Noch ein paar Gedanken zum vergangenen Drehtag

Hallo zusammen!

Eigentlich hätten wir ja heute einen weiteren Drehtag vor uns gehabt – und einen coolen, noch dazu – aber wir haben dem Wetterbericht mal geglaubt, dass Wetter was dagegen hatte. Mit Recht. Und ich denke man kann 97% Niederschlagswahrscheinlichkeit bei 5 bis 15 Litern Menge pro Quadratmeter wohl auch mit Fug und Recht als Statement verstehen, dass das Schicksal nicht glaubte, dass wir heute hätten drehen sollen.
Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben.

Allerdings gibt mir das zugleich die Chance, noch ein versprochenes Posting nachzuholen und noch ein paar Worte der Nachbetrachtung zu unserem letzten, unserem bislang filmübergreifend größten Drehtag nachzuholen.
Zusammenfassen kann man es vermutlich schlichtweg in einem Wort: Danke!

19 Leute waren wir am Set. Das umfasst imposante sieben Endkampf-Amazonen, vier von Morolds Mannen (MoMa, in unserem Slang) den diese anführenden „Ultra-MoMa“, mit Néo, Lina und Anke drei Hauptdarstellerinnen, unseren Make-Up-Fachmann Gérard, Markus als allgemeinen Set-Helfer, Tom in Sachen Catering und Set-Fotografie sowie Ralf und mich halt als Kameramann und Regisseur. Das ist eine Menge Volk.
Es ist alleine der Hingabe und Konzentration aller Beteiligter zu verdanken, dass dieser Drehtag dann dennoch so rund verlaufen ist. Alle waren bei der Sache, alle haben sich reingehängt und gerade bei den Kampf-Choreographien auch wissentlich manche Prügel kassiert, damit diese Szene nachher so beeindruckend erstrahlen kann, wie wir uns das erhofft haben.
Ich hatte hohe Erwartungen an den Drehtag – und die wurden alle übertroffen.

Mein steter Dank gebührt ja ohnehin all denen, dir durchgehend so viel Energie darein investieren, diesen Film – aus einer fixen Idee geboren – lebendig zu machen. Aber ich bin selber immer wieder erstaunt, wie weit Leute dafür gehen. Die Kostüme der Amazonen etwa, die wir ja schon auf einigen Fotos gezeigt haben, sind großteilig von den Darstellerinnen, die sie jeweils tragen, nach Stil-Inspirationen meinerseits selbst gestaltet worden. Und wo gibt es denn schon Filme, bei denen sich die Darsteller auch noch selber einkleiden?
Die Blankwaffen, Requisiten – was auch immer ich nicht selber beibringen kann, es gibt immer jemand anderes, der es beisteuert. Es ist eine unglaubliche Kraft, die entsteht, wenn viele Leute sich gemeinsam einem bestimmten, kreativen Ziel zuwenden. Diese Kraft ist es, die NoBudget-Filme abheben lässt, die aus einer Eifer-geprägten Idee letztlich das werden lässt, dem wir uns hier alle verschworen haben: Einen Film.

Ich habe diesem Beitrag noch mal einige Fotos beigelegt. Sie seien mein Beleg.
Meine Botschaft aber ist heute kurz zusammenzufassen: Danke sehr!

Viele Grüße,
Thomas

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