Was für Software braucht der Mensch?

Morgen zusammen!
Wer einen Film bearbeitet, braucht eine ganz Reihe unterschiedlicher Programme. Damit meine ich nicht mal die ebenfalls für den Film nutzbaren Programme wie Word oder Photoshop, sondern ganz konkret der Produktion dienliche Produkte.
Insgesamt kann man diese Auswahl in vier Arten von Programmen unterteilen, die wir uns einfach mal heute und bei den beiden kommenden Updates beschauen wollen:

NLE
NLE ist fachschlau für „Non Linear Editing“ und meint genau das – Programme für den nonlinearen Filmschnitt. Nonlinear, das heißt hier, dass man nicht von der ersten bis zur letzten Einstellung Bild für Bild aneinander ansetzen muss, wie es einst mit Schere, Kleber und Filmstreifen der Fall war, sondern dass man eben am Rechner über digitale Systeme Ton und Bild, auch unabhängig voneinander, in der Regel entlang von Zeitachsen verschieben kann.
Die beiden Platzhirsche auf dem Gebiet kommen von Adobe (Premiere Pro) und Apple (Final Cut Pro), welchem man aber den Vorzug gibt, ist Geschmackssache. Beide Programme sind die den aktuellen Fassungen ausnehmend gut, bedienen sich auch sehr ähnlich. Beide haben sie ihre Krankheiten, aber man hat gewissermaßen die Wahl, welche Krankheiten man möchte.
Wer Windows nutzt, kann nur auch Premiere zurückgreifen, Final Cut läuft nur auf Macs. Wer dagegen einen Rechner mit weißem Apfel besitzt, der hat eventuell die Wahl, denn Premiere ist in Versionen für Mac und PC zu haben – die Mac-Version läuft allerdings nicht auf PPC-, sondern nur auf Intel-Geräten.

Bildbearbeitung
Es gibt mittlerweile eine Reine von Programmen, die sich auf Spezialeffekte und Bildretusche spezialisiert haben. Wie auch schon bei den NLEs gibt es auch hier Spitzenprogramme von Adobe und Apple. Adobes Lösung, After Effects, ist ein wunderbares Programm, für das ich nur Lob übrig habe. Es ist schnell, effektiv, eingängig, gut mit anderen Adobe-Programmen vernetzt und sehr, sehr machtvoll in seinen Möglichkeiten. Versionen für Windows und Mac gibt es gleichermaßen ohne Einschränkung.
Apples Lösungen laufen naturgemäß nur auf ihren Hausrechnern und sind zwei an der Zahl: Shake und Motion. Die Programme sind ebenfalls gut, konnten mich allerdings niemals so sehr begeistern wie After Effects. Für die Zukunft planen die kalifornischen Bastler an einem neuen Programm namens Phenomenon, zu dem man aber noch nichts sagen kann.
Von Autodesk kommt als dritter Bewerber zudem Combustion, dem man aber anmerkt, dass die Programme der Firma normalerweise für den hoch professionellen Bereich sind. Combustion kann ebenfalls eine Menge, ist aber meiner persönlichen Meinung nach in etwa so ergonomisch wie zwei linke Schuhe.
Kommendes Mal geht es dann weiter!
Viele Grüße,
Thomas

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