Archiv der Kategorie: Xoro

Ein Panel für Xoro, ein Endspurt für Hilde

Hallo zusammen!

Die letzten zwei Wochen waren in Sachen Eifelarea sehr arbeitsreich, allerdings vor allem an allen Fronten außer Einfach Filme machen, sodass es auch diese Woche keinen Sachartikel gibt. Aber vielleicht verzeiht ihr uns ja, wenn ich die beiden Gründe nenne.

Zum einen waren Michael und ich letztes Wochenende samstags auf der Heinzcon Returns feat. ComicCon Elbtal Süd (West) und haben dort, interviewt von Mháire Stritter, das erste offizielle Panel zu Xoro: the Eifelarean bewältigt. In Englisch, damit Stargast Mark Rein·Hagen, der Erfinder von Vampire: the Masquerade, auch etwas davon hatte.
Das Panel hat eine Menge Spaß gemacht, und auch dort haben wir noch mal all unsere Pläne zu Xoro 2: Die Maske des Xoro bestätigt. Dazu (und zur Con an sich) schrieb ich aber schon in meinem privaten Blog einige Zeilen, sodass wir das hier glaube ich nicht noch mal alles durchgehen müssen. Dafür gibt es hier dann auch ein Bild zum Panel:

xoro-panel

Wunderbar. Wenn es nächstes Jahr dort wieder eine vergleichbare Veranstaltung geben wird, werde ich auf jeden Fall auch gerne dort wieder auflaufen.

Bis dahin ist ja dann auch Hilde raus – und das bringt uns zu Teil 2 der Aktivitäten. Morgen kommt Ralf nach Aachen und wir gehen die (quasi) finale Schnittfassung von Hilde und die Glocken der Amazonen ein letztes Mal durch, um sicher zu sein, dass auch wirklich alles so ist, wie wir es haben wollen.
Damit wir das aber tun können mit unserem ziemlich komplex gewordenen Projekt, hat mein Rechner hier die letzten Abende jeweils mit dem Export eines Drittels des Films verbracht. Was ich auch mit einer gewissen Freude auf Twitter nach und nach dokumentiert habe:

Das nächste Blog-Video wird damit auch nicht mehr fern sein, aber besser noch: Auch der Film ist damit nicht mehr fern.
Nächster Halt: Endschnitt.
Übernächster Halt: Einen geeigneten Ort für die Premiere klarmachen.

Ich freu mich drauf, euch den Film bald zeigen zu können!

Viele Grüße,
Thomas

Trefft uns auf der SPIEL 2016

Hallo zusammen!

Wir sind dieses Jahr in verschiedenen Kapazitäten auf der SPIEL in Essen, und auch wenn keine davon letztlich im „Dienste Eifelarea“ ist, so kann man uns natürlich dennoch „Hallo“ sagen.
Michael Mingers, alias Xoro, und mich findet ihr am Ulisses-Stand. Der befindet sich in Halle 2, Stand C-114. Michael zu erwischen könnte was knifflig sein, der Mann hat viele wichtige Gespräche vor sich, aber mich könnt ihr vermutlich die gesamte Messe über in und um den Ulisses-Verkaufsbereich aufspüren, wenngleich ich natürlich auch in erster Linie dort bin um zu arbeiten.

Ebenfalls alle Tage zugegeben sollten Tom (Zork) und Markus (Morold) sein, sowie Janine, die in Xoro Räuber und Manne Morolds war, allerdings ohne festen Heimathafen. Die drei sind wieder für DORP-TV dort, aber wehren sich sicherlich auch nicht, wenn man sie auf Ruhm und Ehren unserer Filme anspricht.

Xoro-Regisseur Matthias und Hilde-Hilde Néomi sind ggf. auch an einem der Tage privat vor Ort, allerdings müsst ihr die selber abpassen.

So oder so: Schaut vorbei, sagt hallo – wir freuen uns auf euch!

Viele Grüße,
Thomas

Hilde-Blogvideo Nr. 19: Wo wir stehen

Hallo zusammen!

Wann kommt denn endlich Hilde?
Wie steht es mit Xoro 2?
Wie geht das alles weiter?

Anstatt das x-te Blogpost dazu zu schreiben, dachte ich, ich stelle mich einfach mal nochmal vor die Kamera – ein Blog-Video war ohnehin schon lange überfällig 🙂

Viele Grüße,
Thomas

Trefft uns auf der Feencon 2016!

Hallo zusammen!

Diese Woche kein „Lehrbeitrag“, dafür ein Hinweis in eigener Sache: Morgen und übermorgen steigt in Bonn die Feencon 2016 und wie eigentlich jedes Jahr hat die DORP dort wieder einen Stand.
Und da die DORP ja mehr oder weniger eine Personalunion mit uns bildet, nun ja, sind wir halt dort!

Wir, das umfasst einen ganzen Haufen Leute – meinereiner wird dort sein, ebenso wie unser Xoro Michael, unsere Hilde Néo, Zork-Schauspieler Tom, Morold-Mime Markus, Xoro– und Carport-Darstellerin Janine, aber auch etwa Xoro-Regisseur Matthias.
Der Haken: Wir sind alle etwas konfus mal da, mal nicht. Irgendwer wird durchgehend am DORP-Stand sein, aber wen ihr genau da trefft, ist ein bisschen wie eine Wundertüte zu sehen. Oder ein Überraschungsei. Irgendwer von uns ist drin …

Es wird diesen Monat noch neues Hilde-Material zu sehen geben, aber noch nicht zur Feencon. Doch wenn ihr dort mit uns plaudern wollt, darüber, wie es mit Xoro war, mit Hilde ist und mit Xoro 2 sein wird, dann schaut vorbei. Wir freuen uns!

Wir werden wohl wie immer im großen Saal zu finden sein; wenn sich nichts geändert hat, dann findet ihr uns an der Fensterseite, irgendwie mittig. Da waren wir zumindest in den Vorjahren immer.

Also, sehen wir uns in Bonn?
Cool wäre es!

Viele Grüße,
Thomas

Hilde: Blogvideo 18 – Gute Dinge sagt man mehrfach

Hallo zusammen!

Von mir über die letzten zwei Abende geschnitten und von Ralf wie immer schneller als man schauen kann zu Youtube geladen – es gibt ein neues Hilde-Blogvideo. Und insofern ohne Umschweife:

Viel Spaß damit!

Viele Grüße,
Thomas

Hüte dich vor lange gehegten Traumprojekten

Hallo zusammen!

Es ist ein Teufelskreis: Man hat dieses Filmprojekt, das man unbedingt realisieren will. Den üblichen Ratschlägen folgend, dass man gerade anfangs vor allem drehen soll, was man auch drehen kann, kommt man aber zu dem Ergebnis, dass das Projekt derzeit nicht realisierbar ist – und schiebt es deshalb hinaus. Vielleicht fehlt die richtige Location, oft ist es aber auch ein Stück Technik, allen voran eine geeignete Kamera. Klar, jedes Handy filmt heutzutage in FullHD, aber man will es ja wenn auch richtig machen (wir kommen darauf hier auch in der Zukunft noch mal zu sprechen). Nur in dieser Phase, in der man auf den richtigen Wink des Himmels wartet, in dieser Phase neigen solche Projekte dazu, im Kopf nur noch weiter anzuwachsen; Vorstellungen, die bisher nur ambitioniert waren, werden mit der Zeit idealisiert, erreichen im Kopfkino eine Perfektion, die sie gefilmt gar nicht haben können. Aber dies ist der neue Maßstab, und natürlich braucht es dafür noch mehr von der Sache, an der es eh schon scheiterte. Und während man wartet, steigen die Ansprüche nur weiter …
Der wichtigste Schritt dazu, ein Filmemacher zu werden, steckt in der zweiten Worthälfte: Man muss auch machen. Vielleicht hat man ja wirklich ein Wunschprojekt, das man perfekt machen möchte; gut, zugestanden. Aber macht in der Zeit dennoch irgendetwas; dreht andere, kleinere Projekt, übt euch, macht Filme. Wer nur auf die richtige Gelegenheit wartet, der wartet auch in zehn Jahren noch darauf. Traurig, aber wahr.

Ein Beispiel aus unserer Praxis:
Es begab sich in der Zeit, als ich Ralf, Matthias, Markus, Tom und all die anderen Leute rund ums heutige Eifelarea kennenlernte – es war gewissermaßen ein bestehender Freundeskreis, in den ich „hineingeschlittert“ bin –, dass wir alle (mal wieder) ziemlich heiß auf das ganze Road-Movie-Genre waren. Ich vermute, auch ob seines Erscheinungsjahres 2000, dass Road Trip dabei eine Rolle spielte, aber genauso Blues Brothers und viele, viele andere Genre-Filme. Und in uns keimte da so ein Gedanke …
Die von uns, die bereits ihren Führerschein hatten (und wir alle waren gerade im Begriff, ihn zu machen), fuhren, sofern sie eigene Autos hatten, nicht gerade Sportwagen. Matthias war mit einem recht zeitgemäßen Opel Corsa unterwegs, Tom fuhr einen der ganzen alten Nissan Micras (wenn ihr alt genug seid, wisst ihr: Diese Dinger, die kantig waren wie ein Brotkasten) und Ralf hatte definitiv das Flaggschiff der Flotte mit seinem karibikgrünen Skoda Favorit. Wäre es nicht total cool, mit solchen Karren einen deutschen Road Movie zu drehen?
Schnell hatte das Projekt einen (sehr direkten) Titel: Der Straßenfilm.
Und der Straßenfilm nahm dann sehr, sehr bald exakt all die Kurven, die ich oben umrissen habe. Natürlich haben wir erst mal nichts gedreht – wir sind hier „historisch“ noch Jahre vor Xoro –, sondern nur immer weiter Ideen gesponnen. Wenn wir etwas erlebt haben, etwa eine ebenfalls mal ein anderes Mal Thema sein müssende, traumatische Kaffeefahrt zu einem obskuren Bauernhof (ich verlinke den nicht; dankt mir später), dann wurde das mit aufgenommen. Das völlig bizarre Ende von Blues Brothers 2000? Das konnten wir toppen.
Und so wuchs es. Und wuchs. Und wuchs.
Ich weiß nicht, ob noch irgendwo ein Dokument existiert, dass auch nur ansatzweise das endgültige gedankliche Magnum Opus umreißt, was der Straßenfilm hätte werden können; sicher ist aber eines: Gedreht haben wir nie auch nur eine Szene.
Und genau das ist mein Punkt.

Xoro war streng genommen auch zu ambitioniert für uns, aber wir haben angefangen, haben uns durchgebissen. Selbst Verfluchte Eifel, unsere eine große Niederlage, wurde zwar nie fertig, aber hat schlussendlich zumindest fertige Szenen, ein Buch und einen Sack toller Erfahrungen hinterlassen.

Wer mehr meiner Gedanken zu diesem Thema lesen will, der sei dann noch auf mein persönliches Blog verwiesen – schamlose Eigenwerbung, ich weiß –, wo ich dazu auch schon mal Gedanken veröffentlicht habe.
Für alle anderen auf den Punkt gebracht: Träumt nicht nur davon, Traumfilme zu drehen. Schnappt euch eine Kamera, schnappt euch ein paar Freunde und legt los!

Viele Grüße,
Thomas

Der große Zwischenstandsbericht – Mai 2015

Hallo zusammen!

Ich dachte mir, nachdem ich am Wochenende auf der RPC schon mit einigen Leuten reden konnte und in sozialen Medien ein wenig herumgeteasert habe – nebenbei, Eifelarea ist bei Facebook, ich bin bei Twitter –, ist es heute an der Zeit, euch mal einen aktuellen Rundumschlag aller Projekte zu geben.
Bei allem, was nun folgt, vergesst bitte nicht, dass das alles Wochenend- und Feierabend-Projekte sind, dementsprechend sind alle Zeitangaben – um es mit einem sehr unterschätzten Film zu sagen – Absichtserklärungen, damit keine Missverständnisse entstehen.

Title Card webDie Großbaustelle Hilde macht weiter Fortschritte. Wie ihr vielleicht wisst, ist das Bild zu 99% abgeschlossen, es bleibt alleine die Tonbearbeitung über. Die Zusammenstellung geeigneter Audio-Effekte („Foley“, ein kommendes Video-Blog zu Hilde wird das noch erläutern, denke ich) ist nahezu fertig, der Film auch soweit für die Nachvertonung vorbereitet. Was nun fehlt sind die neu eingesprochenen Dialoge – das wird ein Sack Arbeit, da will ich keinem was vormachen – und der Soundtrack. Der ist auch bereits gut fortgeschritten und irgendwann in den kommenden Wochen fahre ich zu Sarah, um reinzuhören, mitzunehmen, anzuregen.
Die letzten Arbeitsschritte waren alles so Fälle für stille Kämmerlein, aber das, was jetzt kommt, sollte auch wieder besser vervlogbar sein.
Aber mit einem absehbaren Ende ist es Zeit, über die Zukunft nachzudenken. Und die Zukunft hat im großen Maßstab gesehen einen Namen:

Xoro 2 Web

Wir haben Ende letzten Jahres beschlossen, dass wir den Film wirklich machen wollen. Wir, das heißt zunächst die Hinter-den-Kulissen-Crew von Hilde (also mit mir als Regie/Autor, mit Ralf als DP und mit Tom als eifrigem Helfer an allen Fronten), sowie Néomi ein drittes Mal als Hilde und – das war die Frage, an der es immer hing – Michael, der erneut in die Rolle des titelgebenden Barbaren schlüpfen wird.
Ein erstes Treament für Xoro 2: Die Maske des Xoro ist letzte Woche an Christi Himmelfahrt an alle genannten Personen sowie an meinen Praktische-Effekte-Experten Gérard raus und wir werden berichten, wie es von dort aus weitergeht.
Eines aber direkt vorweg: Die Vorproduktion beginnt quasi derzeit, aber der eigentliche Projektbeginn wird 2016 sein – Hilde geht vor. Außerdem ist technisch noch einiges zu testen. Und das führt uns zu:

Title Card web

Ich will euch nicht viel dazu verraten, es ist eher eine jecke Idee und wird nur ein kurzer Film, aber das definitiv von Arthur Haileys tollem „Airport“ inspirierte Projekt ist wie gesagt vor allem auch ein technischer Testballon. Xoro 2 wird der erste „richtige“ Film von uns in HD, das heißt die Arbeit mit (ggf. mehreren) DSLRs wird zu testen sein. Ich persönlich bin recht heiß darauf, den Film wahlweise in Technicolor Cinestyle oder zumindest ProLost Flat zu drehen und den Rest an Farben in der Post zu regeln, aber das probieren wir ja beispielsweise besser mal aus. Und ich möchte gerne der Arbeit mit Set-Ton eine zweite Chance geben. Bei Verluchte Eifel waren wir weniger erfolgreich damit, aber Tonangel nebst Mischpult war auch jenseits unserer Skala. Moderne Handrekorder dagegen? Durchaus reizvoll.
Begleitend zu Carport kommt dann auch in meinem Youtube-Kanal The Making Of Carport, was anders als die Hilde-Videos weniger ein reines Projektupdate und mehr tatsächlich ein informatives Video mit konkreten Inhalten sein soll. Beide Projekte, Film und Making Of, zielen auf 2015.
Aber wo wir das Thema lehrreicher Videos gerade streifen:

EFM Logo

Wie ihr wisst, bearbeite ich dieses Jahr mein Buch Einfach Filme machen neu. Das wird ein umfangreicheres Projekt als Anfangs gedacht, aber dafür glaube ich auch, am Ende ein wirklich gutes Buch zu haben. Die Erstauflage gefällt mir noch immer, aber die Neuauflage kann die Messlatte noch ein arges Stück höher legen.
Wie ihr auch wisst, werde ich neue Abschnitte für das Buch wie schon damals, als die Erstauflage entstanden ist, in kürzerer Rohform auch hier im Blog veröffentlichen. Dann hat jeder was davon und falls ich irgendwo mal kapitalen Unfug schreibe, fällt es vielleicht sogar schon jemandem auf, bevor ich die Korrekturphase einläute.
Aber ich lege noch einen drauf. Ich werde diesen Sommer eine Reihe kurzer Videos produzieren, in denen Grundbegriffe des Films oder Grundlagen der Filmproduktion umrissen werden. Quasi als Video-Kompagnon zum Buch. Vieles ist als Video nicht sinnvoll, gerade der Ideenfindungs- und Schreibprozess, Umgang mit der Crew, all das ist in Textform meiner Meinung nach sinnvoller aufgehoben. Aber die wirklichen Filmelemente, Einstellungsgrößen etwa, Kamera-Bewegungsarten, all so etwas begleitend auch als Video zu demonstrieren scheint mir ein guter Gedanke.
Wie gesagt, kurze Videos, demonstrierende Bilder mit erklärendem Voice-Over vermute ich; und monatlich, denke ich. Es kommt ein wenig drauf an, wann wir mal einen Tag finden, da erste Teile abzufilmen, aber irgendwie Sommer/Spätsommer ist denkbar. Viel auf einmal zu drehen und so zu planen, dass ich es dann gut nebenher abarbeiten kann, sollte auch eine gewisse Stringenz in der Veröffentlichung ermöglichen.

Das ist so grob der Plan.
Klingt gut, oder?

Viele Grüße,
Thomas

PS: Es gibt noch allerlei Klein-Themen, die ich jetzt nicht angeschnitten habe (Xoro wird auch irgendwann demnächst mal auf Youtube erscheinen, Verfluchte Eifel kriegt eine überarbeitete Buchauflage, meine Video-Reihe Easy Props und die Frage, ob wir die Film-Experimente, die etwa parallel zu Xoro entstanden sind nicht auch mal zeigen können, so als Beispiel), aber das oben sind die Schwergewichte und auch das, wo schlicht der Fokus liegen wird.