Über Twister, VFX und Wegweiser

Hallo zusammen!

Ich will euch nicht lange aufhalten, ist auch schon spät, als ich das hier ins Blog tippe, damit es morgen / heute / gerade im Moment erscheinen kann, aber … denkt ihr eigentlich oft an Twister?
Nicht das Spiel, den Film. Ihr wisst schon, Bill Paxton und Helen Hunt, die gemeinsam unter Regie von Jan de Bont auf Tornadojagd gehen und dabei nicht nur Naturgewalten, sondern auch einem niederträchtigen Cary Elwes entgegentreten müssen?

Wenn es euch geht, wie den meisten Menschen, dann vermutlich nicht.
Wenn es euch aber geht wie mir, dann schon.

Ich gebe zu, ich mag Twister sehr; ich mochte ihn bei seinem Erscheinen vor nunmehr 20 (!) Jahren, aber ich mag ihn auch heute noch. Das hat drei Gründe. Zunächst die sympathischen Darsteller. (Hab ich schon Philip Seymour Hoffman erwähnt? Philip Seymour Hoffman!) Um gar nicht zu erwähnen, was für eine coole Frauenrolle JoAnne Thornton ist.
Dann, damit verbunden, die Kameradschaft und Freundschaft zwischen den (guten) Tornado-Jägern, die auf so vielen Ebenen so nah an dem Feeling ist, das mir mein eigener Freundeskreis so gibt.
(Case in point: Am großen Drehtag zum Hilde-Endkampf fuhren wir mit ca. sechs PKWs recht halsbrecherisch einen Waldweg entlang, um zum Drehort zu kommen, jeder Wagen voll, alle gut gelaunt – und ich fühlte mich wirklich wie in den Tornado-Jagd-Auto-Szenen von Twister, wenn sie mal wieder wild einem Wirbelsturm entgegenfahren.)

Aber Grund 3 ist der, dass ich hier schreibe. Denn Twister war einer der Filme, die in mir den Antrieb weckten, Filme machen zu wollen. Präziser noch: Die meine Freude an Spezialeffekten weckten. Mehr noch als Spielbergs Dinos im Jahr davor.
Twister war für mich immer ein besonderer Film, alleine weil es ihm gelingt, diesen CGI-Wirbelwinden etwas ganz und gar Majestätisches zu verleihen. Und weil der Film diese Effekte gewissermaßen auch nutzt, wenn sie gar nicht mehr im Bild sind – etwa wenn sich unsere Helden im elterlichen Haushalt der Protagonistin sammeln, um neue Kräfte zu finden, dann wirkt das nach, weil der Sturm zuvor so verdammt beeindruckend war.

Einer derer, die damals bei den Stürmen mitgewirkt haben, war Stu Maschwitz. Der hat nicht nur einen tollen Blog, sondern war auch damals bei ILM, 23 Jahre jung, als es daran ging, Pionierarbeit digitaler Tricktechnik zu leisten.
Gestern nun schrieb er auf Twitter eine lange Folge von Nachrichten, in denen er davon berichtete, wie das damals so war, mit Twister, mit den Effekten, mit eben jener Pionierarbeit.
Und das ist absolut Lesenswert – und darum schreibe ich all das, denn hier kommt ihr zu Maschwitz Tweets, gesammelt in seinem Blog. Es ist dabei auch gar nicht alles nur reine Nostalgie – seine eingestreuten Anmerkungen darüber, dass die VFX in dem Film besonders wirken, weil sie die Rohaufnahmen noch wie traditionelle Effektaufnahmen in VistaVision angefertigt haben, ist sogar noch lehrreich.
Und bevor Freitag hier wieder aktueller, eigener Content folgt, wollte ich euch das alles heute hier nicht vorenthalten.

… und jetzt ärgere ich mich noch eine Runde, das Twister nicht auf Netflix und meine DVD am anderen Wohnort liegt und entlasse euch in einen hoffentlich erfolgreichen Tag!

Dem ist dann auch nichts mehr hinzuzufügen.

Viele Grüße,
Thomas

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s