Filme über‘s Filmemachen

Heute machen wir Werbung. Jawohl, Werbung. Für zwei Filme, einer Independent, einer NoBudget, und beiden ist eines gemein: Sie drehen sich um‘s Filmemachen.

Living in Oblivion
Kudos an Ralf, unseren Kameramann, mit dem ich diesen Streifen neulich sehen konnte.
„Living on Oblivion“ erschien 1995, zum hundertjährigen Jubiläum des Kinos, wie es heißt. Er ist von Tom DiCillo, der zwar auch Regie bei so „normalen“ Serien wie „Monk“ oder „Criminal Intend“ führte, aber war andererseits auch etwa in einem Teil von Jarmuschs „Coffee and Cigarettes“ als Kameramann am Werk.
Jedenfalls begleitet „Living in Oblivion“ Steve Buscemi in drei Akten bei der Entstehung eines LowBudget-Films. Zwar ist der Film im Vergleich zu unseren normalen Referenzen hier etwas künstlericher, aber wir haben beim schauen herzlich gelacht, da man sich auch so oft darin erkennen kann.
Gerade der erste, grob halbstündige Akt, der quasi in Echtzeit zeigt, wie sie versuchen, nur eine einzige Einstellung zu drehen, ist grandios und gehört gesehen.
Zu haben ist der Film etwa bei Amazon auf DVD für recht schmales Geld, allerdings auch auf einer eher mauen DVD mit ärgerlichen Zwangsuntertiteln in der O-Ton-Fassung.

The Formula: Enriched
The Formula: Enriched“ ist ein Star Wars-Fanfilm und von daher natürlich eine ganz andere Liga als noch „Living in Oblivion“. Aber der ziemlich nerdische Film zeigt auch recht spaßig einen selbstironischen Blick auf die zahlreichen Fanfilm-Macher in Amerika. Er ist mit seiner Stunde Laufzeit etwas zu lang und nicht jeder Gag zündet, aber er hat seine Momente (etwa eine absolut großartige und gar nicht so unrealistische Traumsequenz) und, das Beste, er ist umsonst!
Man kriegt den Film als .mov-Datei bei TheForce.net, dazu auch zwei Trailer. Wem das alles zu umständlich ist und wer lieber streamen will, der kriegt zumindest die Trailer auch bei YouTube: hier und hier.
Man sollte wohlwollen und einen Hauch von Fandom in der Tasche haben, dann kann man mit „The Formula“ aber sicherlich viel Spaß haben.
Meiner Meinung nach lohnt er sich allemal.

Soviel erstmalig in der Kategorie „Die Filme der anderen“, die ich zwar am ersten Tag des Blogs schon eingerichtet, aber bisher nie verwandt habe.
Kommendes Mal wildern wir aber wieder im eigenen Revier und plaudern mal wieder etwas aus dem eigenen Nähkästchen, bevor wir uns zurück zu den Tipps am Set begeben.

Grüße,
Thomas

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