Wie weit seid ihr denn eigentlich mit … – Das Update-Posting

Hallo zusammen

Da in letzter Zeit die „Und, wie weit seid ihr eigentlich mit …?“-Fragen wieder drastisch zugenommen haben, dachte ich, ich gebe euch einfach mal wieder einen Rundumschlag.

Hilde und die Glocken der Amazonen
Hilde Endkampf Drehtag 4 Setfotos web-9583Das Bild ist, wie schon zuvor gesagt, fertig.
Auf der Ton-Ebene gliedert sich der aktuelle Stand in drei Baustellen:

  • Sarah Steffens hat den Soundtrack in einem hörbaren Zustand; wir suchen aber noch nach einem gemeinsamen Termin zur Übergabe.
  • Der Film ist nun fast vollständig in Einzelsätze zersägt und als einzelne Video-Files exportiert. Jeder dieser Clips hat einen visuellen Indikator, wann die sprechende Person einsetzt und somit einen Cue, um die Nachvertonung einzusprechen. Die Terminfindung mit den Sprechern hat begonnen und wir werden noch diesen Monat beginnen aufzuzeichnen.
  • Soundeffekte liegen vor und müssen „nur noch“ unterlegt werden. Das mache ich aber in einem Abwasch mit dem Einbetten der Nachvertonungs-Sprachclips.

Das ist alles nicht mehr viel; der Faktor, der uns das Leben nur noch schwer macht, ist wirklich die Terminfindung. Oh, und ich hoffe einfach mal, dass die Installation des Updates auf Adobe Premiere Pro CC 2015, die gerade im Hintergrund läuft, mir nicht die ganze Hütte zerschießt. Sollte aber eigentlich nicht.

Xoro 2: Die Maske des Xoro
Xoro 2 WebEs gibt ein fertiges Treatment. Sowie Hilde endgültigst in trockenen Tüchern ist, gebe ich mich daran, daraus ein Drehbuch zu entwickeln. Erste Ideen für Drehorte sind auch bereits gefunden.
Mein völlig optimistischer und naiver, vor allem aber völlig unverbindlicher Zeitplan sähe vor, dass wir so gegen Herbst/Winter mit dem Locationscouting beginnen. Das hätte gute Tradition, haben wir bei Xoro ja auch so gemacht.
Außerdem sind bis dahin noch Machbarkeitsstudien geplant, was mich zu unserem nächsten Punkt bringt …

Carport
Title Card webZumindest für mich Prioritäten bei den Tests im Rahmen von Carport wie folgt aus:

  • Aufnahme-Probe mit einer Canon EOS 6D als Hauptkamera
  • Test der Arbeit mit dem Farbprofil Technicolor Cinestyle
  • Für mich damit verbunden: Test der neuen Lumetri-Farbkorrektur des oben erwähnten Premiere Pro CC 2015 mit eben diesem Material
  • Test der Arbeit mit On-Set-Audio mit meinem neuen Zoom H4N SP.

Das sind zumindest meine Prioritäten. Einen ersten Ton-Test hatte ich mit dem H4N bereits bei einem Projekt, zu dem ich gerade noch nicht viel sagen kann, aber was ich sagen kann: Sehr zufrieden bisher!
Weniger Nachvertonung bei Xoro 2 hieße ja vor allem auch nicht nur weniger Arbeit für uns in der Post, sondern vor allem weniger Produktionszeit und somit ein schnelleres Ergebnis.
Woran hakt Carport? Richtig, an der Terminfindung.
Aber wir sind dran.

Einfach Filme machen – die Videos
Eine Themenliste gibt es.
Einen Termin … vielleicht.
Ich halte euch auf dem Laufenden!

Videos hier im Blog
Videos, die ich ohne festen Zeitplan für diese Seite noch geplant habe, neben den fett gedruckten Titeln weiter oben natürlich, sind:

  • Making of Carport (mit deutlich mehr Tiefe als etwa die Hilde-Blogvideos)
  • Mehr Hilde-Blogvideos (geplante Themen: Soundtrack, Dubbing, Audioeffekte, Filmpremiere)
  • Erste Xoro 2-Blogvideos (ich vermute, wir werden mit dem Location-Video beginnen)

Ich denke also, es bleibt unterhaltsam hier.
Auch die versprochenen neuen „lehrreichen Textbeiträge“ rücken langsam in greifbare Nähe. Das war zwar zu Studiumszeiten hier alles einfacher, aber wir sind und wir bleiben am Ball.

Viele Grüße,
Thomas

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Kostenlose Software und sehenswerte Kurzfilme

Hallo zusammen!
Während Hilde weiter in Bearbeitung und die mit Einfach Filme machen verschwägerten Videos und Begleitartikel noch in Planung sind, heute mal wieder ein Softwaretipp und ein ganzer Sack voll sehenswerter Kurzfilme.

Fangen wir mit der Software an. Hitfilm Express ist eine Videoschnitt- und -bearbeitungssoftware und in diesem Bereich jetzt vielleicht nicht in einer Liga mit den Geschossen von Adobe, Avid oder Apple, aber dennoch definitiv lohnend. Vor allem aber ist es eines: Kostenlos.
Hitfilm Express 3 ist vor kurzem erschienen und kostenlos auf der Hersteller-Webseite zu beziehen. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber es sieht vielversprechend aus und kommt definitiv noch an die Reihe. Manchmal sind es ja auch nur einzelne Funktionen, die einen, selbst wenn man wie ich Adobe Premiere nutzt, dann doch begeistern können. Eine gute Software-Sammlung ist wie ein Werkzeugkasten, denke ich; vielleicht hat man ein paar Lieblingswerkzeuge, aber manchmal kommt man einfach weiter, wenn die Auswahl der Mittel zur Problemlösung breiter ausfällt.
Hitfilm Express 3 läuft unter Windows ab Version 7 und auf Macs jenseits von OS X 10.8 (also Mountain Lion).

Übrigens, kleiner Exkurs: Ralf und ich chatteten gestern darüber, dass wir heute Handys haben mit mehr Rechenpower als die Mühle, auf der ein Großteil der Schnitt- und Effektarbeit von Xoro stattgefunden hat. Das war ein Intel Pentium III 1 Ghz.
Um das noch etwas in Perspektive zu rücken: Der Rechner war mit dem PAL-DV-Video derart überfordert, dass ich über gute Teile der Schnittarbeit kein Echtzeit-Bild hatte, sondern es jedes Mal über Minuten rendern musste. Also auch ohne Effekte und Grading – das blanke Material war schon zu viel.
Wir leben in wahrhaft wundersamen Zeiten, in denen die Technik so zugänglich und verfügbar ist wie nie zuvor.

Und das bringt uns, in gewisser Weise, zu den Kurzfilmen, mit denen ich gelockt habe. Film Riot ist in vielerlei Hinsicht ein wenig das, was diese Seite vielleicht geworden wäre, wenn sie einige Jahre später gestartet wäre; Filmemachen aus Spaß daran, kleine kreative Projekte, einfach, weil man kann – und vor allem all das und viel Lehrinhalt im Videoformat.
Aber als die Produktion von Xoro anlief, war Internet-Video noch etwas, was potenziell mit real media zu tun hatte – erinnert sich noch jemand an dieses Format aus der Hölle?

Nun, in jedem Fall hat die Gang von Film Riot dieses Jahr FRES ausgerufen – Film Riot’s Epic Summer; ein Kooperationsprojekt dreier Filmemacher, die je einen Kurzfilm und die Making Ofs dazu über einen Monat verteilt veröffentlicht haben.
Na ja, veröffentlichen wollten, denn Film #3 durchläuft derzeit auch noch eine klassische Form der Produktionshölle. Wurscht. Zwei Filme haben wir, und beide sind cool.

Von Ryan Connolly kommt U.F.Oh Yeah:

Von Seth Worley kommt Real Gone:

Und von Andrew Kramer kommt irgendwann später Intercept:

Der Produktionsmaßstab aller drei Filme liegt satt über dem, was wir hier etwa so tun; erwartet nicht, dass Carport so sexy aussehen wird wie einer der drei Filme oben. Aber: Das sind zugleich keine „fetten Produktionen“; ambitioniert, ja, aber im Grunde erreichbar.
Und zumindest bei mir weckt das keinerlei Neid oder Missgunst, sondern nur Ehrgeiz, endlich mal wieder was Gefilmtes auf die Welt loszulassen!

Aber einen Kurzfilm hab ich noch:
Wer oben schon bei Hitfilm auf der Seite war, hat es schon entdeckt: Ebenfalls zusammen mit Film Riot haben sie Portal Combat gedreht, einen kurzen Film, der u.a. die Möglichkeiten der Software demonstriert, der aber auch in sich wiederum verdammt sexy ausschaut:

So, das sollte ja zumindest schon mal wieder die eine oder andere Mittagspause überbrücken können.
Wir sind weiter fleißig und halten euch auf dem Laufenden!

Viele Grüße,
Thomas

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Der große Zwischenstandsbericht – Mai 2015

Hallo zusammen!

Ich dachte mir, nachdem ich am Wochenende auf der RPC schon mit einigen Leuten reden konnte und in sozialen Medien ein wenig herumgeteasert habe – nebenbei, Eifelarea ist bei Facebook, ich bin bei Twitter –, ist es heute an der Zeit, euch mal einen aktuellen Rundumschlag aller Projekte zu geben.
Bei allem, was nun folgt, vergesst bitte nicht, dass das alles Wochenend- und Feierabend-Projekte sind, dementsprechend sind alle Zeitangaben – um es mit einem sehr unterschätzten Film zu sagen – Absichtserklärungen, damit keine Missverständnisse entstehen.

Title Card webDie Großbaustelle Hilde macht weiter Fortschritte. Wie ihr vielleicht wisst, ist das Bild zu 99% abgeschlossen, es bleibt alleine die Tonbearbeitung über. Die Zusammenstellung geeigneter Audio-Effekte („Foley“, ein kommendes Video-Blog zu Hilde wird das noch erläutern, denke ich) ist nahezu fertig, der Film auch soweit für die Nachvertonung vorbereitet. Was nun fehlt sind die neu eingesprochenen Dialoge – das wird ein Sack Arbeit, da will ich keinem was vormachen – und der Soundtrack. Der ist auch bereits gut fortgeschritten und irgendwann in den kommenden Wochen fahre ich zu Sarah, um reinzuhören, mitzunehmen, anzuregen.
Die letzten Arbeitsschritte waren alles so Fälle für stille Kämmerlein, aber das, was jetzt kommt, sollte auch wieder besser vervlogbar sein.
Aber mit einem absehbaren Ende ist es Zeit, über die Zukunft nachzudenken. Und die Zukunft hat im großen Maßstab gesehen einen Namen:

Xoro 2 Web

Wir haben Ende letzten Jahres beschlossen, dass wir den Film wirklich machen wollen. Wir, das heißt zunächst die Hinter-den-Kulissen-Crew von Hilde (also mit mir als Regie/Autor, mit Ralf als DP und mit Tom als eifrigem Helfer an allen Fronten), sowie Néomi ein drittes Mal als Hilde und – das war die Frage, an der es immer hing – Michael, der erneut in die Rolle des titelgebenden Barbaren schlüpfen wird.
Ein erstes Treament für Xoro 2: Die Maske des Xoro ist letzte Woche an Christi Himmelfahrt an alle genannten Personen sowie an meinen Praktische-Effekte-Experten Gérard raus und wir werden berichten, wie es von dort aus weitergeht.
Eines aber direkt vorweg: Die Vorproduktion beginnt quasi derzeit, aber der eigentliche Projektbeginn wird 2016 sein – Hilde geht vor. Außerdem ist technisch noch einiges zu testen. Und das führt uns zu:

Title Card web

Ich will euch nicht viel dazu verraten, es ist eher eine jecke Idee und wird nur ein kurzer Film, aber das definitiv von Arthur Haileys tollem „Airport“ inspirierte Projekt ist wie gesagt vor allem auch ein technischer Testballon. Xoro 2 wird der erste „richtige“ Film von uns in HD, das heißt die Arbeit mit (ggf. mehreren) DSLRs wird zu testen sein. Ich persönlich bin recht heiß darauf, den Film wahlweise in Technicolor Cinestyle oder zumindest ProLost Flat zu drehen und den Rest an Farben in der Post zu regeln, aber das probieren wir ja beispielsweise besser mal aus. Und ich möchte gerne der Arbeit mit Set-Ton eine zweite Chance geben. Bei Verluchte Eifel waren wir weniger erfolgreich damit, aber Tonangel nebst Mischpult war auch jenseits unserer Skala. Moderne Handrekorder dagegen? Durchaus reizvoll.
Begleitend zu Carport kommt dann auch in meinem Youtube-Kanal The Making Of Carport, was anders als die Hilde-Videos weniger ein reines Projektupdate und mehr tatsächlich ein informatives Video mit konkreten Inhalten sein soll. Beide Projekte, Film und Making Of, zielen auf 2015.
Aber wo wir das Thema lehrreicher Videos gerade streifen:

EFM Logo

Wie ihr wisst, bearbeite ich dieses Jahr mein Buch Einfach Filme machen neu. Das wird ein umfangreicheres Projekt als Anfangs gedacht, aber dafür glaube ich auch, am Ende ein wirklich gutes Buch zu haben. Die Erstauflage gefällt mir noch immer, aber die Neuauflage kann die Messlatte noch ein arges Stück höher legen.
Wie ihr auch wisst, werde ich neue Abschnitte für das Buch wie schon damals, als die Erstauflage entstanden ist, in kürzerer Rohform auch hier im Blog veröffentlichen. Dann hat jeder was davon und falls ich irgendwo mal kapitalen Unfug schreibe, fällt es vielleicht sogar schon jemandem auf, bevor ich die Korrekturphase einläute.
Aber ich lege noch einen drauf. Ich werde diesen Sommer eine Reihe kurzer Videos produzieren, in denen Grundbegriffe des Films oder Grundlagen der Filmproduktion umrissen werden. Quasi als Video-Kompagnon zum Buch. Vieles ist als Video nicht sinnvoll, gerade der Ideenfindungs- und Schreibprozess, Umgang mit der Crew, all das ist in Textform meiner Meinung nach sinnvoller aufgehoben. Aber die wirklichen Filmelemente, Einstellungsgrößen etwa, Kamera-Bewegungsarten, all so etwas begleitend auch als Video zu demonstrieren scheint mir ein guter Gedanke.
Wie gesagt, kurze Videos, demonstrierende Bilder mit erklärendem Voice-Over vermute ich; und monatlich, denke ich. Es kommt ein wenig drauf an, wann wir mal einen Tag finden, da erste Teile abzufilmen, aber irgendwie Sommer/Spätsommer ist denkbar. Viel auf einmal zu drehen und so zu planen, dass ich es dann gut nebenher abarbeiten kann, sollte auch eine gewisse Stringenz in der Veröffentlichung ermöglichen.

Das ist so grob der Plan.
Klingt gut, oder?

Viele Grüße,
Thomas

PS: Es gibt noch allerlei Klein-Themen, die ich jetzt nicht angeschnitten habe (Xoro wird auch irgendwann demnächst mal auf Youtube erscheinen, Verfluchte Eifel kriegt eine überarbeitete Buchauflage, meine Video-Reihe Easy Props und die Frage, ob wir die Film-Experimente, die etwa parallel zu Xoro entstanden sind nicht auch mal zeigen können, so als Beispiel), aber das oben sind die Schwergewichte und auch das, wo schlicht der Fokus liegen wird.

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Ohne große Worte: Hildes Nachvertonung hat begonnen

Hallo zusammen!

Es bedarf wirklich keiner großen Worte – die Vorbereitung der Nachvertonung der textreichen Hauptrollen ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber ein erster Schritt wurde heute getan:

Erstes Hilde-DubbingIhr wisst ja: Was lange währt, wird endlich gut!

Viele Grüße,
Thomas

 

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Einmal Software, zweimal Fremdtipp

Hallo zusammen!

Während die Zeit näher rückt, in der hier auch mal wieder „Content“ geboten sein wird, heute ein kleiner Sack voll Tipps. Zunächst einmal in Sachen Software: Nuke ist eines der Programme, wenn es um Effektarbeit beim Film geht. Es ist ein professionelles Programm und die Lernkurve ist entsprechend steil, aber es ist zugleich auch ungeheuer wirkungsvoll – und das Beste? Es ist nun kostenlos!
Na ja, nicht ganz. Aber es gibt eine nonkommerzielle Lizenz. Der Gedanke ist, dass man es einerseits halt für nonkommerzielle, private Projekte nutzen kann, und andererseits, dass man es sich so beibringen kann, um die eigene Fertigkeitsliste um einen Industriestandard zu erweitern, an den man halt nur schwerlich kommt, wenn man nicht gerade im Bereich Medien studiert.
Nuke ist, anders als etwa das verwandte After Effects, ein nicht auf Ebenen, sondern auf „Knoten“, sog. nodes, basiertes Stück Software. Dazu werde ich hier denke ich im Laufe der kommenden Monate eh mal was zu schreiben haben, aber … nicht heute.
Für heute sei euch einfach dieser Link hier empfohlen, falls ihr Ambitionen habt, euch das Programm mal anzuschauen.

So, damit genug der „Arbeit“, hier noch zweimal Vergnügen.
Fangen wir mit dem bisher weniger beachteten an:
Celles et Ceux des Cimes et Cieux ist ein Uni-Abschluss-Projekt, tief erfüllt vom Geiste des Studio Ghiblis und anderer großer Künstler. Es geht 2:40 und ist ab-so-lut phantastisch.

Geschaffen wurde der Film von Gwenn Germain. Irre gut.
Aber wer mich kennt, der weiß, dass es spätestens bei den visuellen Referenzen an Nausicäa aus dem Tal der Winde um mich geschehen sein musste.

Der andere Hinweis wurde schon durch so viele Blogs und Netzwerke getragen, dass ich ihn eher pro forma sehe, aber vielleicht kennt den jemand ja noch nicht:
TIE Fighter ist ein Star-Wars-Fanfilm, jedoch ebenfalls ein animierter. Mehr noch: Ebenfalls ein Zeichentrickfilm; in diesem Falle inspiriert von den Animes der 80er Jahre. Wer diese kennt, wird den Stil sofort wiedererkennen. Perfekt getroffen und brillant umgesetzt – von einer einzelnen Person. Der Brite Paul Johnson hat vier Jahre lang seine Wochenenden in diese sieben Minuten Kurzfilm investiert.

Ich will ehrlich sein – meinen persönlichen Geschmack trifft dieser Film nicht ganz. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber obschon er eigentlich alles richtig macht, packt er mich nicht, weder emotional noch sozusagen mit dem Star-Wars-Nerv. Handwerklich aber ist er großartig und für viele scheint er hervorragend zu funktionieren, da teile ich den natürlich auch nur zu gerne!

Viele Grüße,
Thomas

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