Es gibt keine ultimative Wahrheit

Hallo zusammen!

Heute nur was Kurzes – derzeit geht viel Energie in die Postproduktion von Hilde

Es ist denke ich immer ein Fehler, den Text eines Drehbuchs zu sklavisch zu verfolgen. Sicherlich ist es grundsätzlich wichtig, aber es ist niemals in Stein gemeißelt. Das gilt beispielsweise am Set, wenn der Regisseur, ein Darsteller oder auch der Drehbuchautor selbst zu dem Ergebnis kommt, dass eine bestimmte Zeile Text gesprochen in diesem Moment einfach nicht funktioniert – aber manchmal gilt das auch bereits im Schreibprozess.

Eher selten findet man dann, was beispielsweise im Drehbuch zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ zu finden ist: (ALT) – einen Hinweis, dass hier zwei Alternativen gegeben werden. So spricht Hazel mit ihrem Arzt und ihrer Mutter zu Beginn des Films über ihre Krebsmedikation und dort heißt es dann im Drehbuch:

HAZEL
Keep ‘em coming. I can take it. I’m like the Keith Richards of cancer kids.
(ALT)
I’m like the Charlie Sheen of cancer kids.

– Scott Neustadter & Michael H. Weber:
The Fault In Our Stars Pink Draft 8/21/13.
Aufgerufen über die App Weekend Read.

Sich Optionen offen zu halten ist niemals ein Fehler. Sklavisch auf eine unveränderliche Wahrheit ohne Kompromiss zu pochen, dagegen schon.

Viele Grüße,
Thomas

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