Einführung in das Feld der Spezialeffekte: VFX vs. SFX

Achtung: Dieser Text ist eine Altlast und inhaltlich in einigen Punkten wüst falsch.
Wir werden ihn möglichst bald mal durch einen ordentlichen Text ersetzen, der nicht Kernbegriff einmal auf links dreht.
Es liegt in der Natur eines so uralten Webprojektes wie dieser Seite, dass sie mit uns gewachsen ist und jeder, der anfängt, macht Fehler. Dieser Text ist ein fieses Zeugnis davon.
Wir danken für den Hinweis, dass dieser Text falsch und – vor allem – noch immer online verfügbar ist. Eigentlich wähnte ich ihn gesperrt und zur Überarbeitung geplant.
Nun denn, es kommt vor.
Wir geloben Besserung …

Morgen zusammen!

Mit „Xoro“ geht es gut voran und über zwei Drittel der DVDs sind bereits produziert. Vorbesteller informieren wir von uns aus, sowie wir ein Set für sie haben; wer noch Interesse an einer der extrem limitierten und eigentlich nur für uns im Privaten erstellten Editionen hat, kann sich nach wie vor bei uns melden. Noch sind einige wenige Exemplare über.
Der Preis liegt bei 10 Euro, was unserer Kostendeckung dient und wobei eventueller Überschuss ungebremst in „Verfluchte Eifel“ geht. Undverändert ist die Ansage, dass wir den Film auch, wenn die Vorbesteller beliefert sind, kostenlos ins Internet stellen werden. Dann aber natürlich ohne das mannigfaltige Bonusmaterial.

Aber kommen wir zum Thema. Wir wollen uns heute und bei den kommenden Updates mit dem Thema Spezialeffekte befassen. Dabei geht es nur am Rande um all die Arbeit in der Postproduktion, die kommt naturgemäß später, sondern vor allem um das, was man in der Planung und am Set zu beachten hat.
Doch ich denke, wir beginnen mit etwas Theorie.

Generell gibt es eine wenig geachtete Unterscheidung, die uns in den kommenden Artikeln aber konsequenz begleiten wird, und das ist die Unterscheidung in visual effects (visuelle Effekte) und special effects (Spezialeffekte). Das wird oft synonym gebraucht und auch hier gilt mal wieder, dass (in der Praxis zumindest) keine ganz verlässliche Trennung beider Felder existiert.
Hier aber ein Definitionsversuch: Visuelle Effekte (VFX) beschreiben Effekte, die am Set umgesetzt werden können. Pyrotechnik, Hydraulikkonstruktionen, Animatronik, all sowas. Spezialeffekte (SFX) dagegen beschreiben Effekte, die erst in der Postproduktion wirklich Anwendung finden, also etwa alles, was mit Keying (Hintergrund-Ausblenden mittels Bluescreen) oder CGI (computer generated images) zu tun hat.
Es wird sich dann aber auch schnell zeigen, dass diese Trennung oft fließend ist.

Das beginnt schon bei der Ansicht, dass SFX etwas sind, was vor allem in der Post stattfindet. Die Interaktion der Darsteller mit Effekten, die am Set einfach abwesend sind, ist sehr knifflig, doch nur ein Teil des Problems, denn auch das korrekte Einbinden von Effekten in das gefilmte Bild hängt von weit mehr Faktoren ab, wie ich noch aufzeigen werde.

Was beiden Kategorien gemein ist, ist der, dass sie kosten. Jeder effect shot (das ist jeweils ein Effekt pro Kameraeinstellung) wird die Produktion kosten, Geld, Zeit oder beides. VFX sind zumeist zunächst einmal teuer, denn es müssen effektiv einfach Utensilien besorgt werden. Brennbares für den Pyroeffekt, Materialien für die Konstruktion der Miniaturstadt, was auch immer eben gebraucht wird. Und dazu kosten sie Zeit, was nur naheliegend ist.
SFX haben dagegen einen geringeren finanziellen Sog (wenn man mal davon ausgeht, dass entsprechende Hardware und Software vorhanden ist), fressen aber erfahrungsgemäß noch mehr Zeit.
Und egal ob VFX oder SFX, sie sind direkt am Set sehr zeitintensiv.

Doch wo liegen sonst Vor- und Nachteile der beiden Kategorien?
Das schauen wir uns in den kommenden beiden Posts einmal an.

Viele Grüße bis dahin,
Thomas

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2 Gedanken zu „Einführung in das Feld der Spezialeffekte: VFX vs. SFX

  1. Benjamin pieber

    Sehr geehrter Betreiber dieser Website,

    Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Ihre Definition von SFX und VFX grundlegend FALSCH ist. Für einen Betreiber eines solchen Blogs einfach nur peinlich.
    Ich würde Ihnen raten das mal zu recherchieren, mir hat es den Magen „umgedreht“ als ich diesen Text gelesen habe.
    umgedreht umgedreht umgedreht

    LG

    Antwort
    1. Thomas Michalski Autor

      Lieber Herr Pieper,

      danke für den Hinweis. Bitte beachten Sie, dass sie einen sieben Jahre alten Text kommentiert haben; Sie haben Recht, er ist grundlegend falsch und vor allem hätte er gar nicht mehr online sein dürfen. Ich lasse ihn jetzt noch ein paar Tage on, damit es nachher nicht heißt, wir würden es wegräumen wollen – aber ja, es ist peinlich und ich werde mich dieser Tage mal daran machen, ob andere „delistete“ Artikel sich ebenfalls nicht so verbergen, wie sie das eigentlich sollten.

      Noch einmal: Vielen Dank für den Hinweis.

      Viele Grüße,
      Thomas

      Antwort

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