Die 25€-Kamerarutsche

Hallo zusammen!

Bevor ich hier in zwei Tagen den neuesten Stand zu Hilde durchgebe, heute noch mal etwas, was weniger in eigener Sache ist.
Es ist schon wieder lange her, dass wir hier kreative und konstruktive Hinweise in diesem Blog gegeben haben – aber ich habe ja schon gesagt, dass sich das mit dem Entstehen von Hilde und die Glocken der Amazonen noch bessern würde.

Wir, das sind in diesem Falle unser Mann fürs Make-Up Gérard und ich, haben uns mal mit der Frage auseinander gesetzt, wie billig man eigentlich einen Kamera-Slider bauen kann, ohne auf die Maschwitz-Methode – man nehme ein Skateboard und schnalle die Kamera darauf – zurückgreifen zu müssen.

Unser Fazit: Für ca. 25 Euro kriegt man eine vernünftigte und taugliche Konstruktion zu Stande, die wir selber auch aktiv in Hilde zur Anwendung bringen werden.

Gérard hat eine Bauanleitung nebst einem von ihm und mir gedrehten Mini-Beispiel-Video drüben bei Instructables.com veröffentlicht. Ich hoffe, euch nützt das ebenso, wie es uns nützen wird!

Der direkte Link zu seinem Beitrag lautet: http://www.instructables.com/id/How-to-build-a-glidetrack-camera-mount/

Wer sich jetzt noch fragt, was ein „Slider“ ist: Diese gerne auch mal „Kamerarutsche“ genannten Dinger sind sozusagen die kleinsten Dolly-Strecken der Welt. Auf 50-100 cm realisiert man damit kleine Fahrten, die, wenn clever eingesetzt, wirken können, als hätte man dort mehrere Meter Schienenstrecke verlegt.
Tolle Dinger, wenn man sie clever einsetzt.

Wie gesagt, in zwei Tagen folgen dann mal wieder neue News direkt aus unserer Produktion!

Bis dahin viele Grüße und frohes Bauen,
Thomas

Nachtrag 1: Gérards Beitrag über den Slider wurde auf Instructables.com ‚gefreatured‘ und ist sogar auf der Startseite aufgetaucht. Ich denke, das heißt Gratulation an ihn wie uns gemeinsam 😉

Nachtrag 2: Ich habe noch etwas weiter mit dem Slider experimentiert und unser Demo-Video auch mal ganz offiziell über unseren Youtube-Account online gestellt.

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5 Gedanken zu „Die 25€-Kamerarutsche

  1. Pingback: Eifelareas gute Ratschläge 3: Drei Füße für ein Halleluja | Eifelarea Film

    1. Thomas Michalski Autor

      Hmm, nein, da muss ich dir leider widersprechen. Du hast Recht, dass die Bewegungen in den Testvideos noch deutlich sanfter werden können, bzw. das mittlerweile auch sind – WD-40 und zweier zusätzlicher Griffe sei dank.
      Der Grund aber, weshalb du dennoch immer mit einem fixierten Schienensystem gewinnst, liegt in einem optischen Prinzip verborgen.

      Eine Drehung der Kamera entlang einer der Achsen führt deutlich stärker zu einer Verschiebung und Verzerrung von Bildelementen als es etwa Heben und Senken tut.
      Eine Neigung der Kamera um 2° während einer Bewegung entspricht einer Verlagerung der Bildelement, die dem gleichkommt, was passieren würde, wenn du die Kamera 15 (!) cm hoch und runter rütteln würdest. Daher ist *alles*, was hilft, eine Kamera nicht versehentlich zu drehen, neigen oder rollen immens wirkungsvoll.

      Natürlich geht es umso besser, desto schwerer und greifbarer eine Kamera ist. Da gilt auch zu bedenken, dass das obige Video mit einer Canon PowerShot gemacht wurde, also einer grob faustgroßen Digicam (daher auch die zuvor erwähnten, neuen, externen Griffe, die unabhängig von der Kamera einen guten „Griff“ gewährleisten).

      Aber es gibt natürlich immer Alternativen, wobei ich „freihändig“ mit allem unterhalb einer EB-Kamera gut überlegen würde.
      Wir haben da hier 2007 und hier letztes Jahr auch schon mal drüber geschrieben.

      Viele Grüße und danke für das Feedback,
      Thomas

      Antwort
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