Lese- und Webtipps für warme Sommerabende

Hallo zusammen!

Ich hatte ja noch ein paar Lese- und Webtipps versprochen und will die dann auch hiermit nachreichen.

Fangen wir mal mit dem inhaltlich wertvollsten Ratschlag ab: Wer die Linkliste hier im Blog schon mal näher beschaut hat, der hat dort seit ein, zwei Wochen vielleicht einen Verweis auf Vierundzwanzig.de entdeckt. Aber was ist das?
„Vierundzwanzig“ spielt in seinem Titel auf die 24 Bilder an, die ein Kinofilm pro Sekunde an die Wand projiziert. Die Seite ist etwas, was ich mal als professionelles Blog bezeichnen würde und ist „das Wissensportal der deutschen Filmakademie“.
Nun gut, meine Meinung zu Filmakademien kann man ja an verschiedenen Orten nachlesen und -hören, aber diese Seite ist wirklich toll. Filmemacher in verschiedenen Tätigkeitsfelder (Produktion, Regie – Spielfilm oder etwa Casting, um nur einige zu nennen) kommen in Text und oft auch Video zu Wort und beschreiben, wie sie bei teils sehr bekannten Filmen im Endeffekt vorgegangen sind.
Das ist der mit Abstand größte Schritt, den ich von der deutschen Filmelite je gesehen habe, was die potentielle Unterstützung von jungen Filmemachern betrifft und gehört demnach honoriert!

An der Video-Front habe ich ein ganz spannendes Projekt im Netz gefunden: Street Fighter Legacy.
Nicht gleich erschrecken, es geht weder um Animes, noch den Film van Damme oder dieses Schreckgespenst von Film aus dem vergangenen Jahr. Vielmehr um ein beeindruckendes Fanprojekt.
Obacht: Wenn hier der Film sagt, er wäre „no budget“ entstanden – glaubt ihm nicht!
Ich meine, ja, klar, ist er. Mit der Einschränkung, dass alle beteiligten irgendwie aus dem Profi-Film-Umfeld sind und daher natürlich auch ganz andere Ressourcen haben als unsereins.
Regisseur des kleinen, drei Minuten langen Streifens, der einerseits beide bisherigen Realfilme echt nass macht, aber andererseits natürlich auch keine Story erzählen muss, ist Joey Ansah. Wem der Name nichts sagt: Der Mann hat u.a. für die „Bourne“-Filme mit Matt Damon die Choreographien gemacht.
Aber neben einem echt schön gemachten Film bietet sein Youtube-Kanal vor allem auch vier Featuretten hinter die Kulissen. Und so etwas lohnt sich immer.

Und zum Abschluss noch ein ebenfalls schon recht pompös die Runde durch das Netz gemacht habender Werbespot der Firma Adidas. Ich fand es sehr lustig, neulich in einem Kommentar gelesen zu haben, der funktioniere nicht, weil die Szene zu bekannt sei.
Ich widerspreche und sage: Gerade darum funktioniert der so gut; und auch wenn er technisch von unerreichbarer Brillanz ist, kann man auch hier ein gutes Lehrstück drin finden, wie nah und wie fern man von seinem Quellmaterial sein kann, um mit Popkultur spielen zu können.
Aber hey, der hier dient trotz allem auch einfach der Unterhaltung 😉

Viele Grüße,
Thomas

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