Einmal Software, zweimal Fremdtipp

Hallo zusammen!

Während die Zeit näher rückt, in der hier auch mal wieder „Content“ geboten sein wird, heute ein kleiner Sack voll Tipps. Zunächst einmal in Sachen Software: Nuke ist eines der Programme, wenn es um Effektarbeit beim Film geht. Es ist ein professionelles Programm und die Lernkurve ist entsprechend steil, aber es ist zugleich auch ungeheuer wirkungsvoll – und das Beste? Es ist nun kostenlos!
Na ja, nicht ganz. Aber es gibt eine nonkommerzielle Lizenz. Der Gedanke ist, dass man es einerseits halt für nonkommerzielle, private Projekte nutzen kann, und andererseits, dass man es sich so beibringen kann, um die eigene Fertigkeitsliste um einen Industriestandard zu erweitern, an den man halt nur schwerlich kommt, wenn man nicht gerade im Bereich Medien studiert.
Nuke ist, anders als etwa das verwandte After Effects, ein nicht auf Ebenen, sondern auf „Knoten“, sog. nodes, basiertes Stück Software. Dazu werde ich hier denke ich im Laufe der kommenden Monate eh mal was zu schreiben haben, aber … nicht heute.
Für heute sei euch einfach dieser Link hier empfohlen, falls ihr Ambitionen habt, euch das Programm mal anzuschauen.

So, damit genug der „Arbeit“, hier noch zweimal Vergnügen.
Fangen wir mit dem bisher weniger beachteten an:
Celles et Ceux des Cimes et Cieux ist ein Uni-Abschluss-Projekt, tief erfüllt vom Geiste des Studio Ghiblis und anderer großer Künstler. Es geht 2:40 und ist ab-so-lut phantastisch.

Geschaffen wurde der Film von Gwenn Germain. Irre gut.
Aber wer mich kennt, der weiß, dass es spätestens bei den visuellen Referenzen an Nausicäa aus dem Tal der Winde um mich geschehen sein musste.

Der andere Hinweis wurde schon durch so viele Blogs und Netzwerke getragen, dass ich ihn eher pro forma sehe, aber vielleicht kennt den jemand ja noch nicht:
TIE Fighter ist ein Star-Wars-Fanfilm, jedoch ebenfalls ein animierter. Mehr noch: Ebenfalls ein Zeichentrickfilm; in diesem Falle inspiriert von den Animes der 80er Jahre. Wer diese kennt, wird den Stil sofort wiedererkennen. Perfekt getroffen und brillant umgesetzt – von einer einzelnen Person. Der Brite Paul Johnson hat vier Jahre lang seine Wochenenden in diese sieben Minuten Kurzfilm investiert.

Ich will ehrlich sein – meinen persönlichen Geschmack trifft dieser Film nicht ganz. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber obschon er eigentlich alles richtig macht, packt er mich nicht, weder emotional noch sozusagen mit dem Star-Wars-Nerv. Handwerklich aber ist er großartig und für viele scheint er hervorragend zu funktionieren, da teile ich den natürlich auch nur zu gerne!

Viele Grüße,
Thomas

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