Der Mensch braucht kostenlose Software!

Morgen zusammen!

Es gibt mittlerweile wirklich kein Feld mehr, für das es nicht auch Open-Source-Lösungen gibt. Kostenlose, von Leuten im Netz privat entwickelte und veröffentlichte, oft aber gar nicht so schlechte Software. OpenOffice, mit dem ich diesen Eintrag gerade schreibe, ist beispielsweise so ein Programm, dass mittlerweile durchaus als Software ernstzunehmen ist.

So gibt es auch beim Videoschnitt entsprechende Programme, beispielsweise die Programme Kino und PiTiVi, allerdings muss man zumindest zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches einfach festhalten, dass man seinen eigenen Anspruch eindeutigen Grenzen unterwirft, wenn man an diesem Ende spart und zu den für Linux verfügbaren Programmen greift.
Sowohl Windows als auch OS X liefern dagegen auch eine entsprechende Software mit. Während allerdings der Windows Movie Maker eine Geißel ist, mit der man allenfalls unter gigantischem Aufwand mittelprächtige Ergebnisse erzielen kann, kann iDVD zumindest für erste Gehversuche herangezogen werden.

Mit CinePaint gibt es auch eine OpenSource-Lösung für die Bearbeitung und Retusche bewegter Bilder, die sogar neben Linux auch OS X und Windows unterstützt. Wie allerdings auch bei den Schnittprogrammen muss man auch hier damit leben, dass die kommerziellen Systeme weit überlegen sind und man hier zwar einen Behelf, aber keine Lösung findet.

Das ist im Audio-Bereich mit Audacity anders. Das Programm ist unter der GNU-Lizenz kostenfrei erhältlich und läuft auf wirklich jedem Betriebssystem. Und anders als die vorgenannten, kostenfreien Programme hat es wirklich was auf dem Kasten. Abmischen, mehrere Spuren, gute Rauschfilter, insgesamt eine gute Auswahl an Filtern und eine die Abspielgeschwindigkeit nicht beeinflussende Möglichkeit, die Tonhöhe zu variieren sind nur einige der nennenswerten Features. Audacity ist keine Notlösung aus Verlegenheit, sondern eine echte Empfehlung.
Und es ist damit allemal besser als die bei den großen Betriebssystemen mitgelieferten Lösungen vom Audiorecorder bis GarageBand; letzteres hat zwar seine Stärken, ist aber für die Arbeit mit Filmton auch nur sehr bedingt von Nutzen.

Soviel nur als ganz grober Überblick, denn wirklich viel Erfahrung haben wir bei Eifelarea-Film mit den meisten heute genannten Programmen auch nicht. Aber es wäre eine Verfehlung, sie nicht zumindest mal erwähnt (und dafür kurz angetestet) zu haben.
Viele Grüße,
Thomas

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