseits unserer Filme dieses Jahr noch freuen kann. Auch wenn es derzeit hier etwas still ist, man sieht, untätig sind wir nun wirklich nicht gewesen!

Viele Grüße für heute,
Thomas

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Wir haben geplant: Unser 2009

Verfasst von Thomas Michalski am März 14, 2009

Hallo zusammen!

Wie neulich schon verheißen haben wir uns jüngst zusammen gehockt und Pläne geschmiedet, wie wir 2009 so als Filmgruppe begehen wollen. Natürlich will ich da jetzt auch nicht alle kleinen Details schon ausplaudern, nachher klappt dann was doch nicht und wir sind wieder die Bösen ;)

Aber nun wagen wir einmal eine kleine Tour durch die Themengebiete:

Xoro: the Eifelarean
Xoro
auf DVD und im Netz, da sollten alle Wünsche erfüllt sein, oder? Mitnichten, denn „einen haben wir noch“. Wir arbeiten derzeit noch an einer letzten Erscheinungsform unseres Barbaren. Geplant für ein Erscheinen nur und ausschließlich im Netz probiert Ralf gerade noch etwas sehr spannendes mit dem Film aus. Danach wird aber gut sein, denke ich.
Was man aber wohl sicher sagen kann, ist, dass wir in den nächsten zwei, drei Jahren vermutlich keine Zeit und Möglichkeit haben werden, „Xoro 2: The Mask of Xoro“ anzugehen. Denn ja, das Dingen hat seit jeher einen Titel; mehr wird der Film wohl aber mittelfristig auch nicht kriegen.

Verfluchte Eifel und Das Kreuz
VE
ist nun offiziell in seiner Filmform auf Eis gelegt worden. Wir werden seiner noch gedenken, aber als Filmprojekt ruht es jetzt sanft. Immerhin: Wir haben die Rohschnitte und Drehpannen abgesegnet und werden die beizeiten ins Netz werfen.
Das Nachfolgeprojekt Das Kreuz ist nun definitiv für einen vorläufigen Produktionsbeginn 2010 eingetragen. Mehr Details, wenn wir tatsächlich soweit sind.

Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu
Kommen wir zu den frischeren Infos. Wir haben gemeinsam zwei Mal den Rohschnitt von Die Rückkehr des Dr. Fu Man Chu (also Teil 1) geschaut und uns köstlichst amüsiert. Zwar war die Schnittfassung eiligst von Cutter Ralf zusammengesetzt worden, aber das Projekt macht bereits einen ungeheuer guten Eindruck. Insofern haben wir uns langsam auch getraut die Veröffentlichungsform zu besprechen und ich denke, die drei wichtigsten Erkenntnisse, die man da weiter übermitteln sollte sind „ab 2009″, „regelmäßig“ und „im Netz“. Somit kann man sich vermutlich ab dem Spätsommer auf ein Wiedersehen mit unseren überaus eigenartigen Heulercharakteren machen, wenn in einem als Quartalsrythmus konzipierten Takt Die Rückkehr, Die zweite Teufelei und Die letzte Schweinerei des Dr. Fu Man Chu erscheinen werden.
Ein kleines Gimmick dazu findet man am Ende dieser Seite.

Texas Tom
Die Texas Tom-Reihe wird direkt im Anschluss zum Leben erwachen bzw. erscheinen, denn produziert wird Material vermutlich bereits ab Mitte 2009. Der kurzzeitig mal im Netz veröffentlichte Texas Tom und die Truhe des Todes erhält einen komplett neuen Schluss mit unseren gewohnt übertriebenen Spezialeffekten und schlichtweg mehr Licht als der in der bisherigen Fassung, sowie – das ist neu als Idee – eine direkte Verbindung zu Texas Tom 2: Tom Raider.
Unglaublich, aber wahr: TT2 wird fast nahtlos an die Truhe anknüpfen und bildet somit gemeinsam mit der SEE von Teil 1 eine ganz neue Seherfahrung. Da werden wir ganz neue Charaktere einführen, vor allem eine Schurkin, wie es sie bisher bei uns auch noch nicht gegeben hat.
Auf meinem Block steht außerdem noch, eingekreist, Texas Tom 3: Apollo Tom. Aber ich verbuche das jetzt vorerst mal unter „Eines Tages…“

Unser Western
Es wird nun zudem ein erstes Exposé für unseren NRW-Western Pflaster laichen seinen Weg erarbeitet, von dem aus wir dann mal schauen werden, wie wir das im Endeffekt angehen.
Ideen haben wir eine Menge, gewohnt seltsame Charaktere voran. Wir werden sehen, was am Ende auf dem Papier steht.

Sonstige Pläne und die RPC 2009
Ein Nebenprojekt ist aus VE erwachsen, das ich hier noch nicht beim Namen nennen will. Das geben wir passend zur RPC bekannt, auf der ich am Sonntag ja auch dieses Mal wieder einen Vortrag zum Thema „Amateurfilm“ halten werde.

fmc1remake

Nayland und Petri sind wieder unterwegs

Unser Stand (also vor allem der der DORP, aber ist ja eh alles ein Konglomerat) ist übrigens in Halle 2.2 und trägt die Standnummer C23. Falls also jemand in Köln ist und gerne mal mit uns persönlich reden, Xoro oder seinen Soundtrack kaufen, mehr zu Fu Man Chu und Texas Tom erfahren oder sich wegen unseres Bildungsprogramms bei uns melden möchte – wir sind da.

So viel erst mal von uns für heute. Und weil ihr so tapfer durchgehalten habt, hier zum Abschied noch ein erster Screenshot direkt aus dem Rohschnitt von FMC1.

Viele Grüße,
Thomas

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Zwischenbericht Februar

Verfasst von Thomas Michalski am Februar 4, 2009

Moin!

Ich weiß, derzeit schreibe ich im Verhältnis mehr Zwischenberichte als irgendetwas anderes hier, aber ich bin voller Hoffnung – dies ist die letzte Vorlesungswoche, dann kommende Woche zwei Klausuren und danach sollte ich auch wieder Land in Sicht sein. Um über alles andere kurz gesprochen zu haben:

Xoro
Die Single Disc Edition ist weiterhin bei uns zu haben. Falls wir dürfen, werden wir am Stand der DORP auf der RPC 2009 welche hinterlegen; das ist aber noch nicht ganz raus. Gleiches gilt für den Soundtrack des Films.
Außerdem gehen die Arbeiten an der Online-Fassung gut voran. Ja, richtig, die Arbeiten, nicht wie bisher die Planungen. Ralf ist dran und arbeitet an verschiedenen Lösungen, die wir im Idealfall alle parallel anbieten werden. Und, wenn alles glatt geht, wird das noch im Frühjahr endlich Realität werden.

Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu
Teil 1 ist mehr oder weniger abgedreht, Teil 2 ja eh schon lange. Zu Teil 3 werden wir demnächst noch mal eine Planungsrunde einlegen (siehe auch weiter unten). Die Spezialeffekte zu den Teilen 1 und 3 sind soweit fertig, Teil 2 ist als Rohmaterial bereits bei mir und wartet quasi auch darauf, das ich mal wieder vorlesungsfrei habe.
Sieht derzeit alles gut aus und ich denke, irgendwann in den nächsten Wochen bringen wir da sicher auch noch mal einen Appetithappen.

Einfach Filme machen
Mein Buch zum Filmemachen, Geschwisterlein dieses Blogs sozusagen, kommt unglaublich gut voran. Meine erste Textarbeit ist abgeschlossen und die knapp 200 Manuskriptseiten sind jetzt an diverse Fachleute (Mediengestalter, Fernsehmitarbeiter, Theaterleute, Chorsänger, Germanisten, was ich halt so aufbringen kann) raus und werden inhaltlich noch mal abgeklopft. Wobei selbst das schon fast abgeschlossen ist.
Angepeilt war Sommer und, unglaublich genug, es dürfte dann auch Sommer werden.

Verfluchte Eifel
Auf Eis, as usual. DVDs mit dem, was wir gedreht haben, sind als Dankeschön an erste Mitarbeiter rausgegangen (wer Mitarbeiter war und auch eine will – einfach mal mailen). Was wir auch definitiv nicht mehr weiter verwerten werden, das kommt dann demnächst auch irgendwie ins Netz. Insbesondere drei roh geschnittene Szenen und eine Drehpannen-Montage, schätze ich mal.
Ist so für „in den kommenden Wochen“ angepeilt. Vage, ich weiß.

Texas Tom SEE und Texas Tom 2
Sind geplant. Machen wir ganz sicher. Irgendwann.

Das Kreuz und weitere Heuler
Das Nachfolgeprojekt zu „Verfluchte Eifel“ trägt nach wie vor den Titel „Das Kreuz“ und soll, im Idealfall, das Projekt nach der FMC-Trilogie werden. Damit ist die aktuelle Idee „Vorproduktion ab 2009″, was ungenau ist, aber besser als nichts. Wir haben eine Idee. Mal sehen, ob die als Film taugt.
Sicherlich als Film taugt dagegen unsere Idee, einen Western-Heuler zu drehen. Der könnte sich noch 2009 in die Sommermonate werfen, soll mal wieder ein echtes „quick and dirty“-Projekt werden. Arbeitstitel sind bisher von mir „Pflaster laichen seinen Weg“ und von Ralf „Die Westernpfanne der schmutzigen Stiefel“; schauen wir mal, was am Ende im Vorspann steht.
Vermutlich beides. Oder was ganz anderes.

Planungssitzung 2009
Außerdem planen jene, die derzeit bei uns noch wirklich aktiv und mit der nötigen Zeit gesegnet sind, sich demnächst mal wieder zu treffen und allgemein die Zukunft zu planen. Wir haben ja noch immer viel vor, machen die Schritte auf dem Weg nur kleiner.
Wenn die Sitzung stattgefunden hat, dann gebe ich hier auch noch mal Bescheid.
Als letztes Extra sei noch erwähnt, dass man oben unter „Heuler Pictures“ nun auch Bilder bei den Beschreibungen der beiden „Texas Tom“-Teile finden. Die geben einen ganz guten Eindruck, denke ich.
Viele Grüße,
Thomas

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This is the way 2008 ends

Verfasst von Thomas Michalski am Dezember 20, 2008

Hallo zusammen!

Ich gebe zu, wir hatten schon packendere Jahre – 2008 ist doch echt mal einiges nicht so gelaufen, wie es sollte. Fangen wir mal mit dem Negativen an: Verfluchte Eifel. Insgesamt drei gescheiterte Versuche, einen der Jungs umzubesetzen, sind kläglich gescheitert. Dazu sicher einige Fälle von fehlerhaftem Management, zu wenig Zeit auf Seiten der Beteiligten, zu wenig Nachdruck und, summa summarum, ein Projekt im Tiefschlaf-Modus. Naja, eigentlich schon Todesschlaf.
Es gibt ein potentielles Nachfolgeprojekt mit Das Kreuz, aber auch das ist mal eher spekulativ.
Aber ich denke, was definitiv nicht mehr verwendet werden wird, zeige ich dann zumindest demnächst mal hier, damit man wenigstens sehen kann, wie viel Mühe wir uns gegeben haben.

Auch nicht wirklich beeindruckend, aber immerhin unter’m Strich positiv ist zu vermerken, dass wir es dann doch noch geschafft haben, die Xoro Single Disc zu produzieren, genauso wie den zugehörigen OST. Hat ewig gedauert, aber immerhin, der Barbar konnte doch noch Fuß fassen.
Die Online-Fassung kommt dann auch bald. Ehrlich. Wartet nur ab.

Auch haben wir es 2008 nicht geschafft, einen einzigen Heuler rauszubringen. Selbst JB4 war noch 2007…
Damit aber kann ich auch zu der vielleicht schönsten Perspektive kommen: Quasi aus dem Nichts hat sich uns die Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu präsentiert. Teil 1 ist so gut wie abgedreht und bereits komplett mit Spezialeffekten versehen; Teil 2 war ja schon mal draußen, kriegt jetzt aber noch mal einen neuen, zügigeren Schnitt und bessere Effekte. Und Teil 3 ist noch im Werden, die größte Effektsequenz da habe ich dieser Tage aber auch schon fertig bekommen.
Das heißt, dieses Epos, in das viel Liebe, aber auch einfach viel Wahnsinn floss und fließt, wird definitiv Stück für Stück im kommenden Jahr folgen können, denke ich. Und es wird sehr, sehr lustig, da bin ich von überzeugt.

Wir haben auch noch Ideen für viele andere Heuler. Mal sehen, wann wir dazu kommen.

Und sicher auch positiv ist, dass mein Buch zum Amateurfilm-Machen sehr gut voran kommt. Einfach Filme machen liegt derzeit vor meinem eigenen Zeitplan und sollte, wenn alles glatt geht, dann im kommenden Sommer auf dem Buchmarkt erscheinen. Auch das sicherlich einer der Gründe, warum 2008 einige Dinge stockten – als Anlauf für 2009.

Somit haben wir Die Trilogie…, Einfach Filme machen, eventuell dann Das Kreuz und die Option auf weitere Heuler. Wir haben aus den Fehler 2008 gelernt, planen wieder kleiner, arbeiten individueller und weniger mit dem Anspruch, auch Formal immer nach Lehrbuch zu gehen.
Insofern hoffe ich, 2009 viel schaubares Material hier bieten zu können, aber endlich auch wieder regelmäßige Updates.

Bleibt uns gewogen, ich bin sicher, kommendes Jahr warten viele Silberstreifen am Horizont auf euch. Und ein Weihnachtsgeschenk haben wir am 24. 12. auch für euch!

Viele Grüße,
Thomas

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Der Film, der Xulu gewesen wäre

Verfasst von Thomas Michalski am Oktober 31, 2008

Die Straßen eines Eifeldorfs bei Nacht. Ein Wagen rast heran, ein Mann Anfang bis Mitte zwanzig springt heraus. Er hechtet auf den Eingang eines Hauses zu, die Tür ist jedoch nur angelehnt. Er rennt hinein in das Dunkel, ruft den Namen einer Frau … und ein Schemen kommt über ihn.
Schnitt.
Filmtitel.

So ungefähr hätte Xulu begonnen, wenn wir das Projekt nicht (vorerst) eingefroren hätten. Die Haupthandlung setzte an anderem Ort ein. Ein Student verlässt seine Unistadt, da er in die Eifel fahren wird, um dort für seine Abschlussarbeit in Geschichte vor Ort einige Recherchen anzustellen. In einer schönen Montage fährt er im Zug ins Nirgendwo, von Credits umgeben, um dann letztlich an einem furchtbar kargen Bahnhof anzukommen.
Sein Freund, der aus der Eifel kommt und der ihm bei der Arbeit helfen wollte, ist nicht da. Das überrascht den Zuschauer weniger, ist der besagte Freund doch der junge Mann vom Anfang, den Protagonisten aber umso mehr. Er recherchiert also munter drauf los, denn nicht nur der Bekannte ist verschwunden, auch dessen Freundin (der Frauenname, wir erinnern uns) ist verschwunden.

Der Film erzählt von dem Punkt an auf zwei Ebenen, was passiert ist. Einerseits in der Gegenwart, wie der Protagonist recherchiert, andererseits in Rückblenden, auch optisch sehr anders, was in den letzten Wochen im Dorf vorgefallen ist. Da er schneller recherchiert als Zeit vergeht holen die Rückblenden dabei langsam auf und beide Erzählstränge münden gemeinsam in einem packenden Finale. Da geht es um böse Hinterwäldlerkulte, Schläger, den Dorfbehinderten und einigen starken Tobak, von dem wir uns bis zum Ende nicht entscheiden konnten, ob wir uns trauen, so etwas zu filmen.

Warum also ist aus Xulu nie etwas geworden?
Nun, einerseits haben wir den Mittelteil der Handlung nie wirklich ans Laufen bekommen. Zwar wussten wie, was zwischen Anfang und Finale passieren muss, es waren keine logischen Schwierigkeiten; die Tücke lag vielmehr in der Dramaturgie, die sich einfach nicht so ganz aufspannen lassen wollte.
Dazu kamen diverse Umsetzungsschwierigkeiten. Wetter war ein essentieller Bestandteil der Geschichte und als solches natürlich bei einem Film von unserem Kaliber ein echtes Problem. Die Intensität dessen, was in dem Dorf wirklich vor sich ging war auch so ein Faktor, der es zumindest schwierig machte, sich eine konkrete Umsetzung wirklich vorzustellen. Und zuletzt, das muss man sagen, ging uns die Arbeit an dem wirklich düsteren Film irgendwann dann auch ernsthaft auf das Gemüt.

Wir entschieden uns also letztlich zu einer radikalen Umarbeitung. Néo und ich zogen uns aus der inhaltlichen Planungstruppe zurück, um die einfach auf eine werkfähige Größe zu schrumpfen und Markus, Matthias und Ralf kreierten, was jetzt auch auf Eis liegt: Verfluchte Eifel.
Einige Elemente (Städter reisen in die Eifel, Abschlussarbeit Geschichte, ein Teil der Ästhetik) blieben erhalten, vieles andere wurde neu gemacht. Genauso, wie wohl hin zum potentiellen Das Kreuz viel Wandel erfolgen wird.

Ich finde das Schicksal von Xulu nach wie vor sehr, sehr schade. Das ist eine Idee, in die ich vom ersten Gedanken an viel Herzblut gesteckt hatte. Wer weiß, vielleicht mache ich mal eine Novelle daraus, das könnte gut gehen. Oder wir verkaufen die Filmrechte für teures Geld ;)

Soviel für heute. Kommendes Mal möchte ich dann mit einem sehr nachhaltigen Mythos aufräumen, nämlich dem, dass man für Videobearbeitung Hi-End-Rechensysteme braucht.
Ist gelogen. Ehrlich. Seht ihr dann.
Viele Grüße,
Thomas

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Zwischenstände Oktober 2008

Verfasst von Thomas Michalski am Oktober 24, 2008

Schönen guten Abend zusammen!

In eher kurzer Form, hier noch mal ein grober Überblick, wie es derzeit bei uns hinter den Kulissen mit unseren diversen Projekten ausschaut:

Xoro: the Eifelarean
Nahezu jede der limitierten Zwei-Disc-Editionen hat mittlerweile ihren Besitzer bzw. ihre Besitzerin erreicht. Jene, die noch immer warten, das hier aber möglicherweise lesen, können sich gerne noch mal melden; offenbar sind auch zumindest zwei Pakete auf dem Postweg verloren gegangen bisher. Wir arbeiten die Liste allerdings auch so weiter ab, keine Frage.
Die unlimitierte Single Disc Edition sollte dieser Tage endlich die vor Monaten versprochene Marktreife erreichen und damit dann, genau wie die Edu Edition, verfügbar sein. Ich plane alsbald einen Versand-Deal auf die Beine zu stellen, damit unsere langsamen Mühlen da auch gar nicht mehr zuständig sind, sondern man ganz bequem an die DVDs kommen kann. Das gilt gleichermaßen für den Soundtrack Xoro – A Barbarian Rhapsody, der ebenfalls mittlerweile ausgereift ist.
Erste Exemplare von den regulären Produkten dürfte es zur diesjährigen Dracon geben.

Ansonsten ist beim letzten, naja, „Meeting“ noch eine Idee diskutiert worden, was man mit dem Franchise noch machen könnte; mehr dazu verrate ich aber erst, wenn da was spruchreif ist.
Gleiches gilt für die Online-Version, die ebenfalls noch immer geplant ist.

Verfluchte Eifel
Das Projekt liegt derzeit nach wie vor auf Eis und wird wohl auch, so wie es im Drehbuch stand, niemals veröffentlicht werden. Die Idee ist derzeit, bis Ende des Jahres die Drehpannen sowie alle Szenen, die bei einer eventuellen Umarbeitung definitiv keinen Platz mehr finden werden, fertig zu stellen und zum einen für die Beteiligten auf DVD zu brennen, andererseits aber auch für den Rest der Menschheit bei Youtube zur Verfügung zu stellen.
Und dann gibt es durchaus ein Konzept, was man mit einem Großteil des funktionierenden Materials ggf. 2009 für einen anderen Film drehen könnte. Das wäre dann bereits der zweite komplette Umschrieb des Filmprojektes „Mystery-Thriller“, noch davor war ein Projekt namens Xulu. Der Arbeitstitel dieser Idee ist Das Kreuz; ob die aber jemals mehr als eine bloße Idee wird, wird nicht zuletzt kommendes Jahr von Beruf und Uni entschieden werden.

Die Trilogie des Dr. Fu Man Chu
Die drei Filme sind nach wie vor eifrig in Arbeit. Der erste Teil, Die Rückkehr des Dr. Fu Man Chu, ist abgedreht, die eine, wirklich gewaltige Spezialeffektsequenz von rund 45 Sekunden ist fertig und das alles muss nur noch geschnitten werden.
Der zweite Teil, Die zweite Teufelei des Dr. Fu Man Chu, ist ja sogar schon seit Jahren fertig. Ralf und ich haben ein Konzept für den Neuschnitt, der könnte, während ich das hier schreibe, sogar schon in Arbeit sein. Die große Effektsequenz dieses Films genügt unseren Ansprüchen nicht mehr, weshalb Markus, Ralf und ich neulich noch mal zum Drehort rausgefahren sind neue Aufnahmen gemacht sind, die aber noch auf ihre CGI-Erweiterungen warten.
Verbleibt Die letzte Schweinerei des Dr. Fu Man Chu. Der ist einerseits noch im Schreibprozess, hat aber andererseits bereits erstes Material in der Postproduktion. Grund ist der überaus bombastische Anfang, der in Sachen Zerstörungsorgie sogar JB4 wie eine Amateurproduktion aus der Eifel aussehen lassen wird. Oder so.

Andere Heuler
Es gibt dazu noch Konzepte, mehr aus der Texas Tom-Marke zu machen, aber das ist derzeit noch eher Plan B. Interessanter ist, dass der letzte Fu Man Chu-Teil endlich den Brückenschlag vollziehen wird, den es in unseren Köpfen schon lange gibt: Die ganzen Heuler werden verbunden.
Die Texas Tom-Reihe, JB4, die Fu Man Chu-Filme, Zombie Queen of the Dutch sowie diverse Schubladenideen spielen alle in einem Setting und ab FMC3 wird das auch nur zu deutlich sein.
Ansonsten hoffen wir auf Schnee, um einen Western drehen zu können, planen waghalsige neue Projekte … aber das ist alles 2009-Material.

Soviel mal erst einmal von unserer Front. Da kommt noch mehr, aber darauf gehe ich dann ein, wenn es akut ist.

Aber wo ich ihn oben schon erwähnte, erzähle ich euch glaube ich das nächste Mal einfach einmal in kurzen Worten, was Xulu denn gewesen wäre.
Bis dahin viele Grüße,
Thomas

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Viele Fronten, nicht alles gut, aber viel!

Verfasst von Thomas Michalski am Juli 8, 2008

Moin zusammen!

Nachdem wir das letzte Mal ein wenig Werbung in eigener Sache gemacht haben, heute noch mal die übliche Runde aus der fröhlichen Kategorie „Eifelarea Update“!

Xoro: The Single Disc Edition
Seit vergangener Woche ist sie de facto fertig: Die Einzeldisc-Ausgabe des Barbaren.
Darauf enthalten sind, auf einer einzelnen DVD-5, der Hauptfilm mit seinen gewohnten 35 Minuten, sowie das eigentliche Making Of in sechs Teilen, die zusammen eine gute Stunde Laufzeit aufbringen.
Im Gegensatz zur ebenso limitierten wie vergriffenen 2-Disc-Ausgabe fehlen die ganzen kürzeren Einzelfeaturetten, aber dafür passt es eben auf einen Silberling.

Xoro: Sonderedition Bildung & Uni
Darauf kommen wir kommendes Mal noch zu sprechen, aber in der Kurzfassung: Ihr seid eine Uni, arbeitet an einer, arbeitet in einer Bibliothek oder so was in der Art? Meldet euch bei uns und wir schauen, was möglich ist. Die Sonderedition ist jedenfalls ebenso wie die Single Disc quasi produktionsreif.
Aber mehr Details dazu dann kommendes Mal.

Xoro: Online Edition
Der Film soll immer noch kostenfrei ins Internet, hier ist die Sachlage aber unverändert. Das kommt noch, mit als Nächstes, jetzt wo die Single Disc, die Edu-Ausgabe und der Soundtrack (s.u.) fertig sind, werden die Ressourcen langsam dahin wandern.

Xoro: The Original Soundtrack
Auf vielfache Nachfrage gibt es jetzt auch den: Den Xoro-Soundtrack.
Sarah Steffens hat uns einen wunderbaren Score für den Film geschraubt, als alle Hoffnung vergebens schien – die Lieder aus dem Film nun gesammelt und um einige unveröffentlichte Entwürfe ergänzt ergeben 35 Minuten Soundtrack.
Über den Preis müssen wir, wie übrigens auch bei der Single Disc, mal noch einmal intern Klausur halten, aber teuer wird es vermutlich nicht. Das Design, soweit mein Anteil neben kleineren Abmisch-Arbeiten, ist bereits fertig.

Verfluchte Eifel
Die schweren Worte zum Schluss: Wir wissen derzeit nicht, wie die Lage ist.
Ralfs Änderungsidee ist nach wie vor gut und umsetzbar, wir aber leider auch derzeit viel zu ausgelastet. Gerade Regisseur Matthias schuftet teils bis zu 14 Stunden pro Tag in seiner Firma, so dass sich an der VE-Front derzeit eigentlich nichts tut.
Das gefällt uns allen nicht, aber da geht derzeit leider nichts anderes.

Das ist derzeit so die Übersicht. Bei „Xoro“ ist nach wie vor alles rosig, die „Verfluchte Eifel“ macht dagegen ihrem Namen alle Ehre.
Schauen wir mal, wohin uns das führen wird.

Viele Grüße für heute,
Thomas

PS: Falls getreue RSS-Leser diesen Artikel schon die Tage bekommen haben, obwohl er offiziell erst heute ins Netz gehen, so ging es ihnen wie mir.
Woran es lag weiß ich nicht, aber hat ja auch nicht weh getan…

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Mal wieder ein Lebenszeichen

Verfasst von Thomas Michalski am Mai 29, 2008

Morgen zusammen!

Der Himmel über Aachen ist grau und das Tageslicht mit etwas Optimismus dunkelgrün zu nennen, es ist also der perfekte Morgen für ein Lebenszeichen!

Es tut mir leid, dass die „Wie man Filme macht“-Beiträge hier noch immer brach liegen, aber das ändert sich bald wieder.
Heute wollte ich vielmehr ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und zumindest soviel verraten: Wie vermutet ist „Verfluchte Eifel“ in seiner bisherigen Form tatsächlich verstorben, „unser zweites Filmprojekt“ aber nicht.

Vor knapp zwei Wochen hat Ralf da eine Idee aus dem Hut gezaubert, die uns alle staunen ließ, löste sie doch quasi all unsere Probleme auf einen Schlag. Von der alten Storyline bleiben nur kleine Elemente über, aber die Art und Weise, wie man diese seinem Konzept gemäß aneinander setzen konnte ist richtiggehend beeindruckend und ich glaube fest, dass die, die dieses Blog nachher nicht gelesen haben, gar nicht ahnen werden, dass da vieles mal ganz anders war.
Da wir über die Feinheiten intern noch immer eifrig diskutieren will ich weder den Arbeitstitel, die Idee noch die personalen Details schon ausplaudern, aber es geht voran.

Und dass ihr das erfahrt, war mir wichtig.

Wir melden uns wieder. Bald auch wieder mit den gewohnten Tipps und Tricks.

Viele Grüße,
Thomas

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Kurz und schmerzhaft: Zur Lage von „Verfluchte Eifel“

Verfasst von Thomas Michalski am Mai 15, 2008

Schönen guten Mittag zusammen!
Ich habe gerade mehrfach versucht, das hier lang und ausführlich zu schreiben, aber es wollte nicht recht, darum mache ich es einfach mal kurz und schmerzhaft:
Es ist mittlerweile offensichtlich geworden, dass wir „Verfluchte Eifel“ wohl nicht so, wie der Film ursprünglich geplant war, realisieren können. Die Gründe dafür sind erschreckend profan, aber wenn zu viele Fälle von „beruflich eingebunden“ und „zeitlich nur begrenzt verfügbar“ aufeinander prallen, muss man daraus Konsequenzen ziehen.

Welche, das ist derzeit bei uns intern immer noch heiß in der Debatte.
Fakt ist, dass wir das Projekt nicht sterben lassen werden. Allerdings kann man mittlerweile wohl ausschließen, dass es immer noch auf dem Drehbuch basieren wird, das Markus vergangenes Jahr mit uns zusammen finalisiert hat. Vielmehr werden wir wohl aus dem, was wir haben – gedrehte Szenen und gefertigte Requisiten – einen neuen, unserer Zeit angemesseneren Stoff entwickeln müssen.

Das klingt schrecklich nach Flickschusterei, weiß ich. Es ist aber eigentlich nicht mal so unüblich in der Filmgeschichte; „Blade Runner“ etwa hatte rund drei Mal mehr Sets als im Film zu sehen sind; Produkte früherer Planungsphasen, die durch massive Neuschöpfungs-Prozesse irgendwann dann überholt waren.
Wir haben bereits ein paar gute Ideen intern kursieren, soviel kann ich sagen. Sowie wir da eine Entscheidung getroffen haben, werden wir es hier vermelden.

Insofern die Kurzfassung: „Eifelarea Film“ ist nicht tot, „der zweite Film von Eifelarea Film“ ist nicht tot, aber bei „Verfluchte Eifel“ haben wir zumindest die künstlichen lebenserhaltenden Maßnahmen ausgeschaltet.

Bleibt uns gewogen, wir geben nicht auf.

Viele Grüße,
Thomas

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