Fachjargon-Quickie: Farbtemperatur

Farbtemperatur, ein Wort, das hier dann und wann fiel ist ja schon ein seltsames Wort. Der Begriff, der zwei Dinge zu kombinieren scheint, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, entleiht seinen Namen einem physischen Vorgang.

Es ist jetzt gar nicht mein Ziel, das hier bis ins letzten Detail zu erklären, aber um einen Ansatz zu liefern: Ausgangspunkt der Überlegung ist ein so genannter schwarzer Körper. Das ist, in der Thermodynamik, ein Körper, der alle einfallen Strahlungen unabhängig von der Wellenlänge absorbiert, demnach also komplett schwarz erscheint. Das heißt, es ist nicht nur ein Objekt von schwarzer Farbe, etwa ein Mantel, sondern er ist absolut schwarz, da von ihm kein Licht ausgeht.

Solche Körper müssen aber gemäß dem Satz, dass ein Körper, der stark absorbiert, auch stark strahlen muss, ihrerseits eine Strahlung aussenden. Und diese kann eine Lichtfarbe erhalten, wenn man den Körper nur auf die notwendige Temperatur erhitzt.

Gemerkt? Da war sie, die Brücke…
Die notwendige Temperatur wird in Kelvin angegeben. Einige Angaben zur Orientierung wären eine Kerze mit eine Farbtemperatur von 1500 K, eine Morgen- oder Abendsonne mit 5000 K oder ein bedeckter Himmel mit 6500 bis 7500 K.

Das ist natürlich vor allem ein theoretischer Wert.

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